Soo hier bin ich wieder, nach einer unendlich langen Reise endlich auf der anderen Seite der Erde angekommen… Mittwoch um 16 Uhr war es soweit.
Here I am, writing this from the other side of the world after an endless journey over Dubai and Melbourne to Auckland.




Nachdem ich mich zusammen mit zwei anderen Mädchen, die ich im Flugzeug kennengelernt hatte, erstmal verlaufen hatte und unser Hostel nicht fanden, standen wir letzten Endes doch in unserem Zimmer. Die beiden allerdings in einem anderen als ich. 2 Stunden hielt ich es aus, nicht sofort in mein Bett zu fallen und zu schlafen, v.a auch weil niemand im Zimmer war und ich dann quasi mit 3 Unbekannten in einem Zimmer wäre ohne es zu merken.
Um 18 Uhr jedoch war meine Müdigkeit dann nicht mehr aufzuhalten und ich schlief auch wirklich sofort ein. Außer einer kleinen Unterbrechung habe ich eigentlich bis um 9 Uhr morgens durchgeschlafen, wodurch ich kaum was vom „Jetlag“ spüre. Eigentlich gar nicht so schlecht 😉
On the plane I met two girls from Germany, who had booked the same hostel in Auckland. We took the bus there together and were kind of lost until we randomly stood in front of the building. Because of the jet lag I tried to stay awake as long as possible so I wouldn’t have any problems with the time difference. I managed to do so for two hours before I fell asleep in my bunkbed in the empty 4-bed-dorm until next morning. And, indeed, I was spared the jetlag.
Am nächsten Morgen, nachdem ich meine eine Mitbewohnerin kennengelernt hatte (Selina aus Frankfurt), erst einmal das Frühstück im Hostel probiert, sehr gewöhnungsbedürftig und nicht sehr schmackhaft, aber für die erste Mahlzeit reichte es.
Danach gab es ein Info-Meeting in der Lobby mit allen anderen, die auch das Starter Paket bei STA Travel gebucht hatten. Dort mussten wir einiges ausfüllen, sodass wir unsere Konten eröffnen können würden (der Termin dazu ist in geschlagene 3 Wochen!) und wir Zugriff bekamen auf viele Specials, die unsere Mitgliedschaft dort bereithielt.
Dazu kamen noch einige kleine Vorträge über Jobsuche und Reisemöglichkeiten, die auch sehr interessant und hilfreich waren. Zum Beispiel kann ich mit einer Busgesellschaft über die komplette Nord- und Südinsel fahren und aus- und einsteigen wo ich möchte solang ich immer in die gleiche Richtung fahre und es auf der Busroute liegt, habe größtenteils freies W-Lan auf der Fahrt und die Fahrer helfen uns bei der weiteren Planung und Durchführung unserer Reise.
On the next morning I got to know one of my room mates, who was also from Germany (in this situation I realized that almost every German girl and boy in my age (18) will be in New Zealand…).
I booked a starter package including 7 nights in Auckland plus breakfast, a bank account at a common NZ bank and some more specials I can’t remember in detail. For this we had an info meeting in the hostel I stayed in to book us an appointment for opening our bank account. I had to wait for three weeks, which is a very long time thinking of the short time I wanted to stay in Auckland.
We also heard interesting lectures about job opportunities for non-NZs and travel options as there is a bus company called stray bus offering hop-on hop-off across the whole country (north and south island) for an affordable prize.
Am gleichen Tag noch traf ich mich mit einem Mädchen, Olivia, das ich ebenfalls im Flieger nach Dubai kennengelernt hatte, die jedoch statt über Melbourne einen Flug über Brisbane gebucht hatte. Da ihr Hostel nur etwa 10 Gehminuten von meinem entfernt liegt, beschlossen wir, gemeinsam Auckland anzuschauen und etwas zu essen. Wie sich herausstellte kann man innerhalb eines Tages gutes Geld in Neuseeland ausgeben. Kann… muss man aber nicht 😀 In unserem Reiseführer gab es eine kleine Tour durch Auckland, vorbei an den sehenswürdigsten Dingen und Parks, die in eine Karte eingezeichnet war. Also mussten wir eigentlich nur der Karte folgen und schon hatten wir die Tour hinter uns. Tja, das dachten wir so einfach – bis wir feststellen mussten, dass nicht unbedingt an jeder einzelnen Straßenecke ein Straßenschild angebracht war… Dennoch haben wir es ganz gut geschafft uns einen Weg durch die entgegen aller Erwartung sehr westlich geprägte und amerikanisch aussehende Stadt zu suchen, am Ende in einem Restaurant am Hafen etwas zu essen und schließlich nach guten 5 h vollkommen erschöpft in unserem Zimmer zu landen.
Es ist unglaublich anstrengend durch eine Stadt zu laufen, die auf Vulkanhängen (steiler als die Wassergasse) aufgebaut ist, da es in Neuseeland von Vulkanen nur so wimmelt, v.a wenn man jetzt doch schon einige Zeit keinen Sport mehr gemacht hatte ^^
Was einem besonders auffällt, wenn man gerade an einer der seeeehr seltenen großen Straßenkreuzung an der Queen St steht und wartet, dass die Ampel grün wird:
- Ein seltsamen Geräusch kurz vorm Umschalten von rot nach grün (meine Befürchtung ist, dass ich daheim nicht mehr reagier, wenn die Ampel grün wird, weil mir das Geräusch fehlt)
- alle Ampeln werden rot für alle Autos, nicht nur die gegenüberliegenden Straßenabschnitte
- alle rennen durcheinander, wenn für uns grün ist, auch einfach diagonal über die Straße
- man erschrickt unglaublich, wenn ein Auto auf der „falschen“ Straßenseite von rechts kommt und auf der nächsten von links. Und natürlich gucken wir immer erst nach links, wie wir es von Anfang an gelernt hatten – Unfall ich komme…
On the same day I checked out Auckland and its surroundings with one of the girls I met on the flight to Dubai and. We followed a tour printed in my travel guide, which led through the biggest city of New Zealand across all of the interesting places it offers. Auckland seems really western shaped, definitely not like I would have expected a city to look like on the other side of the world. On our way through the city we tried to stay on the track shown in the tour guide, which wasn’t so easy because all the small streets don’t have signs showing their name. In the end we still made it to a nice restaurant at the harbour and later back to the hostel after our five-hour stroll. It’s very exhausting to walk through Auckland because it is a city build on the slopes of the vulcano Mount Eden.
What I found pretty striking regarding the huge main street called Queen Street:
- A weird noise right before the pedestrian lights switch to green, which we do not have in Germany
- All the traffic lights switch to red, not only the ones for one direction, but for the whole crossing, which leads to people crossing the road just how the like to
- First I got scared easily when I wanted to cross the street and suddenly a car approaches from the „wrong“ direction – which is actually the right direction – but I’m definitely not used to cars coming from the right… accident incoming 😀
Donnerstag Nacht kam ein weiteres Mädchen an, Alina aus Freiburg, die auch echt cool ist und mit der ich mich echt gut verstehe. Sie will allerdings nur Travel in NZ machen und dann in Australien als Au-Pair arbeiten. Olivia, Alina, Selina und ich trafen uns dann am Hafen, um was Kleines zu essen und planten dann unseren Trip nach Waiheke Island, eine große Insel, mit der Fähre etwa 35 min von Auckland Harbour entfernt und man kann entweder ein Auto mieten, was zu viert ziemlich günstig wäre, oder eine geführte Bustour machen, was eigentlich nicht immer so cool ist, weil man dann nicht auf eigene Faust die Plätze erkunden kann. Also wahrscheinlich werden wir uns ein Auto für den Tag mieten. Danach gingen wir in die öffentliche Bibliothek, wo es freies WLan für jeden gab und planten unsere weitere Reise, wahrscheinlich nicht zusammen, aber eventuell teilweise.
Abends trafen wir uns an einem anderen Hostel mit noch ein paar anderen (darunter auch Sina aus dem Flugzeug nach Dubai) und wollten den höchsten Vulkan Aucklands besteigen, Mount Eden. Von dort aus konnte man rundherum die komplette Stadt und beide Küstenseiten sehen und wir wollten uns das ganze bei Sonnenuntergang ansehen. Blöd war nur, dass es teilweise regnete und gegen Sonnenuntergang immer noch ziemlich bewölkt war. Dennoch war es nach einem der anstrengendsten Aufstiege die ich kenne eine atemberaubende Aussicht und die durch die Wolkendecke durchbrechende Sonne gab noch mal eine ganz anderes spezielle Atmosphäre. Wir warteten mit dem Abstieg bis es dunkel war und wir wie Eisblöcke auf der Aussichtsplattform standen und schauten uns Auckland bei Nacht an.
On Thursday I met with the girls from the plane at the harbour for lunch and talked about our small trip to Waiheke Island, which is a big island next to Auckland only 35 min by ferry. After this we went to the library to plan our own further travels across the country.
In the evening we met some other people from another hostel to climb up Mount Eden. It is the highest vulcano in New Zealand.
From the top you can the whole city and the coast. We planned on watching the sunset, but the weather didn’t support this very well. It was really cloudy and it was also raining a little bit. The view was still fantastic, when a few rays of sun broke through the clouds. We waited there until it was dark to see the city lights, what made the atmosphere quite special. But because it was freezing cold with the wind and rain, we shortly headed back to our hostels.

Für heute ist ein Chiller-Tag eingeplant, wir sitzen im Moment (14:20) in der Bibliothek und planen weiter, ich schreibe diesen Blog und höre Musik. Um 15 Uhr treffe ich mich mit Matze, einem Freund aus der Schule, der heute mit seinen 2 Kumpels in Auckland angekommen ist, am Hafen zum Essen.
Später am Abend ist dann ein kleiner Filmeabend mit Olivia und Alina geplant 🙂
Morgen werden wir wahrscheinlich mit der Fähre nach Waiheke Island fahren und uns diese angeblich wunderschöne Insel selbst anschauen und am Strand herumliegen 😉
Wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin – viel Spaß auf der Arbeit, der Schule oder was ihr sonst die nächste Woche so geplant habt, ich werde mich wieder Samstag oder Sonntag zurückmelden.
Liebe Grüße aus Neuseeland
Eure Tamara ❤
Today I don’t have anything planned, so I sit in the library, listen to some music and write this blog post. At 3 p.m. I’m going to meet a friend from school, who arrives in Auckland with his friend today. In the evening me and Olivia want to watch a movie together. If the weather is nice, we’ll visit Waiheke Island tomorrow 🙂
Until next week!
Best wishes from New Zealand
Love, Tamara

