Rotorua #1

Hallihallo 🙂

Meine erste Woche in Rotorua geht zu Ende und ich hab extra wenig unternommen, da ich nicht gleich alles in der ersten Woche aufbrauchen möchte.

My first week in Rotorua is coming to an end and I have done extra little because I don’t want to use it all up in the first week.

Auf meiner To-Do-Liste steht:

On my To-Do-List:

  • Horse Trekking
  • Redwood Walk (18/11/16)
  • Zorb
  • Waikite Valley Thermal Pools
  • Whakarewarewa (Maori-Dorf)
  • Hells Gate
  • Kuirau Park
  • Skyline Rotorua
  • White Water Rafting
  • Horse Trekking
  • Redwood Walk (18/11/16)
  • Zorb
  • Waikite Valley Thermal Pools
  • Whakarewarewa (Maori-Dorf)
  • Hells Gate
  • Kuirau Park
  • Skyline Rotorua
  • White Water Rafting

fett geschriebenes ist schon erledigt, die Liste wird bei jedem neuen Eintrag stehen und dann könnt ihr sehen, was ich neu erledigt hab seit dem letzten Mal 🙂

bold is already done, the list will be at each new entry and then you can see what I have done since the last time 🙂

ein wenig zu Rotorua:

a little information about Rotorua:

  • 53.000 Einwohner (Durchschnittsgröße in Neuseeland)
  • schöne kleine Stadt in Bay of Plenty
  • nicht an der Küste, hat allerdings einen schönen großen See (nein, nichts im Vergleich zum Attersee)
  • sehr viele Wälder um Rotorua herum
  • wer nicht weiß, wie faule Eier riechen, kommt nach Rotorua und ihr wisst es
    der Gestank kommt aus der Erde, da hier die Kruste sehr sehr dünn ist und dadurch auch überall heiße Quellen, Geysire und Schlamm-Pools zu finden sind
  • 53,000 inhabitants (average size in New Zealand)
  • nice little town in the Bay of Plenty
  • not on the coast, but has a nice big lake
  • lots of forests around Rotorua
  • if you don’t know what rotten eggs smell like, come to Rotorua and you will know it
    the stench comes from the earth, as the crust is very thin here and therefore hot springs, geysers and mud pools can be found everywhere.

Nachdem ich am 14/11 angekommen bin, war ich mit Matze und Hannes in einem geräumigen dreier Zimmer, in das sie in Auckland locker sechs Betten reingequetscht hätten. Dazu freies WLan, drei Küchen und einen großen Aufenthaltsraum inklusive Billardtisch und zwei weitere TV-Räume. Kostete $28 die Nacht und war auch eigentlich ein ganz fairer Preis, aber leider bis auf zwei verfügbare Nächte komplett ausgebucht. Also machten wir uns am ersten und zweiten Tag auf die Suche nach einem neuen Hostel – getrennt. Ich fand ein sehr gemütlich aussehendes und schönes Hostel direkt neben der großen „Fußgängerzone“ und buchte dort erst einmal für eine Woche, da ich ja nicht sicher sein konnte, hier einen Job zu finden. Also war mein Ersatzplan nach dieser Woche als Frist weiter in den Osten zu fahren und in Gisborne nach etwas zu suchen.
Am zweiten Abend kochte ich mit David Mac’n’Cheese, wovon ich einen gigantischen Teller verdrückte und gingen danach mit ein paar Freunden vom Stray Bus in einen Pub. Wir spielten ein paar Kartenspiele und leerten auch einige Pitcher Bier (welche dort erstaunlich billig waren). Gegen halb 11 war das Magendrücken noch viel schlimmer als vor dem Bier und ich wurde auch extrem müde, also beschloss ich, zurück ins Hostel zu gehen. Auf dem Weg wurde mir dann auch noch extrem schlecht und als ich dann endlich im Bett lag, rannte ich auch schon das erste Mal aufs Klo. (Ich will hier jetzt auch gar nicht weiter drauf eingehen, alles was ihr wissen müsst, ist, es war nicht das Bier, sondern etwas an den Makkaroni hat nicht gepasst (vielleicht die Menge :D) und ich hätte meine Nacht auch im Klo verbringen können, dann hätte ich mehr schlafen können und weniger rennen müssen.)
Der nächste Morgen war sehr ungemütlich, konnte kaum etwas essen oder trinken und ich fühlte mich schrecklich. Ausgerechnet an dem Tag musste ich mein komplettes Gepäck zum anderen Hostel durch halb Rotorua schleppen. Gott sei Dank half mir David dabei und danach war ein kleiner ruhiger Filme-Tag geplant, da es den ganzen Tag regnen sollte. Eliza, David und Lynn kümmerten sich ganz lieb um mich, Eliza brachte mir sogar Ginger Ale mit, um meine Übelkeit ein wenig zu lindern.
Im anderen Hostel teilte ich ein geräumiges Zimmer mit fünf anderen und jeder hatte ein sogenanntes Single-Bett (d.h. kein Stockbett) was das ganze noch sehr viel sympathischer machte. Sogar ein Kamin ist hier drin! Freies WLan gibt es auch, also gibt es hier gar nichts zu meckern 😉 Das Hostel wird geleitet von einem Ehepaar, also ist das hier eher familiär und hat ein angenehmes Klima.
Am Tag drauf war alles schon etwas besser und ich wollte mich dann auch endlich auf die Suche nach etwas Arbeit machen, was ich dann allerdings doch nicht tat, da es ums Verrecken nicht aufhören wollte zu regnen. Aus diesem Grund war ich auch noch nicht im Park oder sonst großartig in Rotorua unterwegs. An diesem Tag kamen zwei neue Jungs in mein Zimmer, die, wie sich bald rausstellte, aus England kamen. Vorgestern (18/11) fragten sie mich, ob ich mitkommen wolle, ein Bier trinken und dann wieder zurück gehen und ich willigte ein. Wir redeten ein bisschen und beide sind ziemlich cool, sind witzig und alles. Der eine heißt Peter ist 21 und der andere Danny und ist 22 – Beide ziemlich verpeilt aber echt nett.
Vorgestern früh sah ich im Hostel das Schild hängen „We are searching for someone, who works in the hostel for accommodation“ (deutsch: wir suchen jemanden, der im Hostel für Unterkunft arbeitet), was genau das war, was ich suchte. Das ganze läuft folgendermaßen ab:
1) man arbeitet eine bestimmte Zeit am Tag im Hostel (meist 2-4 h)
2) man muss nichts für die Unterkunft zahlen, was ein sehr guter Weg ist, um Geld zu sparen, da Unterkunft in Neuseeland das Teuerste von allem ist. Ich ging also runter zur Rezeption und meldete mich – ich konnte gleich am nächsten Tag anfangen.
Etwas später, nachdem ich einige Bars abgeklappert hatte und auch meinen Lebenslauf ein paar Mal abgegeben habe und am See in der Sonne saß, rief mich Matze an und fragte, ob ich mit den Redwood Walk machen möchte, welche in seinem Hostel würden bald losgehen. Ich lief also zu ihm und zusammen mit 5 anderen liefen wir 45 min zum Redwood Retreat und begannen unseren eigentlichen Weg. Wir sahen ein paar Mal die Stadt und das Umland von oben, was bei dem guten Wetter auch sehr schön war. Das Ganze dauerte etwa 2 h und als ich zurück im Hostel war, viel ich ins Bett. (Das Bier-Angebot von den 2 Engländern habe ich trotzdem nicht ausgeschlagen 😉 )
Gestern fing meine erste Arbeitsschicht im Hostel an, von 10 bis 12 (absolut machbar, da ich eh immer schon zwischen 7 und 8 wach war) und danach ging ich mit den Jungs noch ein Eis essen in der besten Eisdiele der Stadt, kann ich bezeugen. Anschließend lief ich noch ein bisschen durch die Straßen auf der Suche nach einem Laden/einer Bar, in denen ich es mir vorstellen könnte zu arbeiten. Die Engländer gingen derweil den Walk vom Tag vorher machen und kamen nach 2,5 h nass und erschöpft zurück und erzählten mir unter Lachen, dass sie es nicht mal bis zum Wald geschafft hatten, da sie sich verlaufen hatten. Um ehrlich zu sein, der Weg dorthin ist entlang der größten Straße Rotoruas und danach ist er mit einem gelben Pfeil gekennzeichnet, also ihr könnt mir ruhig glauben, wenn ich sage, dass die beiden verpeilt sind, ich weiß wovon ich rede 😀
Jedenfalls waren wir gestern Abend dann noch bei dem Weihnachtsbaum, der aus Fahrrädern gebaut wurde und ganz normal mit einer Lichterkette geschmückt war, was echt cool aussah (siehe Bild untern). Zusätzlich wurde er noch mit grünem Licht bestrahlt, was einem auf den ersten Blick das Bild eines normalen Weihnachtsbaumes gab.

After I arrived on 11/14, I was with Matze and Hannes in a spacious three-bed room that they would easily squeeze six beds into in Auckland. Plus free WiFi, three kitchens and a large common room including a pool table and two more TV rooms. It cost $28 a night, which was actually quite a fair price, but unfortunately all but two available nights were fully booked. So on the first and second day we went in search of a new hostel – separately. I found a very cosy-looking and nice hostel right next to the big „pedestrian zone“ and booked there for a week first, as I couldn’t be sure of finding a job here. So my backup plan after this week as a deadline was to go further east and look for a job in Gisborne.

On the second evening, I cooked mac’n’cheese with David, of which I ate a gigantic plate, and then went to a pub with some friends from the Stray Bus. We played a few card games and also emptied a few pitchers of beer (which were surprisingly cheap there). At about half past ten, my stomach was even worse than before the beer and I was also getting extremely tired, so I decided to go back to the hostel. On the way, I felt extremely sick and when I was finally in bed, I ran to the toilet for the first time. (I won’t go into detail here, all you need to know is that it wasn’t the beer, but something about the macaroni wasn’t right (maybe the quantity :D) and I should have spent my night in the toilet, then I could have slept more and had to run less).

The next morning was very uncomfortable, I could hardly eat or drink anything and I felt terrible. That day, of all days, I had to lug all my luggage to the other hostel through half of Rotorua. Thank God David helped me with that and afterwards a small quiet movie day was planned as it was supposed to rain all day. Eliza, David and Lynn took very good care of me, Eliza even brought me ginger ale to ease my nausea a bit.

In the other hostel, I shared a spacious room with five others and each had a single bed (i.e. no bunk bed), which made the whole thing even more likeable. There’s even a fireplace in here! Free WiFi is also available, so there’s nothing to complain about here! The hostel is run by a married couple, so it’s rather familiar and has a pleasant atmosphere.

The next day everything was a bit better and I wanted to finally go to search for some work, which I didn’t do because it wouldn’t stop raining for the life of me. For this reason, I didn’t go to the park or do much else in Rotorua. That day, two new boys came to my room, who, as it soon turned out, were from England. The day before yesterday (11/18) they asked me if I wanted to come along, have a beer and then go back and I agreed. We talked a bit and they were both pretty cool, funny and everything. One of them is called Peter and he’s 21 and the other one is Danny and he’s 22 – they’re both pretty out of their mind, but really nice.
The day before yesterday morning I saw a sign in the hostel saying „We are searching for someone who works in the hostel for accommodation“, which was exactly what I was looking for. The whole thing works like this:

  1. You work a certain amount of time a day in the hostel (usually 2-4 h).
  2. You don’t have to pay anything for accommodation, which is a very good way to save money, as accommodation in New Zealand is the most expensive thing of all. So I went down to the reception and signed up – I could start the very next day.

A little later, after I had checked out a few bars and also handed in my CV a few times and sat by the lake in the sun, Matze called me and asked if I would like to do the Redwood Walk, which would be starting soon at his hostel. So I ran to him and together with five others we walked 45 min to the Redwood Retreat and started our actual walk. We saw the city and the surrounding countryside from above a few times, which was also very nice with the good weather. The whole thing took about 2 h and when I got back to the hostel, I fell into the bed. (I still didn’t refuse the beer offer from the 2 Englishmen 😉 )

Yesterday I started my first shift at the hostel, from 10 to 12 (absolutely doable, as I am always awake between 7 and 8 anyway) and afterwards I went for an ice cream with the guys at the best ice cream parlour in town, I can testify. Afterwards I walked around the streets looking for a shop/bar where I could imagine working. Meanwhile, the English went to do the walk from the day before and came back after 2.5 hours wet and exhausted and told me, laughing, that they hadn’t even made it to the forest because they had got lost. To be honest, the way there is along the biggest road in Rotorua and after that it is marked with a yellow arrow, so you can believe me when I say that they are lost, I know what I am talking about!

Anyway, last night we went to the Christmas tree, which was made of bicycles and decorated with a normal string of lights, which looked really cool (see picture below). In addition, it was illuminated with green light, which at first glance gave the impression of a normal Christmas tree.

Gestern Abend packten die zwei Engländer ihre Sachen dann zusammen, da sie heute früh loswollten. Hat Spaß gemacht, mit den beiden was zu unternehmen! 🙂
Heute früh war dann mein 2ter Arbeitstag im Hostel und ich habe eben meine Wäsche mal wieder gewaschen. Ansonsten wars das von meiner Seite über die letzte Woche, ich werde auch heute nicht mehr viel unternehmen, ich wünsch euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche :)) ❤

Yesterday evening, the two Englishmen packed up their things because they wanted to leave early today. It was fun to do something with them! 🙂
This morning was my second working day in the hostel and I just did my laundry again. Apart from that, that’s it from my side for the last week, I won’t do much more today, have a nice Sunday and a good start into the new week :))

Eure Tamara

PS.
Alles alles Gute an Heike und Kirsten, hatten beide gestern Geburtstag! :)) ❤

PPS.
Ich war gestern genau 1 MONAT in Neuseeland! Ging schneller rum, als ich dachte, und ich hab schon sooo viel erlebt *-*

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