Kia ora!
Meine To-Do-Liste:
- Horse Trekking
- Redwood Walk (18/11/16)
- Zorb
- Whakarewarewa (Maori-Dorf) (22/11/16)
- Kuirau Park
- Skyline Rotorua
- Hot’n’cold Pool
fett geschriebenes ist schon erledigt, die Liste wird bei jedem neuen Eintrag stehen und dann könnt ihr sehen, was ich neu erledigt hab seit dem letzten Mal
Somit startet also meine 2. Woche in Rotorua.
21/11/16, Montag:
Von 10 bis 12 war wieder Hostelarbeit dran, um mir meine Unterkunft zu verdienen. Ich arbeitete zusammen mit einem deutschen Mädchen die Schlafzimmer ab und machte Betten und wischte ein bisschen Staub.
Danach ging ich wieder los und beendete meine Tour im Umkreis von 10 Laufminuten auf der Suche nach Arbeit. Ich gab ihn weiteren 4 Bars/Cafes meinen Lebenslauf ab und die Chancen auf einen Job steigen, auch wenn die Zeit hier natürlich auch langsam weniger wird. Heute waren es nur noch 4 Wochen, bis ich weiterfahre.
Anschließend lag ich noch ungefähr 2 h in der Sonne (um meinen Teint zu verbessern 😉 ) und ging dann hoch ins Zimmer, wo ich noch bis um ca 11 mit der einen Slowening namens Sara und drei Australiern quatschte (Brady, Josh und Paul). Brady hat eine deutsche Freundin und ratet mal wo sie herkommt: aus Hof, also Oberfranken! Sie hatte in Nürnberg studiert und auch dort gearbeitet – ich mein halloo gibts größere Zufälle? 😀
22/11/16, Dienstag:
Heute arbeitete ich wieder von 10 bis 12, putzte die Küche und staubsaugte die Flure und ein paar Zimmer. Danach traf ich mich um halb 1 mit der Slowenin aus meinem Zimmer (sie hatte um 10 ausgecheckt und das Hostel gewechselt, da Central Backpackers voll war) und lief zu dem 40 Gehminuten entfernten Maori-Dorf „Whakarewarewa“ (Das „Wh“ spricht man wie „f“) um dort eine Tour zu machen. Wie in ganz Rotorua gibt es auch da Thermal-Quellen und heiße Pools, die teilweise von den Maori auch zum Baden verwendet werden, manche bis zu 110 Grad Celsius heiß (in diesen wird natürlich nicht gebadet). Außerdem konnte man 2 Geysire sehen, die allerdings zu dem Zeitpunkt nicht „an“ waren. Es gab auch einen kleinen Stand, an dem Maiskolben verkauft wurden, die frisch aus einem der ultra-heißen Mineralquellen geholt wurden.
Kurz zu dem Dorf: Es ist ein ganz normales Dorf der Maori-Leute, die auch immer noch dort leben und ungeachtet des Tourismus ihr Leben dort wie immer verbringen. Die Pforten schließen ab 17 Uhr, da die Dorfbewohner trotzdem noch ihre Ruhe vor den ganzen nervigen Touris haben wollen.
Wir sahen eine Vorführung wie damals in Paihia, Bay of Islands in den Waitangi Treaty Grounds, sehr ähnlich dazu und bekamen danach eine Führung von einer Maori Frau namens Manawa. Sie lebte nicht direkt in dem Dorf, aber hatte ihre halbe Verwandtschaft dort. Sie gab uns eine umfassende Führung und erklärte uns einiges zum Dorfleben und zu den Vorgängen in den Thermal-Pools. Danach machte ich mit Sara noch eine kleine Tour durch die Umgebung, vorbei an vielen anderen Quellen und Seen, die insgesamt etwa 30 min dauerte. Als wir uns dann auf den Heimweg machen wollten, hielt Manawa mit dem Auto neben uns an und schlug vor, uns ein Stück mit zu nehmen, was wir auch annahmen, da es gefühlte 28 Grad bei strahlend blauem Himmel hatte und wir am Ende wahrscheinlich doch einen Sonnenbrand gehabt hätten.
Zum Abschluss des Abends war ich noch mit 3 neuen Mädels (Deutschland) aus meinem Zimmer im Whirlpool des Hostels. Die 3 heißen Chiara, Paula und Vicky und kommen aus der baden-württembergischen Seite von Ulm.
23/11/16, Mittwoch:
Da ich heute meinen freien Tag hatte und nicht von 10 bis 12 im Hostel arbeiten musste, wollte ich ausschlafen und dann in den Thermal-Park gehen, der etwa 15 Gehminuten von meinem Hostel entfernt ist. Gegen 12 Uhr ging ich los und lief einmal durch den ganzen Park (Eintritt frei, ähnlich wie der Schlosspark, nur mit Hotpools und Blubber-Bädern). Zwischendrin machte ich dann noch eine kleine Pause an einem der öffentlichen Fußbäder und erholte meine Füße in dem heißen Wasser. Danach ging ich weiter, machte ein paar Bilder und lief anschließend wieder zurück zum Hostel. Dort legte ich mich nach etwa 2h nach außen auf die Wiese in die Sonne und schlief etwa eine Stunde. Als ich wieder hoch ins Zimmer ging war ich doch schon wieder ein ganzes Stück bräuner geworden – glaub ich zumindest 😉
Abends kam dann Anne in Rotorua an (das deutsche Mädchen, das uns seit Auckland mehr oder weniger überall hin begleitet hat ohne dass wir uns abgesprochen hatten) und ich traf mich mit ihr, Matze und Hannes zum Pizza essen.
24/11/16, Donnerstag:
Gestern gab es nicht großartig viel zu tun. Von 10 – 12 schnitt ich die Hecke im Hof des Hostels und danach spielte ich mit den 3 deutschen Mädels aus meinem Zimmer ein bisschen Gitarre, wir liefen durch die Stadt in ein paar Souvenirläden, da die drei kurz vor Weihnachten wieder daheim sein würden und besuchten am Abend dann den „food market“ in der Einkaufsstraße, wo ein Essensstand mit den verschiedensten Gerichten und Leckerbissen nach dem anderen aufgebaut war. Ein Paradies! Wir bummelten durch die Stände und kauften uns dann eine Schale Nachos mit Hackfleisch, Bohnen und anderem Zeug dass gut aussah und noch besser schmeckte. Den Rest des Abends verbrachten wir im Zimmer, redeten und haben unsere Bücher gelesen bzw Musik gehört und im Großen und Ganzen nur noch faul in unseren Betten gelegen bis wir zu müde waren und einschliefen.
25/11/16, Freitag:
Zur Abwechslung mal wieder 2h Betten abziehen und neu beziehen und danach mein Buch zu Ende lesen (hatte dafür nicht mal 24h gebraucht). Ich traf mich mit Matze am Fish&Chips Shop direkt an meinem Hostel, aß eine Portion davon und redete mit ihm. Er und Hannes werden morgen früh Rotorua verlassen und weiter mit Stray an die Ostküste fahren und die Tour bis runter nach Wellington machen, um dann dort zu arbeiten anstatt hier.
Wir waren um 17 Uhr Bier einkaufen und gönnten uns mal einen richtig schönen entspannten Abend im Whirlpool.
26/11/16, Samstag:
Nach meiner Arbeit wartete Marco mit einem Kumpel im Auto auf dem Parkplatz vorm Hostel auf mich, da wir ein paar Sachen in der weiteren Umgebung ansehen wollten. Auf dem Programm stand ein „Hot’n’Cold“- Pool, bei dem 2 Flüsse in einem Becken zusammenliefen. Ein heißer und ein kalter Strom ermöglichten somit ein sehr entspannendes Naturbad. Nach etwa 2 h fuhren wir zurück nach Rotorua und liefen dann noch zur Sulfur Bay, einem Abschnitt am Lake Rotorua, etwa 15 min von meinem Hostel entfernt. Wir knipsten ein paar Bilder und liefen danach wieder zurück, wo die beiden sich verabschiedeten und ich auf mein Zimmer ging. Am Abend war nur noch Skypen und Duschen dran und dann schlief ich auch schon wie ein Stein.

27/11/16, Sonntag:
Heute zogen die 3 Mädels aus meinem Zimmer aus, allerdings nur um in ein anderes zu ziehen, dass für eine weitere Nacht frei war, bevor sie weiter in den Norden fuhren. Ich machte die Betten und nach 12 lief ich los, um meine wöchentlichen Besorgungen zu machen, sowie nach dem Fahrer-Job bei Pizza Hut zu fragen, für den man unnötiger Weise allerdings einen neuseeländischen Führerschein braucht… Also wieder nichts. Ich bin noch ganz genau 4 Wochen hier und werd doch wohl noch was finden 😮
Jedenfalls kam ich zurück und übergab den 3 mein Buch, damit sie auch reinschreiben konnten 🙂 Die Betten waren mittlerweile von 3 Australiern und einem Deutschen neu belegt worden, die Aussies aus Brisbane, 17 Jahre alt und der Deutsche aus dem nahen Deggendorf, 26 Jahre alt. Alle super nett und ich versteh mich mit denen mal wieder richtig gut! Abends brachte ich dann mein 3. Buch seit meiner Ankunft in Neuseeland zu Ende und schlief dann ein.
Sooo das war im Großen und Ganzen meine 2te Woche in Rotorua, als nächstes kommen noch ein paar Bilder und damit wünsch ich euch eine schöne neue Woche und bleibt gesund :))
Eure Tamara





