Rotorua #3

Halloooo!

  • Horse Trekking
  • Redwood Walk (18/11/16)
  • Zorb
  • Whakarewarewa (Maori-Dorf) (22/11/16)
  • Kuirau Park
  • Skyline Rotorua

fett geschriebenes ist schon erledigt, die Liste wird bei jedem neuen Eintrag stehen und dann könnt ihr sehen, was ich neu erledigt hab seit dem letzten Mal🙂

Meine 3. Woche beginnt heute und Arbeit ist leider leider immer noch nicht in Sicht… Allerdings geb ich die Hoffnung noch nich auf, dass sich noch was findet. Hab jetzt meine Suche noch ein wenig erweitert.

28/11/16, Montag:

Nach der Arbeit im Hostel ging ich mit Chiara, Paula und Vici Pizza Essen, da die drei gegen 1 weiter fahren würden und das quasi unser gemeinsames Abschiedsessen war. Das Polaroit-Bild, das jetzt unter ihrem Eintrag in meinem Buch klebt, ist schon in Rotorua #2 eingefügt 🙂
Am Abend hab ich den drei Australiern (Ben, Tom und Chris) beigebracht, wie man „Busfahrer“ und „Ring of Fire“ spielt und haben dabei eine Flasche Wein getrunken. Ansonsten gings aber schon um 11 ins Bett, weil wir alle 4 morgen früh aufstehen mussten.

29/11/16, Dienstag:

Zwischen 12 und 5 lief ich mit Anne durch Rotorua in diverse Souvenir-Läden und kaufte alles zusammen, was ich an Weihnachtsgeschenken in einem Paket nach Hause schicken würde. Ich hab versucht, alles klein und leicht zu halten, da bei mehr als 2 kg mehr als 50$ fällig wären und das is dann doch schon ne kleine Summe.
Jedenfalls ging ich danach nochmal mit Chris los, um ein bisschen mehr Trinkbares für den Abend zu kaufen. Wir wollten und mal einen richtig schönen Abend machen mit Trinkspielen und Spaß. Hat auch echt gut geklappt, und trotz einem gewissen Alkoholspiegel haben wir es geschafft die ganze Zeit über leise zu bleiben. Zum Schluss redeten wir nur noch über alles Mögliche, was uns gerade beschäftigte und es war einfach ein eeecht cooler Abend. Gegen 1 gingen wir dann schlafen.

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Ich, Chris, Tom, Ben

30/11/16, Mittwoch:

Da ich heute früh nicht arbeiten musste, war es nicht schlimm, dass wir am Abend etwas getrunken hatten und ich nicht früh aufstehen musste. Allerdings wurden meine schönen Langschläferpläne grausam durchkreuzt. Um 7 Uhr morgens ging nämlich der Feueralarm los. Wir blieben ein wenig liegen, da in der Woche zuvor schon einmal eine Art Übung war und wir alle noch unglaublich müde waren. Es hörte auch bald auf zu klingeln doch nach ein paar Minuten schöner Stille fing es wieder von vorne an, also beschlossen wir, doch mal rauszugehen. Auf dem Weg nach außen kam ich an der Küche vorbei aus der viel Qualm kam und ich konnte ein paar Personen auf den Tresen stehen sehen, die wie verrückt mit Geschirrtüchern den Qualm von den Rauchmeldern wegwedeln wollten. Im Endeffekt hatte ein älteres Ehepaar das Toast im Toaster vergessen und das Toast war komplett durchgebrannt, was den Feueralarm auslöste (Der Toaster war schon ein wenig kaputt). Als wir dann wieder reingingen und in unseren Zimmern waren, war an Schlaf natürlich nicht mehr zu denken, also machten wir uns fertig, räumten alles auf, die Jungs packten ihre Sachen da sie nachmittags weiter fahren würden und machten uns auf den Weg zu Starbucks, der hier soo viel billiger ist als in Deutschland o.O Danach gingen Ben und Chris in eines der Maori Dörfer und ich lief mit Tom am See einen Weg entlang, um uns die Beine ein wenig zu vertreten. Um 12 traf ich mich mit Krissie (aus meiner Klasse), die auch Work & Travel in NZ machte und verbrachte mit ihr ein paar Stunden, bevor sie wieder los musste. Bevor die 3 Jungs gingen, schrieben auch sie in mein Buch (Tom mit seiner Adresse, da er mir angeboten hatte bei ihm zu wohnen, wenn ich in Australien nach Brisbane komme) und wir schossen das obligatorische Polaroit-Bild. Nachdem die 3 gefahren waren, chillte ich mich mit Anne noch ins Hostel und wir spielten mit 2 Saarländern noch eine Runde Monopoly.

01/12/16, Donnerstag:

Ich traf mich um 12 Uhr mit Anne und zwei Saarländerinnen aus meinem Hostel und wir gingen zur Bank, um ein paar Dinge zu klären und um kurz vor 1 traf ich mich dann noch mit den 3 Mädchen, die vor ein paar Tagen in meinem Zimmer waren, zum Pizza Essen, weil sie einen 3 stündigen Zwischenstopp auf ihrem Weg nach Tauranga in Rotorua machten. Als sie um 4 weiterfuhren ging ich zurück ins Hostel und um halb 7 ging es dann weiter auf den wöchentlichen Night Food Market. Dabei werden ca 20 – 30 Stände mit verschiendenstem Essen und Schmuck angeboten. Jedes Mal sehr spektakulär, da auch immer Live-Musik gespielt wird. Wir aßen etwas (ich einen unglaublich guten „Honolulu-Burger, mit Ananas) und danach liefen wir zurück ins Hostel. Dort saßen wir dann auf der Couch im Gemeinschaftsraum, ich spielte Gitarre und Anne, Antonia und Nicole spielten ein Kartenspiel. Bis 23 Uhr saßen wir dort und anschließend ging ich ins Bett.

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Honolulu Burger
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Ich am Lamm streicheln
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Ich vorm Kitschi-Kitschi Weihnachtsbaum
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Wir vorm Kitschi-Kitschi Weihnachtsbaum (Ich, Antonia, Anne, Nicole)

02/12/16, Freitag:

Heute lief ich direkt nachdem ich meine Arbeit erledigt hatte los, um zum einen das Weihnachtspaket nach Deutschland loszuschicken und zum andren, um endlich einen Job zu finden. Gegen 2 hatte ich dann auch endlich endlich endlich mal Glück und konnte einen Probearbeitstermin für 17 Uhr erhaschen in einem koreanischen Restaurant. Während ich wartete, dass ich dorthin konnte, machte ich mich auch noch daran, endlich eine Host Familie für Gisborne oder Hawke’s Bay zu bekommen, was ich bis jetzt auch noch keine habe. Gegen dreiviertel 5 ging ich ins Restaurant und meine „Kollegen“ wießen mich in die Arbeit ein. Sehr ähnlich zum Atzelsberger Biergarten, abgesehen davon dass ich jetzt auch Essen zu den Tischen bringen musste ( mit Tabletts, das vereinfachte die ganze Sache ). Meine Chefin ist unglaublich nett und freundlich und meine andere Kollegen ebenso. Gegen 22 Uhr war Schluss und als die Gäste gegangen waren, kochte unsere Köchin noch eine Suppe und wir saßen zusammen am Tisch und aßen zu Abend. Sehr lecker übrigens! Mir wurden 50$ in die Hand gedrückt und dann konnte ich gehen. Ich habe jetzt zwar mehr oder weniger einen Job, aber ich muss nur arbeiten, wenn ich angerufen oder angeschrieben werde, also nicht jeden Tag. Das heißt ich hab nur ein minimales Einkommen, aber fürs erste besser als nichts 🙂 ich werde weiter suchen!

03/12/16, Samstag:

Bei meiner heutigen Hostelarbeit musste ich die 5 Betten in meinem Zimmer neu beziehen, da alle 5 auf einmal ausgezogen waren. Das war meine Chance das Bett zu wechseln: von meinem vorherigen Bett in der Mitte zog ich jetzt an das Bett in der linken oberen Ecke an der Fensterreihe, sehr viel besser!
Danach setzte ich mich raus in die Sonne und suchte nach weiteren  WWOOFing Hosts, hörte dabei Musik und trank Kaffee. Perfekt *-*
Um halb 4 traf ich mich mit Antonia, Nicole (die beiden Saarländer) und Anne in der Küche meines Hostels und wir gingen auf die Santa-Claus-Parade, die durch die Hauptstraße Rotoruas bis zum War Memorial Park lief. Unsere Intention dahinter war die Weihnachtsstimmung ein wenig nach oben zu bringen, da das bei 24 Grad und Palmen und Strand relativ schwer ist, was allerdings kläglich scheiterte, weil diese Parade mehr einem deutschen Faschingsumzug glich. Zwar Weihnachtsmusik an einigen der Wagen und auch Weihnachtschmuck, aber hätten sie „Helau“ gerufen und Süßes geworfen, wäre der Anblick perfekt wie bei uns gewesen. Sogar eine Art Garde gab es! Also doch wieder nix mit Weihnachten 😀
Danach liefen wir mit zum Park, wo der Umzug endete und wir liefen ein wenig zwischen den dort aufgebauten Ständen umher. Teilweise hatte das was von Kerwa… Ich kaufte mir noch eine Zuckerwatte, was das Bild vervollständigte und bevor wir gingen machten wir ein Foto mit Santa Claus auf seinem Schlitten. Wir liefen zurück ins Hostel und saßen dann noch kurz im Aufenthaltsraum, spielten Gitarre und redeten. Danach ging ich hoch in mein Zimmer, wo mittlerweile eine komplette 5-köpfige deutsche Familie eingezogen war und unterhielt mich mit ihnen. Der Vater, Gregor, hatte einen Job in Auckland angenommen und die Familie war nach NZ gezogen. Die zwei Jungs (Linus, 13 und Lauriel, 11)  gingen dort zur Schule und die Tochter (Louisa, 19) hatte ihr Abi dieses Jahr zu Ende gemacht. Jetzt sind sie auf Reisen und schauen sich ein wenig die Inseln an.
Ab 10 Uhr bin ich schließlich mit Antonia, Nicole und Yushi (ein Japaner) ins Whirlpool, um den Abend bei Musik und einem Bier ausklingen zu lassen.

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Wir im Park nach dem Umzug (Nicole, Antonia, Ich, Yushi, Anne)
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Anne, Weihnachtsmann, Ich (Mein erstes Foto auf dem Schoß vom Weihnachtsmann!*-*)
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Nicole, Ich und Antonia im Whirlpool

04/12/16, Sonntag:

Nach den täglichen  2 Stunden Hostelarbeit ging ich direkt rüber ins Restaurant, weil Rebekah, meine Chefin, mich angeschrieben hatte. ob ich Zeit habe. Also habe ich von 12 bis 3 Uhr gearbeitet und wieder ein bisschen dazu verdient. Jetzt bin ich wieder im Hostel und verbringe noch ein wenig Zeit mit den Saarländerinnen 🙂 Am Ende sind wir dann wieder alle in den Whirlpool und haben so unser Wochenende gut zu Ende gebracht 🙂

Liebe Grüßeee aus NZ
Tamara

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Museum Rotorua

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