Rotorua #4

Kia ora!

  • Horse Trekking
  • Redwood Walk (18/11/16)
  • Zorbing
  • Whakarewarewa (Maori-Dorf) (22/11/16)
  • Kuirau Park (24/11/16)
  • Skyline Rotorua
  • Hamurana Springs (10/12/16)
  • Okere Falls (10/12/16)
  • Government Gardens / Rose Garden (11/12/16)
  • Polynesian Spa
  • Waimangu Volcanic Valley
  • Green & Blue Lake

fett geschriebenes ist schon erledigt, die Liste wird bei jedem neuen Eintrag stehen und dann könnt ihr sehen, was ich neu erledigt hab seit dem letzten Mal🙂

Meine 4. Woche hier beginnt nun und ich hab mich schon richtig gut eingelebt! In Rotorua kenn ich mittlerweile schon ziemlich gut aus und das ist auch gut so 😉 Morgens arbeite ich immer im Hostel 2 h und danach in dem Restaurant 3 h. Nach der ganzen Arbeit ist zwar nicht immer so viel Zeit, um noch groß was zu machen, aber ich bin in Rotorua, um zu Arbeiten und nicht, um groß Abenteuer zu erleben. Ich hoffe auch, dass ich meinen Australienflug mit dem  erarbeiteten Geld bezahlen kann und danach noch etwas übrig habe… Denn mehr als $30 krieg ich ja nicht von den 3 h am Tag.
Da ich mittlerweile jeden Tag arbeite und das auch noch bis ich fahre so weiter gehen wird denke ich, habe ich keine großen Sorgen, was das angeht.
Den Rest des Tages (also 15 – ca 23 Uhr) unternehm ich was mit Anne und versuche kein Geld auszugeben 😀 Habe mittlerweile wieder 5 neue Leute in meinem Zimmer, dieses Mal richtig schön durchgemischt: 1 Amerikanerin namens Desiree, ein Engländer namens Jay, eine Inderin namens Salony, eine weitere Amerikanerin deren Namen ich wieder vergessen hab und einen Deutschen, den ich noch nicht richtig kenne. Ist ne ganz lustige Truppe 🙂
Montag war ich mit Piet, einem Jungen aus meinem Hostel, und Olly (Engländer) in Ollys Hostel und haben bisschen gefeiert und neue Leute kennen gelernt, war echt cool! Gegen 11 bin ich dann mit Piet wieder zurück ins Hostel gelaufen, da ich ja am nächsten Morgen wieder früh raus musste.
Am nächsten Tag musste ich nur 2 Stunden im Restaurant arbeiten, allerdings habe ich dann abends noch mal 2 gearbeitet. Nach der Arbeit traf ich noch einmal Antonia und Nicole bei uns am Hostel, weil sie für ein paar Stunden noch einmal in Rotorua waren. Wir spielten Karten und nachdem die beiden endgültig gefahren waren, ging ich mit Anne einkaufen. Den Rest des Abends verbrachte ich mit Lesen.
Diesen Mittwoch erfuhr ich, dass ich meinen freien Tag JEDEN Mittwoch habe… Nach 3 Wochen 😀 Bis jetzt wollte ich immer zufällig Mittwoch frei haben, weswegen mir das nie aufgefallen war, aber eigentlich muss ich mittwochs nicht im Hostel arbeiten. Dabei war ich extra wieder um 8 aufgestanden 😮 Der Rest des Tages war wieder recht unspektakulär, wir liefen ein wenig durch die Stadt und schauten uns in einem Buchladen ein paar Bücher an. Donnerstag musste ich nicht arbeiten und hatte somit den ganzen Tag Zeit andere Dinge zu tun. Aber natürlich musste es schütten wie aus Eimern, also blieb mir nichts anderes übrig, als mich unter meiner Bettdecke zu verkriechen und mein 4tes Buch fertig zu lesen und meine Serie auf Netflix weiterzusehen 🙂
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Außerdem waren wir abends dann noch am wöchentlichen Food-Night-Market und danach im Whirlpool mit einer Tasse Hokey-Pokey Eis und einem Bier *-*
Freitag waren wieder nur 2 h Arbeit im Restaurant, weil absolut nichts los war, stattdessen bekam ich 2x was zu Essen dort (soooo lecker alles!) und unterhielt mich noch ein wenig mit meiner Chefin über alles mögliche..
Am nächsten Morgen hab ich mich mit Anne nach 2 h Bettenmachen um 13 Uhr direkt auf den Weg zu Hamurana Springs gemacht, einem angeblich sehr schönen Weg etwa 30 Autominuten entfernt auf der anderen Seite des Lake Rotorua. Wir bastelten 2 Schilder aus Karton und schrieben auf das eine „Hamurana Springs“ und auf das andere „Rotorua“, da wir die Stelle per Anhalter anfahren wollten. Nach einer halben Ewigkeit und einer Umänderung des Schildes in das nächstnähere Dorf, die wir die Hauptstraße bis zu einem geeigneten Punkt entlangliefen, hielt ein Auto neben uns an und fragte uns, ob sie uns bis nach Ngongotaha (das stand mittlerweile auf dem Schild) mitnehmen sollten. Wir stiegen ein und unterhielten uns ein wenig mit ihnen. Sie ließen uns an einer für Tramper günstigen Stelle raus und fuhren weiter. Etwa 10 min hielt auch schon unsre nächste Mitfahrgelegenheit an, die sogar extra für uns zurückgefahren waren, da sie sich entschieden hatten uns doch mitzunehmen. Es waren eine Mutter mit ihrem Sohn, die sich uns auch gleich vorstellten und uns anschließend direkt zu unserem Ziel brachten. Wir stiegen aus, bedankten uns und begannen unseren Spaziergang.
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Gott sei Dank hatte es zu regnen aufgehört, denn es hatte schon den ganzen Tag geschüttet. Auf unserem Weg kamen wir durch echt super schöne unberührte Natur und der Fluss dem wir folgten führte so klares Wasser, das man ohne Reflektionen oder kleine Verwirbelungen nicht erkannt hätte, dass dort Wasser ist.

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Findet das Wasser

Außerdem gab es ein 15 m tiefes Loch im Fluss, aus dem in einer Stunde etwa 4500 l heraussprudelten. Obwohl es so tief war, hat man den Boden ohne jegliche Probleme erkennen können.
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Zwischendrin fing es wieder an zu regnen, doch da wir unter einem dichten Farn-Dach waren, bekamen wir keinen Tropfen ab.
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Nach unserer Tour und um die 100 Bilder, wollten wir unsere Fahrt um den See beenden und beschlossen noch einen weiteren Abstecher zu machen: die Okere Falls. Dort wird das White Water Rafting gemacht und man fährt den höchsten Wasserfall (mit einer Höhe von 7m) runter, den man in Neuseeland ohne Ausbildung und spezielle Ausrüstung befahren kann. Nach ewig langer Zeit am Straßenrand und leider sehr wenig Autos, die vorbeikamen, hielt endlich jemand für uns an, die sich als weitere Maoris rausstellten (die scheinen echt supernett zu sein alle) und brachten uns bis zu Okere Falls. Auf dem Weg dorthin erklärte uns die Frau viele interessante Dinge zu den Dörfern durch die wir fuhren und auch allgemeine Sachen zur Maori Kultur. Zum Beispiel erfuhren wir, dass die Eingeborenen eine eigene Königin haben. Neuseeland wird ja von der britischen Königin Queen Elizabeth regiert und dennoch haben die Maori ihre eigene parallel Regierung!
Nachdem das Auto weg war, liefen wir los, um nach dem Weg zu den Wasserfällen zu suchen und trafen auf den einen Bus, der zuvor an uns vorbeigefahren war und uns nicht mitgenommen hatte. Wir liefen daran vorbei und der Kerl erkannte uns und entschuldigte sich, dass er uns nicht mitgenommen hatte und bot uns an, mit ihm den Weg zu laufen, da er Bilder von den Raftlern machen musste und konnte uns dann auch ein paar Sachen erzählen. Also stiegen wir in den Bus und fuhren zum nahen Parkplatz um dann unsere Tour zu beginnen. Was wir sahen, war ein wilder Fluss und ganz viele Kayaks, da ein großes Rennen stattfand.
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nach etwa 2 h laufen und Bilder schießen, kamen wir wieder am Bus an und wurden sogar noch zur Hauptstraße zurückgebracht 😀 Dort angekommen (ganze 400m Fahrt) wurde uns gleich ein Fahrdienst zurück nach Rotorua organisiert und wir bekamen noch die Handynummer von unserem Guide Mike, falls mir mal Lust hätten was zu unternehmen. Um 18.30 waren wir dann erschöpft aber fröhlich zurück in unserem Hostel, nach ganzen 5,5 h Stunden! Anne, die in ein anderes Hostel umgezogen war, wo sie auch für Unterkunft arbeiten konnte, hatte noch ihr Gepäck bei mir im Zimmer und kam noch bis ca 10 pm bei mir vorbei.

ROT - LOOP
Rotorua – Hamurana Springs – Okere Falls – Rotorua

Heute, Sonntag, fing wieder mit Hostelarbeit an und danach traf ich mich mit Anne, um einkaufen zu gehen. Anschließend unterhielt ich mich mit einem deutschen Ehepaar in der Hostelküche und traf mich gegen dreiviertel (für alle „Ausländer“: viertel vor) 7 wieder mit Anne und wir gingen in den Rosengarten, wo viele verschiedene Rosenarten in den buntesten Farben blühten. Da es Sonnenuntergang war, fiel auch ein echt schönes Licht auf die Blumen.
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Wir kletterten ein wenig auf dem Spielplatzgerüst daneben herum und hatten Spaß dabei, vergeblich einen Baum hochzuklettern.
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Wir liefen die Straße weiter runter zum See und machten noch ein paar Fotos durch den Bilderrahmen am Ufer.
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Nachdem wir fertig waren, wollte ein Mann mit seinem Sohn unbedingt auch ein Bild mit uns machen, wie wir alle vor dem Bilderrahmen stehen. Sehr interessant und seltsam aber egal 😀

Das war jetzt meine 4. Woche in Rotorua und ich bin noch ganze 16 Tage hier! Habe noch sehr viel vor, muss ja meine Liste abarbeiten 😉

So, ich wünsch euch wieder ne schöne nächste Woche und einen schönen 3. Advent!

Eure Tamara

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Museum Rotorua nachts

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ich am Museum fotografieren

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