Wairoa – Napier – Taupo – Whakahoro
In Napier angekommen, nach einer längeren Busfahrt mit dem Intercity, hab ich erstmal wieder ins Hostel eingecheckt und mich für den Abend mit Lilly verabredet, die ja dort noch ein paar Monate als Au-Pair arbeitet. Danach war ich noch ein paar Stunden am Strand in der Sonne gelegen und endlich war es dann soweit: Ich lief zum Haus von Lillys Familie (reich und ein extrem geiles Haus auf dem Bluff Hill, mit der geilsten Aussicht!!! v.a auch aus Lillys Zimmer) und Lilly fuhr uns zwei dann zu Te Mata Peak, von wo man noch eine andere sehr schöne Aussicht hatte 🙂




Auf dem Heimweg hielten wir noch bei Pack’n’Save an, holten eine Flasche Wein und Chips und machten es uns an der Promenade gemütlich (wobei diese ultra-nervigen Sandflies, deren Bisse man nach 1 Woche noch spürt, uns die ganze Zeit gestochen haben). Deshalb verabredeten wir uns für den nächsten Morgen zum Frühstücken und gingen heim.


Während wir dann gegen halb 11 vor einem Cafe saßen mit Donuts und Kaffee, fühlte es sich fast an wie in Italien im Urlaub, was auch daran liegt, dass Napier ein bisschen mediterran wirkt. Um 1 fuhr dann mein Intercity Bus nach Taupo, wo ich noch eine Nacht verbrachte, bevor ich wieder mit dem Stray Bus weiter fuhr. In Taupo angekommen wurde ich erstmal von einem Typen zum Hostel gefahren, den ich im Bus kennengelernt hatte und der nicht wollte dass ich in der Hitze mit meinem Gepäck so weit laufen muss (war echt ein ganz schönes Stück!), was ich ziemlich lieb fand. Den Abend verbrachte ich dort mit ein paar Neuseeländern und Iren aus meinem Zimmer. Wir tranken Bier und spielten Trinkspiele und als die andern dann in eine Bar gehen wollten, ging ich ins Bett, weil ich morgens wieder ziemlich früh auschecken musste.


Als ich dann wieder im Stray Bus saß, traf ich auch gleich Lynn, die damals mit mir in Hahei war, was ziemlich cool war 🙂 Wir machten uns auf den Weg nach Whakahoro, was mitten im Nirgendwo ist und es gab dort weder Handynetz noch Wlan, was aber auch mal sehr entspannend ist. Nach 1,5 h auf Schotterstraßen durch den neuseeländischen Busch erreichten wir dann endlich die Farm und verteilten uns auf die Schlafsäle. Den Abend verbrachten wir mit feiern, und obwohl ich am nächsten morgen schon wieder weiter fahren würde, statt wie alle andern 2 nächte zu bleiben, war ich seeehr gut drauf.


Zu meinem Pech verschlief ich dann auch noch, weil mein Wecker nicht funktionierte und musste innerhalb von 10 Minuten alles zusammenpacken nur mit einer Taschenlampe und mit Restalkohol und außerdem ohne die anderen aufzuwecken. Ich rannte zum anderen Bus, mit dem ich dort losfahren würde und kam auch grad noch rechtzeitig an – glück gehabt 😀 Naja, jedenfalls leerte ich den Inhalt meines Rucksacks in eine Plastiktüte, weil ich den nicht auf die lange Wanderung vorbereitet hatte, die mir gleich im Anschluss bevor stand. Näheres kommt im nächsten Blog 😉