Adelaide:
- ruhig
- nachts nichts los auf den Straßen
- sehr schöne Einkaufsmeile
- schöne botanische Gärten
- South Australia, 9 h westlich von Melbourne
- +9,5 h Zeitverschiebung nach Berlin
wir waren am Vorabend (16.02.17) in Adelaide angekommen und nachdem Min uns am Bahnhof Adelaides abgesetzt hat, fuhren wir mit dem Zug etwa eine halbe Stunde in einen Vorort, wo unser Couchsurfing Gastgeber wohnte.


Er holte uns am Gleis ab und gegen 12 saßen wir dann mit ihm und seinem Mitbewohner, beides Pakistani, auf der Couch mit Pizza und Cola. Allerdings gingen Anton und ich auch bald ins Bett, weil wir unendlich müde von der Autofahrt waren und dem fehlenden Schlaf von vergangener Nacht.
Als wir am nächsten Morgen bekamen wir die Nachricht von Akhmal, der schon auf der Arbeit war, dass sein Kumpel kurzfristig 2 Tage früher käme und er schon auf dem Weg sei, weswegen wir nicht hier bleiben könnten. Also standen wir kurz darauf an der Bushaltestelle und fuhren zu dem gebuchten Hostel in der Innenstadt. In einem Pub/Casino „versteckt“ war der Eingang und wir wurden in ein großes Zimmer mit 16 Betten geführt. Da ich unbedingt mal wieder in einen Zoo wollte und das in Australien bestimmt interessant wär, machten wir uns auf den Weg dorthin, mussten aber feststellen, dass es viiiel zu teuer war und so machten wir unsere kleine TouriTour durch Adelaide. Wir schauten uns einen schmucken kleinen Dom an und legten uns anschließend ne Stunde in einen Park zum Sonnen.



Auf dem Rückweg zum Hostel liefen wir durch die Einkaufsstraße und setzten uns auch da noch ein bisschen hin. Abends schauten wir nur ein bisschen Serien und gingen ansonsten früh ins Bett, abgesehen davon, dass uns plötzlich einfiel, dass wir noch Bilder von Adelaide bei Nacht machen wollten, weshalb wir wie von Bienen gestochen rausrannten und uns nach einem Platz umsahen, wo es einigermaßen cool aussah, was wir leider nicht schafften, da Adelaide komplett leer ist unter der Woche…





Den nächsten Morgen verbrachten wir nach dem Auschecken in der Mall und ich zeichnete und wir spielten Karten bis wir um 2 von 2 Deutschen abgeholt werden würden, um uns auf den Rückweg nach Melbourne zu machen. Das war das erste Mal, dass ich meinen Vorsatz, nie mit einem Jucy-Leihwagen zu fahren, brach. Wir verstanden uns auf Anhieb mit Linus und Lou und wir hatten echt Spaß! Die Nacht verbrachten wir im Grampians National Park, wo die beiden im Auto schliefen und Anton und ich ihr Zelt geliehen bekamen. Da allerdings keiner Schlafsäcke hatten und es extrem kalt wurde nachts, hatte ich 2 Hosen, 2 Paar dicke Socken, 2 TShirts, alle meine 3 Jacken, eine Mütze & Schal an und mein Handtuch als Decke über mich gelegt, was mich eigentlich auch sehr gut warm hielt die Nacht über. Anton neben mir fror wie ein Schneider, allerdings half da auch Kuscheln nicht, wies den Anschein hatte – was tut man nicht alles für ein bisschen Wärme 😀
Als wir morgens aufstanden, konnten wir 2 Kängurus zuschauen, wie sie sich 50 m von uns entfernt gegenseitig boxten! Das war auch an sich das erste Mal, dass ich Kängurus sah. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg zu einem kleinen Wanderweg, da wir noch was vom National Park sehen wollten. Allerdings mussten wir dann leider bei der Informations-Pause in einem kleinen Dorf feststellen, dass unser Vorderreifen platt war… Anton wechselte den schnell, allerdings stellte das alles auf den Kopf. Da man nicht so schnell mit einem Ersatzreifen fahren durfte, mussten wir sehr viel mehr Zeit für den eigentlich 3 stündigen Rückweg einrechnen und beschlossen, ganz schnell und hektisch einen Berg hochzujoggen, Bilder zu machen und wieder runterzurennen. Naja, die Jungs taten das, Lou und ich fanden unseren eigenen Lookout auf halber Strecke und das war uns auch absolut genug. Der Rückweg war dann der reinste Stress und als sie uns schließlich am Bahnhof in Melbourne absetzten, war es schon fast zu spät.


















Wir verabredeten uns zur WhiteNight, einem Festival, dass heute überall in Melbourne stattfinden würde und fuhren zu unserem Hostel zurück, wo Niklas und Lukas, der Neue, uns empfingen. Den Abend verbrachten wir damit, im Park mit Goon vorzufeiern und anschließend durch Melbourne zu laufen, uns alle 10 min zu verlieren – ohne Spaß, wir waren immer in kleinen 4er Gruppen unterwegs, weil wir es nicht fertigbrachten zusammenzubleiben 😀
Das Festival an sich waren lauter kleine sogenannte „Pop-Up“ Partys, wo überall im Stadtzentrum wichtige Gebäude mit bunten Darstellungen angestrahlt wurden und die Straßen ungefähr so voll wie an Bergkerwa sind. Das wird wahrscheinlich auch der Grund gewesen sein, wieso wir uns immer verloren haben – einer der Gründe 😀 Jedenfalls machten wir uns um 3 auf den Weg zurück ins Hostel, verabschiedeten uns von Linus und Lou, die uns begleitet hatten und gingen endlich schlafen.
Das war jetzt im Großen und Ganzen die Zeit in und kurz nach Adelaide mit Anton 🙂 war eine super Zeit und hatte seehr viel Spaß, auch wenn nicht immer alles so läuft wies geplant ist.
