Sydney, eine der berühmtesten Städte auf der Welt. Das Opera House, das ich bis jetzt immer nur auf Bildern gesehen hab und mir immer wie ein Traum erschien.
- riesen Stadt
- extrem viel Verkehr, was aus Erfahrung nicht gerade cool zum Fahren ist
- nicht so schön wie Melbourne, aber auch kaum zu vergleichen
- die wahrscheinlich bekannteste Stadt Australiens, wird immer als Hauptstadt gesehen (ist aber Canberra 😉 )
- Opera House als Wahrzeichen
- die schönsten/beliebtesten Strände: Manly Beach, Bondi Beach, Coogee Beach
1. Tag:
Nachdem wir das Auto endlich abgegeben hatten machten wir uns also auf den Weg ins Nomads Hostel in der Innenstadt und bezahlten unser Privatzimmer für die nächsten 5 Tage. Wir richteten uns ein, schliefen ein wenig und machten uns schließlich auf den Weg Alkohol für den Abend zu besorgen, da wir in Niklas 20ten reinfeiern wollten. Da das Hostel weder Ruhezeit noch Alkoholverbot hat, beschlossen wir in Ruhe im Zimmer zu feiern. Natürlich wurde Goon besorgt und zur Feier des Tages auch mal eine Flasche Jägermeister (von der hielt ich mich allerdings fern). Ich hatte die grandiose Idee den Goon auf der Leiter zum Stockbett über unserem Doppelbett zu befestigen, sodass man sich nur noch darunterlegen und den Hahn öffen musste – hat auch so in etwa geklappt 😀 Jedenfalls war der Abend ein voller Erfolg!

2. Tag:
Morgens stand ich früh auf, da ich eine TouryTour durch Sydney machen wollte, um den wahrscheinlich einzigen einigermaßen schönen Tag auszukosten. Weil die andern 2 noch verkatert im Bett lagen, schleppte ich Niklas mit und er zeigte mir Sydney (die 3 Jungs waren hier nämlich schon für ein paar Wochen gewesen).






Wir machten uns durch den schönen botanischen Garten auf den Weg zum Mrs MacQuaries Point, von wo aus man eine fantastische Sicht auf die Skyline, die Harbour Bridge und das Opernhaus hatte.










Nach einer Weile liefen wir am Kai entlang




direkt zum Opera House und – ich habe es berührt! Es gibt sogar ein Beweisbild *-* Ich hab wirklich ohne Scheiß das berühmte weit entfernte Opernhaus angefasst :O konnts selbst nicht glauben 😀

jedenfalls sieht es von weitem aus, als wäre die Oberfläche netzartig, von Nahem allerdings erkennt man, dass es millionen von kleinen Fliesen sind, muss ganz schön Arbeit gemacht haben, das fertig zu stellen! Von innen ist es nicht so spektakulär, zumindest das, was man von außen sehen konnte ohne Eintritt zu bezahlen, da der Eingangsbereich nur roher Betonbau war.


Wir bahnten uns einen Weg weiter zurück in die Innenstadt und machen uns auf die Suche nach einer der 7 verrücktesten Straßen der Welt, von denen eine eben in Sydney zu finden ist. Genannt wird es „Angel Place“ und deshalb ist es eine verrückteste Straße der Welt:


Hoch oben zwischen den Häusern hängen leere Vogelkäfige aus denen aber Vogelzwitschern kommt. Die Installation heißt „Forgotten songs“, was so viel wie „vergessene Lieder“ heißt. Der Hintergrund: Als damals die Menschen nach Sydney kamen und eine Stadt aufbauten, wurden alle dort heimischen Vögel vertrieben bzw ausgelöscht und diese Käfige inkl dem Gezwitscher aus Lautsprechern (das sich je nach Tageszeit an die entsprechende Vogelart anpasst) soll an diese Vögel erinnern.

3. Tag:
Den Nachmittag verbrachten wir am Coogee Beach, der mit dem Bus etwa 20 min von unserem Hostel entfernt liegt. Ich wagte mich ins Wasser und wurde ehrlich von dessen Wärme überrascht, ich hätte nicht erwartet, dass es so warm sein würde! Ich konnte ohne Probleme ins Wasser und ihr wisst ja wie ich bin 😀 Kurz bevor ich rausging, schlang sich der Tentakel einer Qualle um meinen Knöchel, die durch die Wellen an den Strand gespült wurde. Es brannte etwas, jedoch war es eine harmlose.


Abends setzten wir uns mit einem Karton Goon an den Hafen Darling Harbour und vertrieben uns die Zeit mit einfallsreichen Trinkspielen, während wir einen super Blick auf Sydney hatten und dabei Musik hörten. Als es Anfing zu regnen, machten wir uns auf den Weg zurück ins Hostel.



5. Tag:
Abends war der edelste Club der Stadt angesagt: das Ivy. Eigentlich kostet es 30$ Eintritt, aber Donnerstage sind frei, weswegen auch arme Backpacker wie wir mal reinkommen. Auch wenn wir vielleicht ein wenig „underdressed“ waren, war es mega cool und der Club ist einfach der Wahnsinn. 2 Gebäude, jedes hat 2 Stages und alles super nobel! Jedenfalls trauten wir uns nicht, zu lange dort zu bleiben, suchten nur einen Freund von Niklas, der dort arbeitete und gingen dann wieder.


Allerdings fing es so heftig zu schütten an, dass die kompletten Straßen überschwemmt wurden und man teilweise über Pfützen springen musste (mit Anlauf), weil sie zu tief und zu groß waren, als das man normal laufen könnte. Der Rückweg zog sich und wir wechselten uns ab zwischen 30 m zu einem trockenen Platz sprinten und dann wieder 10 min dort stehen bleiben und warten. Aber auch das überlebten wir und so kamen wir eine Stunde später etwas nasser als geplant im Hostel an.
6. Tag:
Am letzten Tag zusammen in Sydney beschlossen wir, alle auf den sogenannten Pub Crawl zu gehen, wo man sich mit einer Gruppe trifft und in 3 verschieden Clubs/Bars geht, wo man jeweils ein Freigetränk bekommt.

Den 3ten Club machten wir dann allerdings nicht mehr, da wir ewig lange anstehen hätten müssen und wir langsam müde wurden. Also beschlossen wir, zurück zu laufen und den restlichen Goon zu vernichten. Außerdem mussten wir ja um 9 eh aufstehen, um auszuchecken, weil das nun mal leider die letzte Nacht war.
Anton und Niklas bleiben einen Tag länger in Sydney, weil sie erst am nächsten Abend einen billigen Bus nach Melbourne zurück bekamen, während Lukas und ich uns zusammen im Greyhound Bus auf den Weg Richtung Brisbane machten. Lukas steigt in Port MaQuarie aus und ich 12 h später in Coolangatta.
Die letzten Tage waren der absolute Wahnsinn und ich hab mich so dran gewöhnt mit den Jungs unterwegs zu sein, dass es mir echt schwerfiel mich von ihnen zu verabschieden… Wir haben allerdings ausgemacht, uns in Deutschland auf jeden Fall wieder zu sehen und Niklas und Anton wollen auch noch nach Neuseeland rüberkommen, vielleicht kann man sich da ja auch nochmal treffen 🙂