- +9 h Zeitverschiebung
- 15 h Busfahrt von Sydney nach Coolangatta
- Coolangatta: südlichste Stadt an der Gold Coast/in Queensland
1. Tag
ich bin am 04/03 um 19 Uhr in den greyhound Bus nach Coolangatta gestiegen, zusammen mit Lukas, der allerdings nach 6 h in Port MacQuarie ausgestiegen ist und ich insgesamt 15 h mit dem Bus unterwegs sein werde. Ein kleiner Zwischenstopp in Coffs Harbour, wo ich den Bus wechseln und 2,5 h auf den nächsten warten muss, nachts um 4. War allerdings recht entspannt bis auf die Tatsache, dass ich fast Coffs Harbour verschlafen hätte und im letzten Moment noch aufgewacht bin!

Als ich dann um 12.45 endlich in Coolangatta ankam, holte mich meine Gastgeberin Brooke Douglas von Couchsurfing an der Bushaltestelle ab und wir fuhren die 2 min zu ihr nach Hause. Es hatte schon ordentlich an Hitze zugelegt und deswegen wollte ich eigentlich nur noch meine Kleidung wechseln (lange Hose und Pulli). Bei ihr angekommen gingen wir in eine Wohnung die echt wahnsinnig schön ist. Ich hab mein eigenes Schlafzimmer mit Zugang zum privaten Bad und ein Doppelbett 🙂 Während sie ins FitnessStudio fuhr und Einkaufen, machte ich mich auf den Weg zum Strand, der zu Fuß ca 20 – 15 min entfernt ist.









Danach legte ich mich an den Pool, der bei dem Mehrfamilienhaus dabei ist und machte mich anschließend daran, mein ganzes Zeug zu sortieren.

Abends fuhr ich mit Brooke nach Burleigh Heads, dem übernächsten Stadtteil der Gold Coast und ich schaute den Sonnenuntergang am Strand an, während sie mit ihrem Kumpel joggen ging (nein, sie ist nicht sportfanatisch, hat sich aber letztens dazu entschieden, die angefutterte Schokolade wieder wegzukriegen und gesünder zu leben 😀 )






Mittlerweile kann man abends noch mit Top und kurzer Hose außen bleiben, ohne zu erfrieren!
Zum Abendessen gab es Shrimps in Kokos-Cocktail-Sauce, die echt lecker waren 😮 Und damit war mein Abend dann auch gelaufen, weil ich um 9 im Bett lag und geschlafen hab.
2. Tag:
Heute stand viel auf dem Plan.
- Green Mountain Beach



- Snapper Rocks
- Point Danger (Mount Cook Memorial und Leuchtturm, außerdem Grenzpunkt zwischen New South Wales und Queensland)


- zu Aldi
außerdem alles zu Fuß 😮 d.h ich bin heute zufällig mal schnell in einen anderen Bundesstaat gelaufen (mit Zeitreise zu vergleichen, NSW hat eine Stunde Zeitverschiebung zu QLD)
um 6.15 pm sollte die Sonne laut meiner Wetterapp untergehen und ich beschloss mit Brooke zusammen zum Kirra Lookout zu laufen, um den Sonnenuntergang von dort anzuschauen, allerdings war damit nicht der Sonnenuntergang im Ganzen gemeint, sondern der Zeitpunkt, an dem die Sonne am Horizont verschwindet. So sahen wir nur noch die letzten Strahlen, was trotzdem sehr schön aussah.

3. Tag:
Heute war trotz dem geilen Wetter außen, ein Innen-Tag angesagt, da ich den Rest meiner Australien Reise planen musste. Auf Grund von Geld- und Zeitmangel habe ich mich dazu entschlossen, Cairns, also den letzten und geld-/zeitaufwändigsten Teil, wegzulassen und somit mehr Zeit in Brisbane, bei meinen 3 australischen Freunden, und auf Fraser Island zu verbringen. Ist nicht allzu schlimm, da dort oben mittlerweile Regenzeit herrscht und es neben der Schwüle wahrscheinlich den ganzen Tag nur regnen würde, abgesehen davon, dass ich nicht wüsste wie ich günstig an einem Tag eine 20 h Autofahrt hinter mich bringen sollte 😀
Ein paar Dinge zu meinem Aufenthalt an der Gold Coast:
Coolangatta ist mein erster Stop an der Gold Coast. Die Vorstadt ist die südlichste in Queensland, somit unmittelbar an der Grenze zu NewSouthWales. Es gibt zwar nicht viel anzuschauen, aber hier gibt es die perfekten Strände zum entspannen und braun werden 🙂 Die 3 Tage dort verbrachte ich mit Couchsurfing bei meiner Gastgeberin Brooke Douglas, einer 27-jährigen Jura Studentin im ersten Semester. Sie ist echt cool und ich hab mich auf Anhieb mit ihr verstanden! Abends kocht sie immer was, was sie noch nie ausprobiert hat und sie sich immer im Voraus entschuldigt wenn es seltsam aussieht oder es nicht schmecken sollte, bis jetzt war es allerdings aber immer absolut genießbar und ein absoluter Luxus im Vergleich zum sonstigen Backpacker Fraß 😉
Surfers Paradise ist der nächste Abschnitt, den ich allerdings nur für eine Nacht als ein Zwischenstop nach Brisbane genießen werde. Von Coolangatta kann man Surfers Paradise schon am Horizont sehen, wie die Bilder weiter oben zeigen und es sieht schon von da ziemlich interessant aus 🙂
4. Tag:
Surfers Paradise ist DIE Partymetropole an der Gold Coast. Nachdem ich ins Hostel eingecheckt hatte, machte ich mich auf den Weg zu den 2 Dingen, die man hier sehen kann. Skypoint Overview, das größte Gebäude in Surfers Paradise

und den Strand.



Alles andere ist abends feiern zu gehen. Also hoch in den 77sten Stock, was mir eine wahnsinnig tolle Aussicht über die Gold Coast gab (nebenbei bemerkt, das ist das einzige Gebäude an der Ostküste, das auf öffentlichem Zugang diesen Ausblick zeigt!)



Danach ging es zum Strand, wo ich überall kleine Quallenstückchen im Sand liegen sah und manchmal auch ganze Quallen, nur ohne Tentakel.

Die Wellen waren so hoch, das ein Surfverbot herrschte und es war supercool am Strand zu sein. Allerdings blieb ich nicht lange dort, sondern machte mich bald auf den Weg zurück zum Hostel.Abends als es dunkel war, begab ich mich nochmal zum Strand, um Nachtbilder zu schießen.






