Zurück in NZ!!! Nachdem ich 3 Nächte in Wellington bei einem Couchsurfer verbracht hatte, machte ich mich Montag morgen in einer echt kritischen Situation auf den Weg zum Fähren-Anleger der Interislander. Weswegen die kritische Situation? Erstens: das Telefoninterview mit dem Restaurant – Manager am Sonntag Nachmittag hatte nicht statt gefunden, da sich niemand gemeldet hatte und ich auch keine Nummer von ihnen hatte, die ich zurückrufen könnte. Also schrieb ich nur eine Email, dass sie sich melden sollten. Das war noch Sonntag. Zweitens: Als ich Montag früh aufgewacht war, war mein Handy tot. Es reagierte weder auf mein Ladekabel noch auf ein anderes oder auf irgendwelche Knopfdrucke. Also machte ich mich etwas verzweifelt mit kaputtem Handy, keinem Geld und keiner guten Aussicht auf einen Job auf den Weg auf die Südinsel. Die Fähre legte um 15 Uhr ab




und ich lernte im Boardcafé 2 deutsche kennen, mit denen ich mich die ganze Fahrt von 3 h unterhielt. Am Ende gingen wir nach draußen an die Reling des riesigen Dampfers und bestaunten die Umgebung. Wir fuhren durch einen riesigen Fjord, den Marlborough Sounds, türkisblaues Wasser und grüne Hügel soweit das Auge reichte, einfach himmlisch *-* Kurze Zeit konnte ich meine ungünstige Situation vergessen und einfach nur die Fahrt genießen.





Bei der Einfahrt in den Pictoner Hafen hatte man eine super Sicht auf eine kleine schmucke Stadt in den Hügeln, in der aber nicht viel los ist, v.a nicht in der Nebensaison.

Ich übernachtete in einem Hostel und versuchte mit meiner Lage fertig zu werden.Zum Glück hatte ich noch meinen Laptop, ohne den ich komplett aufgeschmissen wäre. Ich buchte einen Bus nach Blenheim, wo mein Notfallplan darin bestand, in das Arbeitshostel zu gehen, in dem auch Matze (der vom Anfang meiner Reise) war und arbeitete. Diese geben dir Arbeit auf Weinfarmen, in Fabriken oder ähnlichem und versorgen dich mit Nummern, sodass du dich auch selbst darum kümmern kannst. Dort angekommen, brachte ich mein Zeug in das 2er Zimmer, in dem Matze untergebracht war und lief in die Stadt, um mir ein neues Handy zu kaufen. Zurück kam ich mit einem Billigteil von SPARK, einem Netzanbieter in Neuseeland. So weit so gut. Jetzt brauchte ich nur noch einen Job…
Da voraussichtlich erst nächste Woche etwas verfügbar sein würde, fing ich an mich selbst darum zu kümmern, habe aber bis jetzt leider noch nichts gefunden.
Ich halt euch auf dem Laufenden, wie es die nächste Zeit weitergeht.
Bis dahin – eine schöne Woche und genießt den kommenden Frühling, bei mir wird es jetzt Herbst 😀

Eure Tamara