Die 2 Wochen, die ich schon hier bin, habe ich damit verbracht, mich einzuleben, Leute kennen zu lernen und natürlich zu arbeiten. Mittlerweile konnte ich mich ziemlich gut an die Arbeit gewöhnen und auch schon gut Geld verdient hehe
Letztes Wochenende waren wir dann alle zusammen mit 2 Autos am Pelorus River, dem Fluss, wo in „der Hobbit“ die Zwerge in Fässern den Fluss runter treiben, auf der Flucht vor den Elben und Orks. Als wir dort ankamen, hatte garantiert jeder diese Filmszene direkt vor Augen, denn es sah aus wie aus dem Film kopiert!



Nachdem wir uns das ganze von der Brücke aus angesehen hatten, stiegen wir runter ans felsige Ufer und machten uns bereit, an einem eher weniger schönen und warmen Tag in das wahrscheinlich eiskalte Flusswasser zu springen. Aber jeder von uns war am Ende im Wasser und es hat echt Spaß gemacht. Der Fluss selber ist zwar grün, hat aber trotzdem unglaublich klares Wasser und ist an die 4 m tief. Jedenfalls ist keiner von uns an den Boden gekommen, auch nicht beim reinspringen (und das Ufer ist ein ganzes Stück höher als der Wasserspiegel)
Das nächste „Abenteuer“ kam am folgenden Wochenende auf mich zu: Ein Freund, den ich aus Rotorua kenn, hatte am Samstag Geburtstag und so machte ich mich Samstag Nachmittag auf den Weg nach Nelson – per Anhalter. Ich traf beim Warten auf einen Australier, der ebenfalls nach Nelson wollte (1,5h westlich von Blenheim) und wir wurden dann auch zusammen von Sally mitgenommen. In Nelson angekommen, ging ich gleich ins Hostel, wo Luca und Sven waren und den Abend verbrachten wir, nach einer brutalen Ermordung eines kleinen Fisches, im Esszimmer des Hostels bei einer halben Flasche Jim Beam mit Cola und Karten 🙂 Um 12 machten wir uns auf den Weg in einen Club und nachdem wir dort dann ordentlich die Sau rausgelassen hatten, liefen wir müde um halb 4 zurück ins Hostel. 5 h später musste ich wieder aufstehen, um auszuchecken und nachdem ich Chrissy am Kai noch die Haare rasiert hatte, machte ich mich auf den Rückweg nach Blenheim.


Nach nur 20 Minuten warten, nahm mich eine Frau mit, die ihren Sohn in Picton abholen musste und danach direkt nach Blenheim fahren würde. Und ich war dann auch sicher aber unendlich müde um halb 4 zurück im Duncannon Worker Hostel in Blenheim 🙂