Westport: 25.05 – 26.05

Am Morgen, nachdem wir den National Park hinter uns gelassen hatten, machten wir einen Stopp beim Cape Foulwind.




Bei super Wetter und wenig Wind, liefen wir den Rundweg entlang und schauten dann noch einer Seelöwen-Kolonie beim Schlafen und Herumrobben zu. Hier habt ihr ein Suchbild:

Wir liefen kurz durch die Stadt, die aus einer Hauptstraße und einem Wohngebiet bestand und verbrachten den Abend mit den anderen im kuschelig warmen Wohnzimmer.
Punakaiki: 26.05

Am nächsten Morgen hielten wir an den bekannten Pancake Rocks, einer sehr interessanten Felsformation. Durch die Witterung an der Westküste entstanden hohe „Steinstapel“, die wie hunderte von aufgetürmten Pancakes aussehen.










Anschließend setzten wir uns noch in das nahe Café und aßen – 3x dürft ihr raten – Pancakes! 🙂
Greymouth: 26.05 – 28.05
Hier war für uns 2 leider die Zeit mit unserer coolen Stray-Truppe schon vorbei, da das kein normaler Übernachtungsort ist, sondern wir „off-hoppen“. Greymouth ist eine langweilige kleine alte Goldgräberstadt, die rein gar nichts zu bieten hat – außer dem bislang coolsten und schönsten Hostel, das ich kenne (neben dem in Rotorua). Sauber und afrikanisch dekoriert, schöne Küche, mit Messern, die endlich mal scharf sind und alles mit viel Liebe hergerichtet wurde. Die nächsten 2 Nächte, die wir hier verbrachten, schauten wir den ganzen Tag nur Netflix, also nichts Spannendes, eine kleine Auszeit sozusagen 🙂
Franz Josef Glacier: 28.05 – 30.05

Nachdem wir uns dann am Sonntag kaputt geschleppt hatten, weil wir vom Hostel bis zum Stray-Abholort eine halbe Std laufen mussten, saßen wir in einem kleinen Bus mit 10 Leuten plus uns und dem Fahrer. Ein kurzer Halt am Lake Mahinapua, einem wunderschönen ruhigen Spiegelsee umgeben von Bergen






und weiter gings zum Franz Josef Gletscher. Dort wurden wir im Hostel begrüßt und dann begaben wir uns in den Whirlpool. Um 7.30 pm fing dann das Pizza – Fest an! All you can eat Pizza für 1,5 h, wobei Josi und ich uns durch 4 Pizzen durchfutterten. Montag um 9 standen wir dann auf und machten uns für eine kleine Wanderung fertig, die uns so nah es ohne Führung geht an den Gletscher heranführen sollte. Über uns flogen Helikopter durch die Lüfte, für alle die den Helihike machten – 20 min im Hubschrauber über den Gletscher und danach 3 h auf dem Eis wandern inkl Ausrüstung. Wir liefen zu einem Aussichtspunkt und dann zum Ende des Wanderweges, 1,5h hin und zurück. Der Anblick war atemberaubend, auch wenn der Gletscher sich extrem zurückgezogen hat seit den letzten Jahren.









Dazu gab es eine kleine Übersichtstafel am Anfang des Weges. In 7 Jahren hatte er sich vom Fuß des Berges bis zum oberen Drittel verdünnisiert. Vor 100 Jahren hätte man an der Stelle, wo wir liefen, meterhohes Eis vorgefunden.
Auf dem Rückweg zum Hostel liefen wir noch an einem übrig gebliebenen Gletschersee vorbei.
