Stewart Island

09.06 – 11.06

Sooo nach dem superschönen Milfordsound machten wir uns auf den Weg in den südlichsten Süden Neuseelands.

TAN - BF.PNG

Wie jeder weiß, hat Neuseeland 2 Inseln. Die Nord- und die Südinsel. FALSCH! NZ hat 3 Inseln. Die dritte liegt südlich der Südinsel und nennt sich Stewart Island.

STI

Dort leben ein paar 100 Menschen und auch einer der Great Walks befindet sich dort. Mit der Fähre dauert es etwa 1h, bis man im Hafen von Oban ankommt und diese ist bekannt dafür, jeden noch so seefesten Menschen zum Kotzen zu bringen. Stürmische See, meter hohe Wellen und schon fühlt man sich wie in einer Nussschale statt in einem Schiff. Trotz aller Erwartungen und Vorbereitungen war es nicht so schlimm wie angenommen. Es war zwar schaukelig, aber keinem von uns wurde auch nur annähernd schlecht, nicht mal denen, die eigentlich ziemlich schnell seekrank werden. Angekommen, wurden wir zum Hostel gebracht und gingen nach Sonnenuntergang auch gleich los auf Kiwi Jagd! Und damit mein ich die Vogel-Kiwis, denn Stewart Island ist bekannt für häufige Kiwi-Sichtung. Da sie nachtaktiv sind, muss man bei Dämmerung und mit Rotlichttaschenlampen bewaffnet (dieses Licht sehen die Kiwis nicht) los. Leider hatten wir kein Glück, welche zu Gesicht zu bekommen, wir hörten sie nur immer hinter uns schreien, wenn sie uns auslachten. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Wassertaxi zu Ulva Island, einer kleinen Insel bei Stewart Island, auf der aus unerforschten Gründen, die Kiwis auch tagsüber zu sehen sind. Wir liefen alle Wanderwege in den 3h ab, die wir hatten, liefen an den Stränden entlang, schauten aufmerksam nach den braunen kleinen Vögeln – aber leider immer noch kein Glück.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Abends wurden wir dann von dem Hostelbesitzer im Auto mitgenommen, der mit uns zusammen nach Kiwis schauen wollte. Und irgendwann war es dann soweit. Im seichten Graben neben dem Auto war ein braunes Federknäuel zu sehen, dass hektisch wegrannte auf den 2 kurzen Beinchen. Wir stiegen aus und folgten ihm bis zu einem Privatgrundstück. Soooo knuffig, flauschig und süß!!!! *-*

Noch einen konnten wir dann ca 15 min später beim Essen zusehen, während sie – ein weiblicher Kiwi – mit dem langen spitzen Schnabel bis zum Anschlag in der nassen Erde herumwühlte auf der Suche nach Larven und Käfern.
Unser kleines Abenteuer endete dann am nächsten Morgen, wo die Überfahrt einhielt, was man uns versprochen hatte. 5m hohe Wellen ließen uns hin und her schaukeln, während wir uns festhielten, wo es ging und versuchten, die Achterbahnfahrt zu genießen.

 

Hinterlasse einen Kommentar