The End

8 h dauerte die Busfahrt von Christchurch nach Picton. Durch die letzten Erdbeben können die normalen Straßen um Christchurch und Kaikoura herum noch nicht wirklich verwendet werden, was eine 2,5 h Fahrt schnell ums 3-fache verlängern kann.

CH - PCN

Am 04.07 machte ich bei strahlendem Sonnenschein, wie ich es von Marlborough gewohnt war, einen kleinen Spaziergang zur Bob’s Bay.

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Am 05.07 feierte ich erstmal über Videochat mit Sandra und ihrer ganzen Partygesellschaft in ihren 18ten rein – ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG SÜßE! – und dann setzte ich mit der Interislander Fähre auf die Nordinsel nach Wellington über. Bei knallblauen Himmel konnte ich einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten, da wir am frühen Nachmittag abgelegt hatten und die Sonne immer noch um ca 17 Uhr untergeht.

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Nach Ankunft im Hostel traf ich mich mit Ben, der schon einen Tag zuvor nach Wellington gefahren war, in einem asiatischen Fastfood-Restaurant zum Abendessen und konnte dabei auch einen ganz guten Blick auf einen Teil Wellingtons bei Nacht erhahschen:

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Mein nächster und auch letzter Stopp ist New Plymouth. Dorthin fuhr ich am 06.07 etwa 7 h im Intercity Bus und hakte damit den letzten Ort Neuseelands ab, an dem ich noch nicht war – Mount Taranaki. Der etwa 2700m hohe Vulkan hat eine perfekte Kegelform und ist daher ein sehr beliebter Foto-Ort.
WLG - NPYTaranaki
Direkt nach der Ankunft sah es nicht so aus, als würden  wir es am folgenden Tag zum Berg schaffen, der immerhin noch eine halbe Stunde Autofahrt von New Plymouth entfernt liegt. Da der Shuttle 35$ pro Person kostete, konnten wir uns das abschminken und mussten nach einer anderen Lösung schauen. Wir entschlossen uns also es mit Hitchhiken zu versuchen und schafften es auch bis nach Egmont Village, von wo aus eine ziemlich lange einsame Straße zu dem Parkplatz führte, wo wir hinwollten. Allerdings war dieser Weg auch wirklich genauso einsam wie er aussah und deshalb machten wir uns auf den Weg zurück, wobei  wir spontan an die Küste liefen und da einen kleinen Spaziergang machten, bevor wir zurück ins Hostel gingen.

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Den Berg haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen, was das ganze Unternehmen nach New Plymouth zu kommen ein wenig unnötig gemacht hat, aber immerhin haben wir die untere Hälfte sehen können – die Spitze war von Wolken verdeckt, die noch zu tief hingen.

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das ist theoretisch Mount Taranaki

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Meine letzten 5 Tage verbrachte ich in Auckland bei einem Couchsurfer, dessen Wohnung direkt im CBD (dem Stadtzentrum) liegt. Er heißt Raphael und er und sein Mitbewohner Josh sind beide super nett. Nach einem sehr langen stressigen Tag, den ich 12h im Bus nach Auckland verbrachte, war ich endlich in ihrem Apartment und konnte mich ausruhen. Damit hatte ich die letzte Fahrt in Neuseeland hinter mir und konnte mich so langsam aber sicher auf daheim vorbereiten… Vielleicht bin ich auch langsam schon so weit, nach Hause zu kommen.

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auch wenn hier 8,5 h angezeigt werden, ich saß ungelogen 12 h im Bus…

Jedenfalls verbrachte ich meine Zeit damit, Souvenirs zusammen zu suchen und meine letzten Dollars auszugeben, während ich feststellen musste, dass Auckland doch nicht mehr ganz so schlimm zu sein scheint, wie bei meinem ersten Besuch. Liegt zum Großteil sicher daran, dass ich mittlerweile weiß, was mich hier erwartet, welche Hektik hier herrscht und wie wenig Neuseeland man hier finden kann. Zugegebenermaßen, Auckland wäre sicherlich ein toller Ort zum Leben, wenn man eine Arbeit und ein kleines schönes Häuschen in einem der süßen Vororte besitzt oder auch eine kleine Wohnung am Hafen. Für ein Backpacker oder einfachen Reisenden ist es allerdings die Hölle auf Erden.

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Während ich in Aucklands Flughafen sitze, höre ich meine Neuseeland – Musik – Playlist in Dauerschleife. Jedes einzelne Lied hat eine bestimmte Erinnerung dabei, dich ich, wo ich auf meinem Weg zurück nach Hause bin, alle wieder aufrufe. Die vergangenen 9 Monate waren das absolut Beste in meinem ganzen Leben (welches zugegebenermaßen noch nicht lang ist) und ich wollte, es hört nie auf. Ich weiß nicht, was zuhause auf mich zukommen wird, 9 Monate sind eine lange, lange Zeit und ich hab mich stark verändert, auch wenn ich nicht genau sagen kann, inwiefern. Ich hab viel gelernt in meiner Zeit hier drüben und ich bereue keine Sekunde davon. Trotzdem wird es wohl langsam Zeit nach Hause zu kommen und mein Leben in die Hand zu nehmen, auch wenn ich Millionen mal lieber einfach einen Flug nach Australien gebucht hätte und dort 1 Jahr Work & Travel verbracht hätte, einfach so mein neues schönes Leben dort weiterzumachen. Deshalb warte ich jetzt hier im Flughafen, von wo aus mein Flieger mich in 27 Stunden endlich nach Hause bringen wird, sodass ich mich auf mein nächstes Abenteuer vorbereiten kann – Das hier war jedenfalls nicht das Letzte.

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