Sámos, Greece

Huhu, da bin ich wieder! Nach der spanischen Insel Lanzarote bin ich diesen Sommer mal auf einer kleinen griechischen Insel gelandet – Sámos.

Meine Mitbewohnerin aus Mittweida ist Halbgriechin und kommt von Samos, einer kleinen Insel unmittelbar neben der Türkei. Vor ein paar Monaten kam die Idee auf, dass ich sie dort besuchen sollte und so wurde es umgesetzt.

Bevor ich am Montag, den 30.07.2019 mit ihr nach Griechenland flog, besuchte ich sie noch bei ihrem Bruder in Berlin, wo wir den CSD (Christopher Street Day) feierten und es uns zwei Tage lang gut gehen ließen.

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ATHEN
Montag nachmittag um 17 Uhr ging es dann von Berlin Schönefeld los nach Athen, wo wir einen Aufenthalt von 8 Stunden vor uns hatten. Wir trafen uns dort mit einem Freund von Zoi und liefen durch Athens Straßen. Bei 30 Grad um 11 Uhr nachts saßen wir in einem kleinen Restaurant, aßen Souvlaki und verbrachten anschließend noch 2 h in einer Bar, in der wir griechischen Wein tranken und uns die Zeit vertrieben. Gegen halb 3 fuhren wir mit dem Bus zurück zum Flughafen und verbrachten dort die letzten Stunden vor dem Abflug nach Sámos.

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Um 07:30 Uhr ging es dann endlich los und wir beide waren schon sehr aufgeregt. Wir hatten den anstehenden Urlaub unserer Meinung nach dringend nötig.

SÁMOS
Direkt nach der Landung eine Stunde später, wurden wir von ihrer Mutter am Flughafen abgeholt und fuhren direkt zum Strand, wo wir in das kristallklare Meerwasser springen konnten.

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Nach einem kleinen Mittagsschläfchen ging es weiter zum nächsten Strand, wo ich eine gute Freundin meiner Mitbewohnerin kennen lernte. Wir verbrachten dort den restlichen Tag in der Sonne.

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Als wir anschließend von ihrem Vater abgeholt wurden und nach Hause fuhren, gab es frisch gefischten Fisch zum Abendessen, denn der Vater meiner Mitbewohnerin ist Fischer. Fast jeden Tag gibt es frischen Fisch und dazu leckere griechische Gerichte.
Abends haben wir dann außen mit dem Gartenschlauch geduscht.
Später am Abend fuhren wir mit ihrer Mom nach Pythagoria, wo wir einen anderen Freund trafen und uns ein paar Cocktails am Hafen gönnten.

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SAMIOPOULA
Der nächste Tag begann damit, dass wir mittags in den Süden von Sámos fuhren, wo der Opa meiner Mitbewohnerin wohnte. Dort gab es keinen Empfang und das Leben ist sehr einfach und ländlich. Das Haus erreichte man nur mit einem Geländewagen, da die „Straße“ unbefestigt und mit einem normalen PKW quasi nicht erreichbar war. Außerdem musste man zum Beispiel beim Spülen einen Wassereimer nehmen und den in der Toilette auskippen.
Zoi brachte mich zu einem schönen Strand 10 Gehminuten von dem Zuhause ihres Opas weg, wo wir ein paar Stunden in der Sonne lagen und die Wellen genossen. Auf Sámos gibt es kaum Sandstrände, was es ein bisschen ungemütlicher macht, sich hinzulegen.

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Am Donnerstag brachte uns Zois Dad früh am morgen mit einem kleinen Fischerboot nach Samiopoula, einer ganz kleinen Insel im Süden von Sámos. Während er weiterfuhr, um fischen zu gehen, lagen Zoi und ich – wer errät es? – wieder ein paar Stunden am Strand. Diesmal war es ein unglaublich schöner Sandstrand, das Wasser war im seichten Teil türkis und wurde tiefblau umso tiefer das Meer wurde. Wir lagen dort 4 Stunden auf der faulen Haut und gingen ab und zu schnorcheln und schwimmen, bis wir um 14 Uhr wieder von Zois Dad abgeholt und zurück zum Haus auf Sámos gebracht wurden.

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Wir waren danach so von der Sonne verbrannt, das wir den restlichen Tag nur noch im Schatten saßen und uns so wenig wie möglich bewegten. Gegen Mittag am nächsten Tag fuhren wir mit dem Geländewagen wieder zurück nach Chora. Nachdem wir uns den restlichen Tag zuhause ausgeruht haben, gingen Zoi und ich ab 24 Uhr auf eine Beach Party am Maredeus Beach und tanzten dort mit Freunden bis um halb 6.

CHORA & SÁMOS STADT
Samstag schliefen wir aus und verbrachten dann 4 h am Strand Verano. Wir lagen dort mit Adriana auf Liegen und sonnten uns. Abends ging es dann nach Samos Stadt, der Hauptstadt der Insel, und feierten die White Night dort. Zusammen mit vielen Freunden von Zoi und Arigeri (Zois bestem Freund) liefen wir durch die gefüllten Straßen und gingen dann noch bis halb 4 in die Clubs der Stadt.

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Nachdem wir zwei Tage hintereinander feiern waren, brauchte ich dringen eine kurze Pause. Wir ruhten uns also wieder am Strand Verano in der Sonne aus und gingen dann abends mit Zoi, Marita und den Eltern von Zois Ex-Freund essen. Britt ist Deutsche und Sandy ist Niederländer, die beide auf Samos wohnen. Zwei Stunden saßen wir in dem Restaurant an der Küste und quatschten über alles mögliche.

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SÀMOS STADT
Montags fuhren wir dann gleich morgens um 9 mit Zois Mutter nach Samos Stadt, bummelten durch die schönen Gassen, setzten uns an den Hafen für einen Kaffee und aßen auch was zu Mittag. Anschließend fuhren wir nach Potokari zum Strand. Es war ein komplett weißer Kiesstrand im Gegensatz zum türkisen Wasser und gegenüber befand sich direkt die Türkei. Auch hier lagen wir faul in der Sonne und genossen den Urlaub. Das Wasser hier ist wirklich wunderschön und mit dem starken Wind, der seit zwei Tagen über die Insel fegt, kann man die Hitze auch gut aushalten. Auch an diesem Abend hatte Zoi wieder einen Platz zum Feiern gefunden, da in dem Nachbarstädtchen ein Straßenfest stattfindet. Allerdings bin ich immer noch nicht fit genug, um bis 4 Uhr morgens feiern zu gehen, da ich nicht anders heim kommen würde, als mit Zoi. Deshalb blieb ich mit ihrer Mutter zuhause, schauten Fernsehen und laßen ein Buch.

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KOKKARI
Dienstag verbrachten wir den größten Teil des Tages im Haus, bis wir um 17 Uhr in den nördlichen Teil der Insel nach Kokkari fuhren. Dort liefen wir durch die hübschen Gässchen und schauten uns die Läden an. Wir liefen den Strand entlang und bestaunten die Kraft der Wellen, die da herandonnerten, ganz anders, als ich es bis jetzt auf Sámos gesehen habe!Anschließend setzten wir uns an die Küste in ein Café und genossen die Aussicht.

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Abends waren wir eingeladen, mit Freunden von Zoi und ihrer Mom zu Essen, weil deren Sohn Namenstag hat (der wird in Griechenland mehr gefeiert, als z.B der Geburtstag). Wir bestellten frischen Fisch und Tintenfisch, denn das Lokal war bekannt dafür. Während sich alle auf griechisch unterhielten, ab und zu mal einen englischen Satz mit mir austauschten, versuchte ich weitesgehend still zu sein und mich anderweitig zu beschäftigen. Es war ein interessanter Tag mit vielen neuen Eindrücken.

IREON
Mittwoch fuhren wir mittags nach Ireon an den Strand. In diesem Ort ist Zoi eigentlich aufgewachsen. Sie lebte zwar in Hora, aber all ihre Freunde in Ireon. Wir gingen also in ein Lokal, in dem man auf Terassen Liegestühle hoch überm Meer nutzen konnte, gingen kurz schwimmen und lagen sonst bis 19 Uhr auf der faulen Haut.

Gegen 8 liefen wir an die Promenade und aßen etwas, dann trafen wir Marita und Britt und tranken ein Bier mit ihnen. Anschließend ging es auf das Ireon Musik Festival.

Ich bekam ein Bändchen und wir betraten das Festivalgelände. Eine griechische Rap-Band trat gerade auf und es klang überraschenderweise sehr gut, auch wenn ich kein Wort verstand. Sandy, Britts Mann, holte eine Runde Bier und wir lauschten der Musik. Kurz vor Ende des Band-Auftritts, trafen wir Freunde von Zoi, die schon in Samos Stadt auf der White Night dabei waren und ich ging mit ihnen zurück zur Promenade, weil sie etwas essen wollten. Es dauerte ungefähr eine halbe Stunde und als wir zurück kamen, war Marita bereits auf dem Weg zum Auto, da mussten Zoi und ich leider mit, da wir ja noch heim kommen mussten. Damit war der schöne Tag dann auch beendet. Ich packte noch meinen Koffer und ging danach ins Bett.

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PYTHAGORION
Der letzte Tag brach an. Um halb 10 fuhr Marita uns nach Pythagorion, mein Koffer war im Kofferraum und mein Rucksack gepackt daneben. Hier setzte sie uns ab, damit wir noch die Zeit genießen konnten, bevor ich nach Hause fliege. Bis halb 1 schlenderten wir durch die Straßen, setzten uns an den Hafen, wo ich das Buch zu Ende laß und liefen vor an die Spitze der Landzunge, die ins Meer hineinragte. Dort setzten wir uns hin, als wir plötzlich ein Wackeln bemerkten. Die Erde bebte! Nach einigen Sekunden war es wieder vorbei.

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Zois Mom holte uns wie vereinbart um 12:30 ab und fuhr mich zum Flughafen, wo wir uns alle verabschiedeten und in den beschwerlichen Weg durch den Security Check antrat.

Hiermit endet meine Erkundung einer kleinen griechischen Insel nahe der Türkei. Es hat mir hier sehr gut gefallen und ich muss mich vor allem bei Zois Eltern, Marita und Sanassi, für die Gastfreundschaft bedanken. Ich habe Sámos nicht wie ein Tourist, sondern auf die Weise der Heimischen erlebt.

Die nächste Reise folgt sobald ☺️