meine Bucketlist (To-Do-List): das Schief-Geschriebene hab ich nicht geschafft
- Skydive (Abel Tasman National Park, 24.05.2017)
- Bungee Jump (Queenstown, 02.06.2017)
- Tattoo (Nelson, 20.05.2017)
- Kayaking (Abel Tasman National Park, 24.05.2017)
- Whale Watching (Kaikoura, 29.06.2017)
- Hitchhiken (per Anhalter) (das erste Mal in Whangarei, 31.10.2016)
- 3-Tages Wanderung (Lake Waikaremoana, Februar 2017)
- Kiwis in freier Wildbahn sehen (Stewart Island, 10.06.2017)
- Sterne gucken (bester Spot: Mount Cook oder Cape Farewell)
- Südpolarlichter
- Surfen (Raglan, 12.10.2016)
- Neujahrskuss 😀
typisch neuseeländisch:
- Fahren auf der linken Straßenseite, Lenkrad rechts, Scheibenwischer links, Blinker rechts (falls jemand mal aus Versehen beim Blinken die Scheibenwischer anmacht *hust*)
- gelassener Lebensstil und schlechte Arbeitsmoral
- teurer Lebensunterhalt (v.a in Auckland und Queenstown)
- wöchentliche Zahlungen (Gehalt, Miete, etc)
- schlechte Straßen (v.a in Epizentren wie Christchurch und Kaikoura)
- Erdbeben und Vulkanismus
- kein Sprudelwasser, außer man gibt ein Vermögen im Supermarkt aus
- Chlor im Leitungswasser (in Großstädten, meist in großen Hostelketten)
- extrem wechselhaftes Wetter
- höchstens 2 Verbindungsstraßen zwischen 2 Städten
- teilweise kein mobiles Netz vorhanden (besonders auf der Südinsel)
- Gastfreundlichkeit wo man hinschaut
- hitchhiken (per Anhalter fahren) sehr leicht
- Schafe
(können auch mal einen kleinen Stau verursachen, wenn die Bauern ihre Schafe auf eine andere Weide über die Straße treiben) - steile, kurvige Straßen
- One Lane Bridges (Einbahnbrücken)
- hohe Steuern auf Alkohol und Tabak
- Bergpässe
- weite Hügelfelder
- extrem viele Nationalparks und Wald
- 3 Kiwis: der Mensch, der flugunfähige Vogel, die Kiwifrucht
- Maori (Ureinwohner Neuseelands, oft als 2te Sprache in der Schule zu lernen), respektiert und verbreitet, allerdings sind der Großteil der Maoris obdachlos oder arm, Kultur wird großflächig nur noch für touristische Zwecke praktiziert
- steht unter der englischen Krone (repräsentativ), hat eine eigene Regierung für Maori
- Jagen und Fischen großes Hobby und auch zum Lebensunterhalt
- keine eingeborenen Säugetiere, außer eine Fledermausart, alle anderen sind nach Neuseeland gebracht worden
- 10 Great Walks (mind 3 Tage lange Wanderungen)
- ein schrilles Geräusch, wenn die Ampel auf grün schaltet
- Autos gelten nicht als Status Symbole, eigentlich gilt gar nichts als Status Symbol
- Auto-Marken sind größtenteils Toyota, Nissan, Holden, Mitsubishi, Mazda, Honda oder Hyundai
- englischer Dialekt: in Worten wie „ten“ = zehn wird das e richtig schön gedehnt und sauber als „e“ gesprochen, das „r“ wird nicht gesprochen, ganz im Gegensatz zu Amerikanern, die jeden einzelnen Buchstaben sprechen
- typische Satzmerkmale: Cheers (=Danke, Tschüss, Prost, Bitte, etc), eh/ay/hey am Ende von Fragen (Stimme geht nach oben) oder von Ausrufen, mate/bro/cuz als Anrede für jedermann
- Neuseeland ist im Großen und Ganzen eine riesige Farm
- Marmite vs Vegemite (das allerekligste Zeug, das ihr jemals in euerm Leben probiert, wobei ich, sollte ich jemals wieder wählen müssen, mich für Marmite entscheiden. Ist ein Streichbelag für Cracker, Brot und Toast, extrem salzig und bitter und im Falle Vegemites auch noch ein seltsamer ekelhafter Nachgeschmack. Die Kiwis und Aussies stehen drauf)
- keine gescheiten Brötchen geschweige denn gescheites Brot (Schwarzbrot usw)
- beliebteste und bekannteste Eissorte: Hokey Pokey, Vanilleeis mit kleinen Caramell-Kügelchen darin
- Nationalgetränk: L&P, steht für Lemon & Paeroa, ist Zitronenlimonade, was es nur in NZ gibt und auf Grund seines Erfolgs damals von dem neidischen Coca Cola aufgekauft wurde, um es klein zu halten.
- Possums als echte Plage, kleine hässliche Tierchen mit einem fiesen räuberischen Gesicht, wurden für die Fellindustrie eingeführt, sind aber ohne natürliche Fressfeinde außer Kontrolle geraten (ca 90 Mio Exemplare) -> rotten die süßen Kiwi-Vögel aus
- Nationalsport: Rugby, die All Blacks als weltweit beste Nationalmannschaft, bestehend aus Maori, ich selbst finde Rugby total sinnlos und hab mir nicht mal die Mühe gemacht, die Regeln zu lernen, auch wenn ich unglaublich gern ein Spiel gesehen hätte, einfach weil die Atmosphäre der absolute Wahnsinn sein soll (vor jedem Spiel wird nicht nur die Hymne gesungen, sondern ein Haka gemacht, der typisch Maori Kriegs Tanz)
- „Mekka für Adrenalin-Junkeys“ – Skydive, BungeeJump, WhiteWaterRafting, Paragliding, Surfen in den höchsten Wellen
- viele kleine Hippiedörfer (Takaka und Raglan sind die 2 bekanntesten)
- Weihnachten im Bikini am Strand, trotzdem verbindet jeder es mit Schnee (so läuft Amerikanisierung 😉 )
- Silberfarn als inoffizielles Nationalsymbol
- keine Atomkraftwerke
- Häuser wie aus Styropor, keine Isolierung, was v.a im Winter sehr unangenehm werden kann
- Steckdosen müssen erst mit einem Knopf darüber angeschalten werden, hat schon so mancher Unwissender eine Steckdose für kaputt erklärt
- in jeder Bibliothek gibt es freies WLan! Und auch sonst findet man in jeder größeren Stadt einen WLan-Hotspot, den man frei verwenden kann, auch wenn teilweise eine MB – bzw Stunden – Begrenzung vorliegt
- um Raser zu warnen, kann man schon mal auf Ortsschildern Folgendes lesen: kein Doktor, kein Krankenhaus, ein Friedhof
- sonstige in Neuseeland auffindbare Schilder: Vorsicht Pinguinge, Kiwis, Seeroben, Schafe/Kühe
- Asiaten sind das Ganze Jahr über 24/7 in Neuseeland zu finden, egal wohin man geht oder um welche unnatürliche Uhrzeit man ein schönes Bild eines touristischen Ortes machen möchte, sie sind überall. Ansonsten findet man in den Sommermonaten zwischen September und März zu etwa 80% aller Backpacker Deutsche und Holländer, danach vermehrt Engländer und Amerikaner
- Kiwis (die Menschen) sind an sich extrem faul, meist ungenau mit der Zeit und interessieren sich nicht die Bohne, aber es gibt wohl kaum ein freundlicheres, hilfsbereiteres und gastfreundlicheres Volk, als die Neuseeländer
- Türen und Autos werden selten abgeschlossen, außer natürlich in Großstädten oder an sich in bisschen größeren Städten, von denen es ja zugegebenermaßen wenig gibt
- Neuseeland hat 1 Mio mehr menschen als Berlin und 100.000 m² weniger Fläche als Deutschland, 3/4 der Bewohner sind in und um Auckland herum versammelt
- Rotorua als Zentrum geothermischer Aktivitäten (Geysire, Schlammblubberbäder) und der Maori-Kultur
- in Gisborne, an der Ostküste der Nordinsel, kann man jeden Tag den ersten Sonnenaufgang der Welt sehen, abgesehen von den Samoa Inseln, aber das ist inoffiziell
Was ich vermisst habe:
- gescheites normales Brot
- gutes Bier (auch wenn das in Neuseeland trinkbar ist)
- normale Wurst (etwas, was die Kiwis echt noch lernen müssen)
- billigen Alkohol und billiges Essen
- meinen Hund
- einen ganz normalen geregelten Alltag, hier war absolut alles spontan (nicht negativ)
- meine Privatsphäre und ein sauberes Bad/eine saubere Küche, mit intakten Küchengeräten und scharfen Messern
Meine Lieblingsorte:
- Top 5 Nordinsel
- Coromandel Peninsula
- Napier
- Cape Reinga
- Tongariro Alpine Crossing
- East Cape
- Top 5 Südinsel
- Queenstown
- Dunedin
- Abel Tasman
- Mount Cook
- Wanaka
- Top 1 Städte Neuseeland: QUEENSTOWN
- Top 1 Strände Neuseeland: COROMANDEL PENINSULA
Wer sich das inofizielle National – Lied Neuseelands anhören will, hier ist der Link:
Diesen Song kennt eigentlich jeder hier und er ist absoluter Kult, ich liebe ihn auch 😉
Hier noch ein kleines Video von Neuseeland, gefilmt mit einer Drone:
Danke an all die Menschen, die ich auf meiner langen Reise kennen lernen durfte, mir mein Leben in Neuseeland (und in Australien) um so Vieles erleichtert haben und mit denen ich den Spaß meines Lebens hatte! Mein Buch, dass ich mitgenommen habe,ist gefüllt mit Erinnerungen und Bildern meiner Freunde, die sich auch hoffentlich lange halten werden!
Hannes, Matze (Schule) – Selina (Frankfurt) – Anne (Bielefeld) – Julia (Berlin) – David (Netherlands) – Eliza (USA) – Ayleen, Ronny (Thüringen) – Luca, Sven (Frankfurt) – Tom, Ben, Chris (Australien, Brisbane) – Peter, Danny (UK) – Vici, Paula, Chiara (Ulm) – Lilly (Schule) – Nathan, Charlie (Gisborne) – Gesine (Rostock) – Rochelle (Wairoa) – Ali (Schule) – Giles (UK) – Anton (München) – Niklas, Jonas, Lukas (Bremen) – Darleen (Bamberg) – Julia (Landshut) – Pablo (Wellington) – Lukas (Regensburg) – Thomas (Schwäbische Alb) – Josi (Herten) – Jojo (Bonn) – Moritz (Dortmund) – Ben (Lübeck) – Phillip (Hameln) – Nicholas (Hamburg) – Will (Kanada) – Hannah, Liam (UK) – Jesse, Alex (California, Sanome) – Josh (Picton) – Ben (Berlin) – Franzi (Thüringen) – Wes (Kanada) – Chris (UK) – Steven (Kanada) – Sam (Christchurch)
Achja, und danke auch an meine Eltern, die mir Neuseeland v.a finanziell ermöglicht haben, aber auch dazu beigetragen haben, dass ich überhaupt hier üben ankommen konnte 🙂













































































































































und sortiere Muscheln aus, die kaputte/s Schalen/Fleisch, Parasiten haben oder einfach nicht gut genug zum Verkaufen aussehen. Zwischendrin wird man dann mal von einer Muschel beworfen oder hat Eis im Gummistiefel, weil das jemand witzig findet und dann muss man nunmal zurückwerfen, oder wie seht ihr das 😀 Jap, so läuft das. Mittlerweile hab ich meine erste volle Arbeitswoche hinter mir und ich gewöhn mich langsam daran, also alles halb so wild und immerhin verdien ich ganz gut 😉



































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