Fraser Island, QLD

Hiermit begann der letzte und geilste Ausflug in Australien: Fraser Island

Die mit 128km zwischen Nord- und Südspitze längste Sandinsel der Welt, liegt 1,5km vor der Ostküste Australiens (also quasi ein Katzensprung) und befindet sich auf Höhe von Rainbow Beach, das mit dem Bus 6h nördlich von Brisbane liegt.

Fraser Island
Die rot umrandete Insel ist Fraser Island und im untersten Teil des Bildes sieht man Brisbane

Es gibt 2 Holiday Resorts darauf, ein paar kleine Läden und jeden Tag Bus- und Jeeptouren, sowie viele Jeeps, mit denen man auf eigene Faust die Insel erkunden kann. Überall sind Dingos zu finden, also extrem hundeähnliche Tiere, die hier die reinrassigsten sind, die man in ganz Australien finden kann, da weder Hunde noch Füchse oder Wölfe auf der Insel sind, die die Rasse „verschmutzen“ könnten.

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Die Straßen, auf denen die Fahrzeuge fahren, sind nur aus Sand, es gibt keine Teer- oder Schotterstraßen. Außerdem besteht die Insel zu 98% aus Sand – die restlichen 2% sind Gestein.

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Ich hatte eine 1-Tages-Tour gebucht, in der alles wichtige und interessante eingeschlossen ist, was es zwar hektischer macht, aber ich hatte dennoch echt viel Spaß und Fraser Island ist bis jetzt das Schönste und Coolste, was ich in Australien gemacht habe und machen werde, da ich ja in ein paar Tagen wieder in Neuseeland bin!
Jedenfalls holte mich der Tour-Bus morgens um 7.40 am Hostel ab und wir sammelten alle anderen auch mit ein, die mit der Fähre mit rüber kommen würden. Nach 10 min auf dem Schiff legten wir an der Insel an und fuhren los. Der Busfahrer des Busses ist soo gut drauf gewesen, er hat mich echt an den Hostelbesitzer in Rorotura erinnert, wo ich 6 Wochen verbracht hab und der war mega cool. Seine Regel war: Wer mind 5 min später kommt, als die Zeit, die er uns an den einzelnen Stellen gibt, muss derjenige vorne sitzen und 2  Lieder singen. Der komplette Bus war voll, allerdings nur eine gewisse Zeit, weil bei der ersten Möglichkeit alle aussteigen, die nicht die 1-Day-Tour machen, sondern mindestens eine Nacht auf Fraser Island bleiben.

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Wenig später kamen wir dann an unserem ersten Stopp an – Lake MacKenzie – einem wunderschönen See, und dem klarsten Wasser, das man hier finden kann, liefen an den Strand, sprangen ins Wasser (das war sooo angenehm bei den schwülen Temperaturen) und machten unzählige Bilder. Eine Freundin hatte eine Unterwasserkamera dabei, weshalb auch das uns nicht aufhielt 😉

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Nach 45min sollten wir startbereit wieder im Bus sein und – natürlich – war ein Pärchen zu spät. John, der Busfahrer, ließ das Mädchen sich nach vorn setzen und bestand darauf, dass sie etwas sang, wo sie sich aber irgendwie rausmanövrierte. Mittlerweile waren alle aus dem Bus verschwunden, die übernachteten und wir waren nur noch 14 Leute, was das Ganze freier und chilliger gestaltete. Wir fuhren also weiter zum nächsten Ziel, das Resort Eurong. Dort bekamen wir Muffins und Kekse, so wie Kaffee und O-Saft wer wollte. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Central Station, einem ehemaligen Dorf, wo Leute gewohnt haben, das aber mittlerweile leer stehend ist.

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Von dort machten wir uns auf den Weg ins Pile Valley, einem kleinen Holzpfad durch den australischen Regenwald. Kurz danach saßen wir auch schon wieder im Bus und fuhren zurück zum Eurong Beach Resort, um uns ein All-you-can-eat Buffet zu gönnen (alles im Preis enthalten). Danach gings zu den Pinnacles, hohen Steinformationen, die insgesamt 48 verschiedene Farben aufweisen. Alles aber in gelb- rot- und orange-Tönen gehalten. Nachdem John von uns ein „cooles“ und ein „bescheuertes“ Bild davor gemacht hatte,

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sahen wir uns das 1935 untergegangene und gestrandete Schiff „Maheno Shipwreck“ an, das am 75 Miles Beach von Fraser Island liegt

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und beendeten unseren Ausflug mit einem erfrischendem und coolen Bad in „Eli Creek“, einem Fluss in den du dich einfach reinlegen kannst und von der Strömung mitgetrieben wirst, obwohl sie so schwach ist, dass du locker darin stehen kannst. Erst wenn man sich hinlegt, spürt man, wie sie einen mitzieht.

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Nach weiteren coolen Bildern machten wir uns dann schließlich müde vom anstrengenden Tag auf den Rückweg zur Fähre, die uns wieder aufs Festland bringen würde und der Bus dann anschließend zum Hostel zurück fuhr.
Wie schon anfangs gesagt, haben wir an jedem Ort leider sehr wenig Zeit gehabt, aber es war trotzdem ein unglaubliches Erlebnis und ich hatte meinen Spaß!
Die letzten 2 Tage werde ich noch bei Tom verbringen, bevor ich mich am Freitag auf den Rückflug nach Neuseeland mache!!!

Wir hören uns und ich wünsch euch einen guten Start in die Woche 🙂

Eure Tamara

Brisbane, QLD

  • gibt nicht viel zu sehen
  • hat eine knappe Million Einwohner
  • meine 3 australischen Freunde (Tom, Ben & Chris), die ich in Neuseeland, Rotorua, kennengelernt hab, wohnen hier
  • Stadtstrand am Fluss

Nach etwa 1,5 h Busfahrt kam ich an meinem letzten Ziel vor meinem Rückflug nach Neuseeland an. Ich stieg aus und machte mich gleich auf den Weg zu Toms Haus, wo ich die ersten Nächte bleiben würde. Ungefähr 1,5 h später war ich endlich da, nachdem es ein wenig Verwirrung wegen der Züge gegeben hatte. Seine Mutter und seine 2 Hunde empfingen mich in dem riesigen Hof und ich redete erstmal Ewigkeiten mit Karen. Tom selbst war noch auf Arbeit, da er bei Domino’s, der Pizzakette, arbeitete und Pizza auslieferte. Ich lernte außerdem noch seinen kleinen Bruder Joseph (15), seine große Schwester Holly (21) und seinen Vater John kennen. Alle sind supersymphatisch und freundlich und ich hab mich sofort wohl gefühlt. Bis abends saß ich dann mit Holly und Tom am Küchentisch und haben geredet und viel gelacht.
Tom studiert Maschinenbau und hat deswegen unter der Woche Uni, seine Schwester ist Schauspielerin, seine Mutter war Grafikdesignerin und malt im Moment sehr viel und sein Vater ist eine kleine Berühmtheit in Australien. Er fuhr mit seinem PickUp im Outback rum, hat das alles aufgenommen und war auch ziemlich erfolgreich damit. Jedenfalls haben sie ein riesiges Haus und es is echt schön hier! *-* Dazu gehört ein großer Garten, ein kleiner Pool und sogar ein Tennisplatz 😀 seine Schwester Holly hat eine eigene Hütte auf dem Grundstück sehen.
Den ersten Tag stand ich früh auf, da Tom mich mit in der Stadt absetzen würde, auf dem Weg zur Uni, und mich um 4 pm wieder mit heim nimmt. Ich verbrachte also den Tag in Brisbane, lief herum, schaute an, was es zu sehen gab und hatte einen relativ entspannten Tag. Ich ging in den echt schönen botanischen Garten, saß vor der großen City Hall, wo ein kleines Event stattfand und lief am Fluss entlang, wo es einen kilometerlangen Fuß- und Fahrradweg gibt.

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Infinity Building (294m)

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Skyline Brisbane
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botanischer Garten
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die saß plötzlich direkt neben mir!
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City Hall

Als wir wieder daheim waren, machten wir uns 1 h später auf dem Weg zu Chris, da wir zusammen mit ihm und Ben ins Kino gehen würden. Wir besorgten uns Chips und Cola und sahen uns den Film „Kong“ an, der neue King Kong, der entgegen meiner Erwartungen sogar erstaunlich gut war! Danach gingen die Jungs Sushi essen und anschließend fuhren wir sie und uns heim und gingen schlafen.

Der 2te Tag war ein entspannter, da Tom für die Uni lernen musste und ich mich um einen Job in NZ und meinen Blog kümmerte. Außerdem lag ich in der Sonne, weil ich meine Bräune haltbar machen musste, damit sie den neuseeländischen Winter noch 4 Monate übersteht 😉

Am Abend des dritten Tages war dann eine Party bei Chris geplant, zuvor musste Tom allerdings noch bis um 7 arbeiten. Ich saß derweil mit seiner Familie in der Scheune und trank Bier während wir Elvis hörten und unseren Spaß hatten. Die sind echt soo nett! Seine Mom bot mir an auch die letzten Tage noch bei ihnen zu bleiben, wenns das leichter macht, weil ich vorhatte zu Chris zu gehen für meine letzten paar Nächte. Ich packte also nur meinen kleinen Rucksack (für Fraser Island) und wartete auf Tom. Als er nach Hause kam, taten wir alle so als wären wir superbetrunken und ärgerten ihn 😀 Dann fuhren wir zu Chris und die Party begann. Er hatte ein paar Freunde eingeladen, mit denen ich mich auf Anhieb verstanden hab und ich hatte schon lange nicht mehr eine so schöne, witzige und gelungene Homeparty, die mich an zu Hause erinnerte. Tom aß irgendwann eine Avokado im Kleiderschrank und wir spielten natürlich Ring of Fire und dergleichen. Zwischendrin fuhren wir dann auch mal kurz zum McDonalds und irgendwann um 3 waren wir dann alle im Bett. Endlich, denn ich musste ziemlich früh aufstehen am Morgen und Tom auch, da er mich zum Bus bringen sollte.

Zu Brisbane kommt noch ein weiterer Blog, aber zuerst bringe ich Fraser Island, einen kleinen Trip auf die längste Sandinsel der Welt, hinter mich 🙂

SP - BNE

Gold Coast, QLD

  • +9 h Zeitverschiebung
  • 15 h Busfahrt von Sydney nach Coolangatta
  • Coolangatta: südlichste Stadt an der Gold Coast/in Queensland

1. Tag

ich bin am 04/03 um 19 Uhr in den greyhound Bus nach Coolangatta gestiegen, zusammen mit Lukas, der allerdings nach 6 h in Port MacQuarie ausgestiegen ist und ich insgesamt 15 h mit dem Bus unterwegs sein werde. Ein kleiner Zwischenstopp in Coffs Harbour, wo ich den Bus wechseln und 2,5 h auf den nächsten warten muss, nachts um 4. War allerdings recht entspannt bis auf die Tatsache, dass ich fast Coffs Harbour verschlafen hätte und im letzten Moment noch aufgewacht bin!

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Als ich dann um 12.45 endlich in Coolangatta ankam, holte mich meine Gastgeberin Brooke Douglas von Couchsurfing an der Bushaltestelle ab und wir fuhren die 2 min zu ihr nach Hause. Es hatte schon ordentlich an Hitze zugelegt und deswegen wollte ich eigentlich nur noch meine Kleidung wechseln (lange Hose und Pulli). Bei ihr angekommen gingen wir in eine Wohnung die echt wahnsinnig schön ist. Ich hab mein eigenes Schlafzimmer mit Zugang zum privaten Bad und ein Doppelbett 🙂 Während sie ins FitnessStudio fuhr und Einkaufen, machte ich mich auf den Weg zum Strand, der zu Fuß ca 20 – 15 min entfernt ist.

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Kirra Beach

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Surfers Paradise

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Danach legte ich mich an den Pool, der bei dem Mehrfamilienhaus dabei ist und machte mich anschließend daran, mein ganzes Zeug zu sortieren.

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Abends fuhr ich mit Brooke nach Burleigh Heads, dem übernächsten Stadtteil der Gold Coast und ich schaute den Sonnenuntergang am Strand an, während sie mit ihrem Kumpel joggen ging (nein, sie ist nicht sportfanatisch, hat sich aber letztens dazu entschieden, die angefutterte Schokolade wieder wegzukriegen und gesünder zu leben 😀 )

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Surfer

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mysteriöser Schnitt im Himmel

Mittlerweile kann man abends noch mit Top und kurzer Hose außen bleiben, ohne zu erfrieren!
Zum Abendessen gab es Shrimps in Kokos-Cocktail-Sauce, die echt lecker waren 😮 Und damit war mein Abend dann auch gelaufen, weil ich um 9 im Bett lag und geschlafen hab.

2. Tag:

Heute stand viel auf dem Plan.

  • Green Mountain Beach

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  • Snapper Rocks
  • Point Danger (Mount Cook Memorial und Leuchtturm, außerdem Grenzpunkt zwischen New South Wales und Queensland)
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Leuchtturm und Captain Cook Denkmal
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Grenzpfeiler
  • zu Aldi

außerdem alles zu Fuß 😮 d.h ich bin heute zufällig mal schnell in einen anderen Bundesstaat gelaufen (mit Zeitreise zu vergleichen, NSW hat eine Stunde Zeitverschiebung zu QLD)

um 6.15 pm sollte die Sonne laut meiner Wetterapp untergehen und ich beschloss mit Brooke zusammen zum Kirra Lookout zu laufen, um den Sonnenuntergang von dort anzuschauen, allerdings war damit nicht der Sonnenuntergang im Ganzen gemeint, sondern der Zeitpunkt, an dem die Sonne am Horizont verschwindet. So sahen wir nur noch die letzten Strahlen, was trotzdem sehr schön aussah.

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3. Tag:

Heute war trotz dem geilen  Wetter außen, ein Innen-Tag angesagt, da ich den Rest meiner Australien Reise planen musste. Auf Grund von Geld- und Zeitmangel habe ich mich dazu entschlossen, Cairns, also den letzten und geld-/zeitaufwändigsten Teil, wegzulassen und somit mehr Zeit in Brisbane, bei meinen 3 australischen Freunden, und auf Fraser Island zu verbringen. Ist nicht allzu schlimm, da dort oben mittlerweile Regenzeit herrscht und es neben der Schwüle wahrscheinlich den ganzen Tag nur regnen würde, abgesehen davon, dass ich nicht wüsste wie ich günstig an einem Tag eine 20 h Autofahrt hinter mich bringen sollte 😀

Ein paar Dinge zu meinem Aufenthalt an der Gold Coast:

Coolangatta ist mein erster Stop an der Gold Coast. Die Vorstadt ist die südlichste in Queensland, somit unmittelbar an der Grenze zu NewSouthWales. Es gibt zwar nicht viel anzuschauen, aber hier gibt es die perfekten Strände zum entspannen und braun werden 🙂 Die 3 Tage dort verbrachte ich mit Couchsurfing bei meiner Gastgeberin Brooke Douglas, einer 27-jährigen Jura Studentin im ersten Semester. Sie ist echt cool und ich hab mich auf Anhieb mit ihr verstanden! Abends kocht sie immer was, was sie noch nie ausprobiert hat und sie sich immer im Voraus entschuldigt wenn es seltsam aussieht oder es nicht schmecken sollte, bis jetzt war es allerdings aber immer absolut genießbar und ein absoluter Luxus im Vergleich zum sonstigen Backpacker Fraß 😉

Surfers Paradise ist der nächste Abschnitt, den ich allerdings nur für eine Nacht als ein Zwischenstop nach Brisbane genießen werde.  Von Coolangatta kann man Surfers Paradise schon am Horizont sehen, wie die Bilder weiter oben zeigen und es sieht schon von da ziemlich interessant aus 🙂

4. Tag:

Surfers Paradise ist DIE Partymetropole an der Gold Coast. Nachdem ich ins Hostel eingecheckt hatte, machte ich mich auf den Weg zu den 2 Dingen, die man hier sehen kann. Skypoint Overview, das größte Gebäude in Surfers Paradise

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erinnert mich ein wenig an den Burji al arab aus Dubai… aber nur 243 m hoch

und den Strand.

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gen Norden
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gen Süden
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gen Osten

Alles andere ist abends feiern zu gehen. Also hoch in den 77sten Stock, was mir eine wahnsinnig tolle Aussicht über die Gold Coast gab (nebenbei bemerkt, das ist das einzige Gebäude an der Ostküste, das auf öffentlichem Zugang diesen Ausblick zeigt!)

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gen Norden
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gen Süden
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gen Nordwesten

Danach ging es zum Strand, wo ich überall kleine Quallenstückchen im Sand liegen sah und manchmal auch ganze Quallen, nur ohne Tentakel.

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Die Wellen waren so hoch, das ein Surfverbot herrschte und es war supercool am Strand zu sein. Allerdings blieb ich nicht lange dort, sondern machte mich bald auf den Weg zurück zum Hostel.Abends als es dunkel war, begab ich mich nochmal zum Strand, um Nachtbilder zu schießen.

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Sydney – Coolangatta
CLNG - SP
Coolangatta – Surfers Paradise

Sydney, NSW

Sydney, eine der berühmtesten Städte auf der Welt. Das Opera House, das ich bis jetzt immer nur auf Bildern gesehen hab und mir immer wie ein Traum erschien.

  • riesen Stadt
  • extrem viel Verkehr, was aus Erfahrung nicht gerade cool zum Fahren ist
  • nicht so schön wie Melbourne, aber auch kaum zu vergleichen
  • die wahrscheinlich bekannteste Stadt Australiens, wird immer als Hauptstadt gesehen (ist aber Canberra 😉 )
  • Opera House als Wahrzeichen
  • die schönsten/beliebtesten Strände: Manly Beach, Bondi Beach, Coogee Beach

1. Tag: 
Nachdem wir das Auto endlich abgegeben hatten machten wir uns also auf den Weg ins Nomads Hostel in der Innenstadt und bezahlten unser Privatzimmer für die nächsten 5 Tage. Wir richteten uns ein, schliefen ein wenig und machten uns schließlich auf den Weg Alkohol für den Abend zu besorgen, da wir in Niklas 20ten reinfeiern wollten. Da das Hostel weder Ruhezeit noch Alkoholverbot hat, beschlossen wir in Ruhe im Zimmer zu feiern. Natürlich wurde Goon besorgt und zur Feier des Tages auch mal eine Flasche Jägermeister (von der hielt ich mich allerdings fern). Ich hatte die grandiose Idee den Goon auf der Leiter zum Stockbett über unserem Doppelbett zu befestigen, sodass man sich nur noch darunterlegen und den Hahn öffen musste – hat auch so in etwa geklappt 😀 Jedenfalls war der Abend ein voller Erfolg!

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2. Tag:
Morgens stand ich früh auf, da ich eine TouryTour durch Sydney machen wollte, um den wahrscheinlich einzigen einigermaßen schönen Tag auszukosten. Weil die andern 2 noch verkatert im Bett lagen, schleppte ich Niklas mit und er zeigte mir Sydney (die 3 Jungs waren hier nämlich schon für ein paar Wochen gewesen).

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War Memorial
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Dom

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Bibliothek

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Wir machten uns durch den schönen botanischen Garten auf den Weg zum Mrs MacQuaries Point, von wo aus man eine fantastische Sicht auf die Skyline, die Harbour Bridge und das Opernhaus hatte.

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da steht ein Niklas in meim Bild ._.

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hässlicher, aber cooler Vogel
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Model
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wenn der Kopf größer als dein Körper ist…

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skyline sydney
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mrs macquarie point

Nach einer Weile liefen wir am Kai entlang

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bunter Papagei auf dem Weg zum Opera House

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direkt zum Opera House und  – ich habe es berührt! Es gibt sogar ein Beweisbild *-* Ich hab wirklich ohne Scheiß das berühmte weit entfernte Opernhaus angefasst :O konnts selbst nicht glauben 😀

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da hinten steh ich am Opera House und fass es an

jedenfalls sieht es von weitem aus, als wäre die Oberfläche netzartig, von Nahem allerdings erkennt man, dass es millionen von kleinen Fliesen sind, muss ganz schön Arbeit gemacht haben, das fertig zu stellen! Von innen ist es nicht so spektakulär, zumindest das, was man von außen sehen konnte ohne Eintritt zu bezahlen, da der Eingangsbereich nur roher Betonbau war.

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Opera House aus der Nähe
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Niklas hats auch angefasst O.o

Wir bahnten uns einen Weg weiter zurück in die Innenstadt und machen uns auf die Suche nach einer der 7 verrücktesten Straßen der Welt, von denen eine eben in Sydney zu finden ist. Genannt wird es „Angel Place“ und deshalb ist es eine verrückteste Straße der Welt:

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Hoch oben zwischen den Häusern hängen leere Vogelkäfige aus denen aber Vogelzwitschern kommt. Die Installation heißt „Forgotten songs“, was so viel wie „vergessene Lieder“ heißt. Der Hintergrund: Als damals die Menschen nach Sydney kamen und eine Stadt aufbauten, wurden alle dort heimischen Vögel vertrieben bzw ausgelöscht und diese Käfige inkl dem Gezwitscher aus Lautsprechern (das sich je nach Tageszeit an die entsprechende Vogelart anpasst) soll an diese Vögel erinnern.

SYD - TouryTour

3. Tag:
Den Nachmittag verbrachten wir am Coogee Beach, der mit dem Bus etwa 20 min von unserem Hostel entfernt liegt. Ich wagte mich ins Wasser und wurde ehrlich von dessen Wärme überrascht, ich hätte nicht erwartet, dass es so warm sein würde! Ich konnte ohne Probleme ins Wasser und ihr wisst ja wie ich bin 😀 Kurz bevor ich rausging, schlang sich der Tentakel einer Qualle um meinen Knöchel, die durch die Wellen an den Strand  gespült wurde. Es brannte etwas, jedoch war es eine harmlose.

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Abends setzten wir uns mit einem Karton Goon an den Hafen Darling Harbour und vertrieben uns die Zeit mit einfallsreichen Trinkspielen, während wir einen super Blick auf Sydney hatten und dabei Musik hörten. Als es Anfing zu regnen, machten wir uns auf den Weg zurück ins Hostel.

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SYD - COB


5. Tag:
Abends war der edelste Club der Stadt angesagt: das Ivy. Eigentlich kostet es 30$ Eintritt, aber Donnerstage sind frei, weswegen auch arme Backpacker wie wir mal reinkommen. Auch wenn wir vielleicht ein wenig „underdressed“ waren, war es mega cool und der Club ist einfach der Wahnsinn. 2 Gebäude, jedes hat 2 Stages und alles super nobel! Jedenfalls trauten wir uns nicht, zu lange dort zu bleiben, suchten nur einen Freund von Niklas, der dort arbeitete und gingen dann wieder.

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Allerdings fing es so heftig zu schütten an, dass die kompletten Straßen überschwemmt wurden und man teilweise über Pfützen springen musste (mit Anlauf), weil sie zu tief und zu groß waren, als das man normal laufen könnte. Der Rückweg zog sich und wir wechselten uns ab zwischen 30 m zu einem trockenen Platz sprinten und dann wieder 10 min dort stehen bleiben und warten. Aber auch das überlebten wir und so kamen wir eine Stunde später etwas nasser als geplant im Hostel an.
6. Tag:
Am letzten Tag zusammen in Sydney beschlossen wir, alle auf den sogenannten Pub Crawl zu gehen, wo man sich mit einer Gruppe trifft und in 3 verschieden Clubs/Bars geht, wo man jeweils ein Freigetränk bekommt.

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Den 3ten Club machten wir dann allerdings nicht mehr, da wir ewig lange anstehen hätten müssen und wir langsam müde wurden. Also beschlossen wir, zurück zu laufen und den restlichen Goon zu vernichten. Außerdem mussten wir ja um 9 eh aufstehen, um auszuchecken, weil das nun mal leider die letzte Nacht war.
Anton und Niklas bleiben einen Tag länger in Sydney, weil sie erst am nächsten Abend einen billigen Bus nach Melbourne zurück bekamen, während Lukas und ich uns zusammen im Greyhound Bus auf den Weg Richtung Brisbane machten. Lukas steigt in Port MaQuarie aus und ich 12 h später in Coolangatta.

Die letzten Tage waren der absolute Wahnsinn und ich hab mich so dran gewöhnt mit den Jungs unterwegs zu sein, dass es mir echt schwerfiel mich von ihnen zu verabschieden… Wir haben allerdings ausgemacht, uns in Deutschland auf jeden Fall wieder zu sehen und Niklas und Anton wollen auch noch nach Neuseeland rüberkommen, vielleicht kann man sich da ja auch nochmal treffen 🙂

Roadtrip Melbourne, VIC nach Sydney, NSW

Hey hey hey!!! Heuteeeee gehts los auf unseren Roadtrip hoch nach Sydney in 6 Tagen! *-*

Wer ist dabei: Lukas, Anton, Niklas und ich

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Wie machen wir den Roadtrip:

    • Niklas hat einen Campervan gemietet, von Jucy, dem Mietwagenverleih mit den hässlichen Autos, die ich niemals fahren wollte
    • Ich teil mir mit Niklas die Fahrzeit auf
    • In 6 Tagen hoch nach Sydney, also 5 Übernachtungen dazwischen, auf kostenlosen Campingplätzen am Strand oder auf Rastplätzen

Das Auto:

    • Automatik
    • schluckt um die 14 l Benzin pro 100 km
    • riesig und grün
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    • Gasherd, Waschbecken, 2 schlafen unten und 2 im Dach (man kann ein Bett ausziehen, sogar ziemlich bequem)

So sah die Reise aus:

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ganze Route: Start Melbourne Ziel Sydney
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Bereich um Sydney vergrößert

Übernachtungen:

    • 1. Wilsons Prom National Park

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solche Models
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süßer kleiner piepmatz
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sau frecher papagei
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wombat! *-*

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noch mehr Models 😀

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die 2 pennen oben
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frisst der einfach meine nudeln…
    • 2. Seaspray, direkt am Strand

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die Jungs beim Feuerholz sammeln

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zum Abendessen gabs erstmal Arme Ritter, weil wir von einem deutschen Backpacker Paar soooo viel Essen geschenkt bekommen haben, die mit nem Wohnmobil unterwegs waren und kurzfristig nach Hause mussten (inkl. 4 Flaschen nicht grade billigen Wein) 😀 *-* zum Abschluss des Abends saßen wir dann mit Wein und Musik am Lagerfeuer und haben in die Sterne geschaut und gesungen. Gibts was schöneres, als direkt am Meer zu schlafen, das man die ganze Nacht rauschen hören kann?

    • 3. Eden auf einem  Rastplatz

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Wir müssen alle ganz dringend duschen 😮
Abends haben wir ein echt dummes Spielangefangen, wer kennt alles noch PKW Action von der Grundschule (ähnlich wie wahrheit oder pflicht)? tja, wir kannten es und bei Action kam folgendes dabei heraus: Anton musste 2 Nächte auf dem Fahrersitz schlafen, wobei wir rausfanden, dass er gern mal Hupen drückt 😀

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Ich musste den Rest der Nächte auf dem oberen Bett schlafen, das definitiv das Unbequemere ist, auch wenns noch die mildeste Strafe war. Lukas musste eine Nacht auf dem Beifahrersitz schlafen und Niklas musste die restlichen Tage abspülen, kochen und aufräumen 😀 hat aber alles irgendwie sehr viel witziger gemacht, v.a wenn man nachts von einem ziemlich lauten Hupen aufgeweckt wird und vor lachen nicht mehr einschlafen kann 😛

    • 4. Nowra auf einem Rastplatz
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Canberra
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War Memorial
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War Memorial Park
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ein Kakadu, die sind überall und heftig laut

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halb Outback

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Parlaments-Gebäude
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man sind wir cool

abends wollten wir eigentlich auf einen Campingplatz, da wir alle ganz dringend alle Geräte gescheit aufladen mussten und, noch viel dringender, DUSCHEN, allerdings kamen wir erst gegen 10 abends an einem Rastplatz an, der noch ca eine Stunde von unserem Ziel entfernt war. Also hielten wir etwas weiter vorne an einem Campingplatz, duschten dort schnell und heimlich und fuhren dann weiter, wo wir auf dem Rastplatz schliefen. Die 2. Hälfte der Tagesstrecke war ich gefahren und angefangen hatte es mit einem so krassen Wind, dass ich dachte es weht gleich unser Auto um, was bei der Höhe und Größe gar nicht soo abwegig war. Das hörte dann allerdings bald auf und der Regen begann. Die ganze Fahrt und Nacht über schüttete es wie aus Eimern, aber ich hatte ziemlichen Spaß bei Nacht und Regen den Highway entlang durch den Wald zu fahren.

    • 5. Royal National Park auf einem Parkplatz
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auf dem Weg zu den Blue Mountains
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ich werde glaub ich Star-Fotograf oder so
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eine Brücke direkt an der stürmischen Küste
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da sieht man die Brücke, auch wenns ein extrem schlechtes Bild ist
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Blue Mountains: hier sollte man die Steinformation „3 sisters“ sehen – sieht gut aus oder
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tja, ziemlich neblig hier
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im Royal National Park

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Der letzte Tag vor der Abgabe des Autos in Sydney war ziemlich interessant. Eigentlich war der Plan eine Nacht vorher schon in den Blue Mountains zu sein, einem wunderschönen National Park etwa 2,5 h westlich von Sydney, aber das hatten wir ja nicht mehr geschafft, wodurch wir beschlossen einen kleinen Abstecher plus Wanderung dorthin zu machen und dann direkt an den letzten Übernachtungsort zu fahren: den Royal National Park, südlich von Sydney. Allerdings lohnten sich die Blue Mountains quasi gar nicht, da es schüttete und Nebel war, wohin man nur sah. Also fuhren wir ziemlich schnell weiter zum letzten Ziel und leerten dort die letzten 2 Flaschen Wein.

Am nächsten Morgen stand ein kleiner Weg auf dem Plan, mit schönem Ausblick auf den National Park, doch aus das wurde wieder durchkreuzt, da wir erst ein Problem mit der Gasflasche hatten, da diese anscheinend nicht mehr richtig zu schließen war und dann, wär hätte es gedacht, der Motor plötzlich nicht mehr ansprang. Obwohl der Stromverbrauch genau der selbe war, wie die letzten Tage, war das anscheinend diesmal zu viel gewesen und wir mussten jemanden fragen, uns beim *Überbrücken zu helfen. Bis wir loskamen, war keine Zeit mehr übrig irgendetwas zu sehen, da wir um halb 2 das Auto in Sydney abliefern mussten. Wir rasten zurück, füllten den Tank und das Wasser auf und dann wollten wir die Gasflasche wieder auffüllen lassen. Da kam dann aber wieder das Problem mit dem Verschluss auf, der anscheinend schon länger kaputt war, und ich rief bei Jucy an, dass wir aufgrund der kaputten Gasflasche, die sie uns mitgegeben hatten, zu spät kommen würden. Am Ende waren wir eine Stunde zu spät, mussten aber zum Glück weder für die Gasflasche aufkommen noch einen weiteren Tag bezahlen. Wir nahmen den nächsten Bus nach Central Sydney und begaben uns in unser Hostel.

Das waren die aufregenden 6 Tage Roadtrip mit den Jungs. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und es war eine echt schöne Zeit!

Adelaide, SA

Adelaide:

  • ruhig
  • nachts nichts los auf den Straßen
  • sehr schöne Einkaufsmeile
  • schöne botanische Gärten
  • South Australia, 9 h westlich von Melbourne
  • +9,5 h Zeitverschiebung nach Berlin

wir waren am Vorabend (16.02.17) in Adelaide angekommen und nachdem Min uns am Bahnhof Adelaides abgesetzt hat, fuhren wir mit dem Zug etwa eine halbe Stunde in einen Vorort, wo unser Couchsurfing Gastgeber wohnte.

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Er holte uns am Gleis ab und gegen 12 saßen wir dann mit ihm und seinem Mitbewohner, beides Pakistani, auf der Couch mit Pizza und Cola. Allerdings gingen Anton und ich auch bald ins Bett, weil wir unendlich müde von der Autofahrt waren und dem fehlenden Schlaf von vergangener Nacht.
Als wir am nächsten Morgen bekamen wir die Nachricht von Akhmal, der schon auf der Arbeit war, dass sein Kumpel kurzfristig 2 Tage früher käme und er schon auf dem Weg sei, weswegen wir nicht hier bleiben könnten. Also standen wir kurz darauf an der Bushaltestelle und fuhren zu dem gebuchten Hostel in der Innenstadt. In einem Pub/Casino „versteckt“ war der Eingang und wir wurden in ein großes Zimmer mit 16 Betten geführt. Da ich unbedingt mal wieder in einen Zoo wollte und das in Australien bestimmt interessant wär, machten wir uns auf den Weg dorthin, mussten aber feststellen, dass es viiiel zu teuer war und so machten wir unsere kleine TouriTour durch Adelaide. Wir schauten uns einen schmucken kleinen Dom an und legten uns anschließend ne Stunde in einen Park zum Sonnen.

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Shopping Straße
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Der Dom

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Auf dem Rückweg zum Hostel liefen wir durch die Einkaufsstraße und setzten uns auch da noch ein bisschen hin. Abends schauten wir nur ein bisschen Serien und gingen ansonsten früh ins Bett, abgesehen davon, dass uns plötzlich einfiel, dass wir noch Bilder von Adelaide bei Nacht machen wollten, weshalb wir wie von Bienen gestochen rausrannten und uns nach einem Platz umsahen, wo es einigermaßen cool aussah, was wir leider nicht schafften, da Adelaide komplett leer ist unter der Woche…

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Adelaide ist leider nicht so fotogen bei nacht, zumindest hab ich keinen guten Platz gefunden, weil alles sehr ruhig ist ab 8 pm

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Den nächsten Morgen verbrachten wir nach dem Auschecken in der Mall und ich zeichnete und wir spielten Karten bis wir um 2 von 2 Deutschen abgeholt werden würden, um uns auf den Rückweg nach Melbourne zu machen. Das war das erste Mal, dass ich meinen Vorsatz, nie mit einem Jucy-Leihwagen zu fahren, brach. Wir verstanden uns auf Anhieb mit Linus und Lou und wir hatten echt Spaß! Die Nacht verbrachten wir im Grampians National Park, wo die beiden im Auto schliefen und Anton und ich ihr Zelt geliehen bekamen. Da allerdings keiner Schlafsäcke hatten und es extrem kalt wurde nachts, hatte ich 2 Hosen, 2 Paar dicke Socken, 2 TShirts, alle meine 3 Jacken, eine Mütze & Schal an und mein Handtuch als Decke über mich gelegt, was mich eigentlich auch sehr gut warm hielt die Nacht über. Anton neben mir fror wie ein Schneider, allerdings half da auch Kuscheln nicht, wies den Anschein hatte – was tut man nicht alles für ein bisschen Wärme 😀
Als wir morgens aufstanden, konnten wir 2 Kängurus zuschauen, wie sie sich 50 m von uns entfernt gegenseitig boxten! Das war auch an sich das erste Mal, dass ich Kängurus sah. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg zu einem kleinen Wanderweg, da wir noch was vom National Park sehen wollten. Allerdings mussten wir dann leider bei der Informations-Pause in einem kleinen Dorf feststellen, dass unser Vorderreifen platt war… Anton wechselte den schnell, allerdings stellte das alles auf den Kopf. Da man nicht so schnell mit einem Ersatzreifen fahren durfte, mussten wir sehr viel mehr Zeit für den eigentlich 3 stündigen Rückweg einrechnen und beschlossen, ganz schnell und hektisch einen Berg hochzujoggen, Bilder zu machen und wieder runterzurennen. Naja, die Jungs taten das, Lou und ich fanden unseren eigenen Lookout auf halber Strecke und das war uns auch absolut genug. Der Rückweg war dann der reinste Stress und als sie uns schließlich am Bahnhof in Melbourne absetzten, war es schon fast zu spät.

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Giant Koala auf dem Weg zum National Park
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Grampians National Park
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habs geschafft ein paar helle Sterne zu fotografieren!!! 😮
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Lagerfeuer und „Essen“
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Känguru
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soooooo süüüüüüüüüüüüß
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National Park
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das hässlichste Auto auf der ganzen Welt – ich wollte niemals mit so einem fahren – peinlich 😀
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National Park
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rechts ist Lou und links Linus, sieht man nur ned so gut
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National Park
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National Park mit Peinlich-Auto
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Oldtimer
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Oldtimer – Treffen

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Wir verabredeten uns zur WhiteNight, einem Festival, dass heute überall in Melbourne stattfinden würde und fuhren zu unserem Hostel zurück, wo Niklas und Lukas, der Neue, uns empfingen. Den Abend verbrachten wir damit, im Park mit Goon vorzufeiern und anschließend durch Melbourne zu laufen, uns alle 10 min zu verlieren – ohne Spaß, wir waren immer in kleinen 4er Gruppen unterwegs, weil wir es nicht fertigbrachten zusammenzubleiben 😀
Das Festival an sich waren lauter kleine sogenannte „Pop-Up“ Partys, wo überall im Stadtzentrum wichtige Gebäude mit bunten Darstellungen angestrahlt wurden und die Straßen ungefähr so voll wie an Bergkerwa sind. Das wird wahrscheinlich auch der Grund gewesen sein, wieso wir uns immer verloren haben – einer der Gründe 😀 Jedenfalls machten wir uns um 3 auf den Weg zurück ins Hostel, verabschiedeten uns von Linus und Lou, die uns begleitet hatten und gingen endlich schlafen.

Das war jetzt im Großen und Ganzen die Zeit in und kurz nach Adelaide mit Anton 🙂 war eine super Zeit und hatte seehr viel Spaß, auch wenn nicht immer alles so läuft wies geplant ist.

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Adelaide – Grampians – Melbourne

Melbourne, VIC

Melbourne ist eine tolle Stadt. Sehr künstlerisch und spielerisch gestaltet, zwischen all den großstadtmäßigen Gebäuden entdeckt man immerwieder kleinere und sehr schöne Häuser, die Melbourne einen gewissen Charme verleihen. Durch die Stadt fließt ein Fluss namens Yarra River (aufschreiben für Stadt Land Fluss!!!) und von der großen Highway-Brücke West Gate Bridge hat man einen super Blick auf die Skyline. Außerdem ist Melbourne umgeben von kleinen sehr schönen Vororten wie zB St Kilda, wo ich die ersten paar Tage verbringe, Williamstown, einer sehr reiche Gegend und dann wäre da auch noch Brighton, wo man die im Titelbild abgebildeten Strandhäuser findet.
Jedenfalls ist Melbourne schon mal ein seeehr guter Anfang in Australien, auch wenn es sehr viel kälter ist, als man es von Australien erwartet. Nix mit 35-40 Grad im Schatten, eher so 25 Grad in der Sonne 😀 aber was solls, ich bin in Australien!

Melbourne:

  • riesig
  • schöne Stadt
  • viele Grünflächen
  • teuer
  • +10 h Zeitverschiebung nach Berlin, 3 h Flug von Wellington, NZ

1. Tag:
Annika und ich begeben uns auf eine Art TouryTour durch die Stadt, was trotz Krücken ziemlich einfach ist, weil man überall günstig mit Trams, Zügen oder Bussen hinkommt, v.a in der Innenstadt ist ein relativ großer Bereich kostenlos! Also auf zum Federationsquare, einem riesigen Platz mit interessanten Architekturen und einem kleinen Infocenter, in dem ich mich mit allen möglichen und unmöglichen Broschüren zudeckte.

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Federation Square
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Tram Haltestelle Federation Square
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Flinder St mit Bahnhof (links)

Danach liefen wir am Fluss entlang, bestaunten die verschiedenen Brücken und machten Fotos wo es nur ging.

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Southgate Bridge
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kleine Nebenstraße

Rechts vom Fluss verlief quasi die Einkaufsstraße und auf der linken die Restaurant und Künstlerstraße. Neben den ganzen Nobelrestaurants und -bars waren alle 20 m ein anderer Straßenkünstler zu sehen, einer machte nur Unsinn, ein weiterer sprayte unglaubliche Bilder freihand und wieder ein anderer machte Akrobatik.

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Straßenkünstler

Um uns ein wenig auszuruhen, setzten wir uns ans Flussufer in den Batman Park (cooler Name gell 😉 ).

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Yarra River vom Batman Park

Weil ich bekanntlich für gute Bilder mittlerweile alles tun würde, beschlossen wir auf die West Gate Bridge zu fahren und von da ein Skyline Bild zu schießen. Das Problem: die Busse fuhren samstags nicht dorthin. Also trampten wir. Ein netter Herr in einem großen Auto hielt an, um uns mitzunehmen und musste lachen, als wir West Gate Bridge sagten. Ein weiteres Problem war nämlich, dass wir nicht wussten, dass das ein Highway war und da kann man nunmal nicht aussteigen und Fotos machen 😀 also gab er uns eine kleine Privatführung und fuhr ein wenig durch Williamstown, dem reichen Viertel mit sehr vielen Yachten, ungefähr 5 Mio teuren Häusern und einer sehr coolen Cafe-Straße. Wir stiegen aus und kurz nachdem er weggefahren war, fiel mir auf, dass ich meine heißgeliebte Sonnenbrille im Auto liegen gelassen hatte :O wie soll ich das denn in Australien überleben??!?!?!
Jedenfalls versuchten wir einen guten Blick auf die Skyline zu erhaschen, was gar nicht so einfach war, weil entweder überall Boote und Schiffe im Weg waren, die Yachtclubs die guten Stege besaßen oder irgendwelche Kräne auf dem Bild waren. Weil Annika nicht so schnell und viel laufen konnte, lief ich schonmal ein Stück vor, um die Kräne aus der Linse zu kriegen, was ich schlussendlich auch schaffte 🙂 Endlich ein gutes Skyline Bild *-*

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scheiß Boote

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das beste Bild, das ich hinbekommen hab

Abends wollten wir dann noch mit dem Bus zum Brighton Beach fahren, wo die berühmten bunten Strandhütten stehen und den Sonnenuntergang anschauen. Hätte auch alles gut geklappt, wenn ich nicht mein Kleingeld hätte fallen lassen. In Australien muss man nämlich dem Busfahrer ein Handzeichen geben, dass er anhält, was nunmal nicht geht, wenn man grade am Boden rumkrabbelt und das Geld zusammen sucht… also fuhren wir in die Stadt, aßen ein spätes Abendessen im Batman Park am Fluss, während wir uns Melbourne bei Nacht ansahen. In der Restaurantstraße, die gegenüber von uns war, standen riesige schmale Kamine, wo in bestimmtem Rhythmus Flammen rauskamen und ein kleines Spektakel veranstalteten.

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2. Tag:
Morgens buchten wir 2 Tickets für das Eureka Skydeck 88, dem größten Gebäude in Melbourne, von dem aus man eine geniale Sicht auf die Stadt hatte. 88 Stockwerke hoch, ein Teil war mehrmals mit Blattgold überzogen und es gab einen kleinen Außenbereich, wo einen nur noch ein Netz und eine horizontale Stahlstange vom Abgrund trennte. Innerhalb von wenigen Sekunden befanden wir uns im 88sten Stockwerk und traten an die Fensterfront. Der Anblick war atemberaubend, ganz tief unten, genau 297 m unter uns, befand sich die Straße mit winzigen Menschen und Fahrzeugen, die man kaum noch ausmachen konnte. Außerdem sah man die Küste und das ganze umliegende Gebiet um Melbourne!

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Eureka Skydeck – 297 m hoch

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Nachdem wir uns das etwa 1,5 h angesehen hatten, machten wir uns auf den Rückweg und beschlossen, einen weiteren Versuch nach Brighton zu fahren, zu versuchen. Wir standen extra 20 min vor Abfahrt an der Bushaltestelle, ich hatte meinen Geldbeutel fest verschlossen und wir warteten gespannt auf den Bus. Als er kam, lief auch alles glatt, wir fragten des Busfahrer, wie wir am nähsten zu den Hütten kämen und er wollte uns Bescheid geben, wenn es so weit war. Am Ziel angekommen liefen wir noch etwa 5 min zu Fuß zum Strand und endlich standen sie vor uns. Eine unendlich lange Reihe von bunten verrückten Strandhäusern unmittelbar am Meer. Wir schossen natürlich Unmengen an Fotos und versuchten alle anderen Touris auszublenden.

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Während die Sonne langsam unterging, setzten wir uns in den Sand, aßen ein paar Nüsse und TimTams, bis es plötzlich anfing heftig zu regnen. Wir beeilten uns zum Bus zurück zu kommen und sprangen in den ersten der kam. Ohne natürlich auf die Nummer zu achten, den irgendwas musste ja noch schief laufen, nachdem alles so gut geklappt hatte 😀 Irgendwann, nachdem wir über den Busfahrer geschimpft hatten er wüsste nicht, wo er hinführe, merkten wir, dass wir ganz einfach im falschen Bus waren haha.. Also stiegen wir aus und fuhren mit der Tram zu unserem Hostel zurück.

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Williamstown – Brighton Beach

Tag 3:
Heute kommt Anton an!!! Um 12 standen wir uns endlich am Flughafen gegenüber, denn ich hatte ihn dort abgeholt. Er war mit 2 Freunden namens Jonas und Niklas, beide aus Bremen, von Cairns hergeflogen und wir machten uns mit einem Großraumtaxi (weil Niklas ein Surfboard dabei hatte) auf den Weg ins Zentrum Melbournes, wo wir in ein weiteres Hostel eincheckten. Das war der erste Tag, an dem ich das australische Backpacker-Gesöff „Goon“ kennen lernte. Eine Art Wein, der erst nach dem 3. Glas gut schmeckt 😉 Allerdings billig (12$ pro 4/5 l Karton) und immerhin Alkohol 😀

Tag 4:
Dieser Tag begann gegen etwa 14 Uhr, als alle wach waren und wir endlich was unternehmen konnten. Wir verabredeten uns mit Annika am St Kilda Beach und wollten uns da sonnen. Letztendlich saßen wir allerdings alle im Pulli in der Sonne 😛 Da Valentinstag war und jeder von uns single, beschlossen wir, es heute richtig krachen zu lassen und den Valentinstag gebührend zu feiern. 2 Kartons Goon mussten her und wir trafen uns mit ein paar Freunden der Jungs auf dem Dach des Hostels. Um 11 war allerdings Ruhezeit und wir gingen in unser Zimmer, wo wir Musik hörten und Karten spielten. Blöd ist nur, dass wir alle irgendwie die Zeit vergaßen und auch nicht wirklich leise waren, zumindest nicht das, was die Security unter leise verstand 😀 jedenfalls bekamen wir alle eine Verwarnung und während alle anderen gingen schaute ich mit Niklas noch einen Film an, weil wir zu müde und zu fertig waren, um noch groß weg zu gehen. Gegen 3 kam dann erst Jonas zurück, erzählte irgendwas, was absoluter Quatsch war, verschwand wieder und eine Stunde später kam dann auch Anton endlich. Um halb 6 waren wir dann alle in unseren Betten (außer Jonas, der irgendwann zwischen 7 und halb 8 aufgetaucht sein musste) und schliefen.

Tag 5:
Müde und wahrscheinlich immer noch leicht angedüdelt, weckte ich Anton auf, da wir uns heute zusammen auf den Weg nach Adelaide machen wollten und wir eh schon verschlafen hatten. Das war allerdings dann doch kein großes Problem, weil Min, unsere Mitfahrgelegenheit, auch verpennt hatte und wir erst um halb 1 von ihrem Haus losfuhren. Sie war in Adelaide geboren, wohnte jedoch teilweise in Melbourne und fing am nächsten Tag in Adelaide an zu arbeiten, weshalb sie auf schnellstem Wege rüberfahren wollte. Ich teilte mir mit ihrer Freundin Debbie die Fahrzeit, wobei eher Debbie fuhr, weil ich auf ungefähr 2,5 h Schlaf kam. Da das Auto sehr klein war, ein alter Toyota Corolla, und unser Gepäck nicht mehr in den Kofferraum passte, schnallten wir es irgendwie auf dem Dach fest. Ohne Klimaanlage und auf dem Highway mit geschlossenen Fenstern fuhren wir schwitzend 9 h nach Adelaide, bis sie uns um 10 am Bahnhof in Adelaide absetzten.

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Melbourne – Adelaide

Wellington, NZ – Melbourne, AUS

Hallöööööööchen!!!

Nach einer seeeeehr langen Nacht im Flughafen von Wellington hatte ich mein Gepäck eingecheckt und saß endlich im Flieger nach Melbourne! Damit fangen also meine 5 Wochen Erholungsurlaub an 🙂 Ich hatte mich mit 6 Dosen Energy-Drink eingedeckt, um nicht einzuschlafen, da der letzte mögliche Bus zum Flughafen um 9 Uhr abends ankam allerdings mein Flug nach Melbourne erst um 7 Uhr morgens ging. Ich verbrachte die Nacht mit dem Sortieren von Fotos, aktualisieren meines Blogs und allem möglichen anderen Zeugs, während ich mich mit einem Regensburger unterhielt, welcher 1 Monat in Neuseeland war und jetzt seinen Heimweg antrat, um Maschinenbau zu studieren.

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Jedenfalls war ich nach einem unbequemen Flug mit 2 Knien im Kreuz um 11.30 a.m. (9.30 a.m. Órtszeit) in Melbourne und machte mich mit einem Shuttle Bus auf den Weg in die Stadt zu meinem Hostel.

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Wellington – Melbourne

Dort legte ich meine Sachen in ein Zimmer und begab mich zu Annikas Hostel um sie dort abzuholen. Annika ist aus Langensendelbach, meinem Nachbarort, und wir hatten ausgemacht, ein wenig Zeit in Melbourne mit einander zu verbringen. Sie hatte sich vor 6 Tagen den Mittelfuß gebrochen, als sie eine Stufe übersah und umknickte und konnte deshalb kein Gepäck tragen und muss jetzt mit einer fetten Schiene und diesen unbequemen alten amerikanischen Krücken laufen. Also half ich ihr, das Gepäck zum neuen Hostel zu bringen und durch ihre Verhinderung bekamen wir statt dem 10er Zimmer im ersten Stock ein 6er Zimmer im Erdgeschoss für den selben Preis!! Danach machten wir uns auf den Weg, Melbourne ein wenig zu erkunden, soweit das eben mit gebrochenem Fuß und bescheuerten Krücken möglich war. Bis jetzt finde ich Melbourne echt schön und nachdem wir an der Promenade entlang geschlichen waren, legten wir uns für ne Stunde an den Strand und genossen die Sonne.

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Acland Street, St Kilda

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St Kilda Beach
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Annika mit Krücken

Die nächsten Wochen werden sich also nur um Australien drehen und darum, wie ich mit Anton zusammen die Ostküste bereise!
Ich hoffe, euch gefällt eine kleine Abwechslung wie diese 🙂 Ich jedenfalls genieß sie jetzt schon!!

Ich sag jetzt „Gut Nacht“ nach 39 h ohne Schlaf und melde mich demnächst wieder

Eure Tamara

PS.

Das hier ist die Strecke, die ich vorhab in den kommenden 5 Wochen zurück zu legen:

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Melbourne – Adelaide – Melbourne – Canberra – Sydney – Brisbane – Cairns