Hiermit begann der letzte und geilste Ausflug in Australien: Fraser Island
Die mit 128km zwischen Nord- und Südspitze längste Sandinsel der Welt, liegt 1,5km vor der Ostküste Australiens (also quasi ein Katzensprung) und befindet sich auf Höhe von Rainbow Beach, das mit dem Bus 6h nördlich von Brisbane liegt.

Es gibt 2 Holiday Resorts darauf, ein paar kleine Läden und jeden Tag Bus- und Jeeptouren, sowie viele Jeeps, mit denen man auf eigene Faust die Insel erkunden kann. Überall sind Dingos zu finden, also extrem hundeähnliche Tiere, die hier die reinrassigsten sind, die man in ganz Australien finden kann, da weder Hunde noch Füchse oder Wölfe auf der Insel sind, die die Rasse „verschmutzen“ könnten.

Die Straßen, auf denen die Fahrzeuge fahren, sind nur aus Sand, es gibt keine Teer- oder Schotterstraßen. Außerdem besteht die Insel zu 98% aus Sand – die restlichen 2% sind Gestein.


Ich hatte eine 1-Tages-Tour gebucht, in der alles wichtige und interessante eingeschlossen ist, was es zwar hektischer macht, aber ich hatte dennoch echt viel Spaß und Fraser Island ist bis jetzt das Schönste und Coolste, was ich in Australien gemacht habe und machen werde, da ich ja in ein paar Tagen wieder in Neuseeland bin!
Jedenfalls holte mich der Tour-Bus morgens um 7.40 am Hostel ab und wir sammelten alle anderen auch mit ein, die mit der Fähre mit rüber kommen würden. Nach 10 min auf dem Schiff legten wir an der Insel an und fuhren los. Der Busfahrer des Busses ist soo gut drauf gewesen, er hat mich echt an den Hostelbesitzer in Rorotura erinnert, wo ich 6 Wochen verbracht hab und der war mega cool. Seine Regel war: Wer mind 5 min später kommt, als die Zeit, die er uns an den einzelnen Stellen gibt, muss derjenige vorne sitzen und 2 Lieder singen. Der komplette Bus war voll, allerdings nur eine gewisse Zeit, weil bei der ersten Möglichkeit alle aussteigen, die nicht die 1-Day-Tour machen, sondern mindestens eine Nacht auf Fraser Island bleiben.




Wenig später kamen wir dann an unserem ersten Stopp an – Lake MacKenzie – einem wunderschönen See, und dem klarsten Wasser, das man hier finden kann, liefen an den Strand, sprangen ins Wasser (das war sooo angenehm bei den schwülen Temperaturen) und machten unzählige Bilder. Eine Freundin hatte eine Unterwasserkamera dabei, weshalb auch das uns nicht aufhielt 😉










Nach 45min sollten wir startbereit wieder im Bus sein und – natürlich – war ein Pärchen zu spät. John, der Busfahrer, ließ das Mädchen sich nach vorn setzen und bestand darauf, dass sie etwas sang, wo sie sich aber irgendwie rausmanövrierte. Mittlerweile waren alle aus dem Bus verschwunden, die übernachteten und wir waren nur noch 14 Leute, was das Ganze freier und chilliger gestaltete. Wir fuhren also weiter zum nächsten Ziel, das Resort Eurong. Dort bekamen wir Muffins und Kekse, so wie Kaffee und O-Saft wer wollte. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Central Station, einem ehemaligen Dorf, wo Leute gewohnt haben, das aber mittlerweile leer stehend ist.


Von dort machten wir uns auf den Weg ins Pile Valley, einem kleinen Holzpfad durch den australischen Regenwald. Kurz danach saßen wir auch schon wieder im Bus und fuhren zurück zum Eurong Beach Resort, um uns ein All-you-can-eat Buffet zu gönnen (alles im Preis enthalten). Danach gings zu den Pinnacles, hohen Steinformationen, die insgesamt 48 verschiedene Farben aufweisen. Alles aber in gelb- rot- und orange-Tönen gehalten. Nachdem John von uns ein „cooles“ und ein „bescheuertes“ Bild davor gemacht hatte,


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sahen wir uns das 1935 untergegangene und gestrandete Schiff „Maheno Shipwreck“ an, das am 75 Miles Beach von Fraser Island liegt




und beendeten unseren Ausflug mit einem erfrischendem und coolen Bad in „Eli Creek“, einem Fluss in den du dich einfach reinlegen kannst und von der Strömung mitgetrieben wirst, obwohl sie so schwach ist, dass du locker darin stehen kannst. Erst wenn man sich hinlegt, spürt man, wie sie einen mitzieht.



Nach weiteren coolen Bildern machten wir uns dann schließlich müde vom anstrengenden Tag auf den Rückweg zur Fähre, die uns wieder aufs Festland bringen würde und der Bus dann anschließend zum Hostel zurück fuhr.
Wie schon anfangs gesagt, haben wir an jedem Ort leider sehr wenig Zeit gehabt, aber es war trotzdem ein unglaubliches Erlebnis und ich hatte meinen Spaß!
Die letzten 2 Tage werde ich noch bei Tom verbringen, bevor ich mich am Freitag auf den Rückflug nach Neuseeland mache!!!
Wir hören uns und ich wünsch euch einen guten Start in die Woche 🙂
Eure Tamara





























































































































































































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