fett geschriebenes ist schon erledigt, die Liste wird bei jedem neuen Eintrag stehen und dann könnt ihr sehen, was ich neu erledigt hab seit dem letzten Mal
Erst einmal: Ich habe gestern meinen Flug nach Australien gebucht! Am 10 Februar geht es von Wellington nach Melbourne, wo ich mich mit Anton treffe und wir unseren Roadtrip an der Ostküste Australiens beginnen. Mein Trip dorthin endet am 17 März in Brisbane, wo ich wieder zurück nach Wellington fliege! 🙂 Mein Touristen Visum dafür habe ich bereits.
Die letzten Tage habe ich nicht im Restaurant gearbeitet, da im Moment sehr wenig los ist und sie keine Hilfe braucht. Dienstag und Mittwoch habe ich allerdings endlich wieder jeweils 3 h arbeiten können. In meinem Zimmer sind mittlerweile 2 deutsche Jungs aus Frankfurt eingezogen, die bis gestern geblieben sind (Samstag). Mit den beiden (Luca und Sven, 18) versteh ich mich auch echt gut und wir waren schon zsm mit nem Bier im Whirlpool und Mittwoch Abend unterwegs feiern. Es wurde im Zimmer bei 2-3 Flaschen Wein vorgeglüht und anschließend sind wir in die EatStreat gelaufen. Dabei waren noch 3 Freundinnen von den Jungs, die gerade auf einem Campingplatz in der Nähe sind. War auf jeden Fall ein sehr witziger Abend und Donnerstag morgen musste ich trotzdem noch um 8 aufstehen. Als ich dann meine Hostelarbeit begann, fand Catherine, die Chefin, das ziemlich belustigend, weil mir dann doch noch ein wenig schwindlig war 😀 die letzten Abende verbrachte ich damit, mit Luca und Sven (die Frankfurter) Filme anzuschauen und einfach Spaß zu haben. Gestern Mittag war ich dann zusammen mit Anne und ein paar aus ihrem Hostel mit dem Auto unterwegs zu einem Track, der zu Wasserfällen führen sollte. Da wir diese aber nicht fanden und sonst wo im Wald rumliefen, bahnten wir unseren weg zurück zum Auto und fuhren an den See Okataina.
Wenn ihr dachtet der Attersee wäre klar, dann habt ihr keine Ahnung 😉 wunderschönes türkises Wasser und man konnte ohne Probleme jedes kleinste Detail am Boden sehen – auch im tieferen Wasser. Dort waren wir dann ca 3h in einer unbesuchten Bucht und waren im Wasser. Sehr cooler Tag!!
Damit endet meine 5. Woche hier in Rotorua auch schon, ich wünsch Sarah und Kevin alles alles Gute zum 18ten wenn ihr das hier lest, ich vermiss euch! :)❤ Schöne neue Woche euch allen, bis nächstes Mal
Eure Tamara
StabheuschreckeSchöne Aussicht auf den Seelinke Seite der Buchtich und AnneLake OkatainaLake Okatainarechte Seite der Buchtein Stein mit einem Herz *-*Tami macht schöne BilderUnd noch ein schönes BildLuca, Sven, Ich
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Meine 4. Woche hier beginnt nun und ich hab mich schon richtig gut eingelebt! In Rotorua kenn ich mittlerweile schon ziemlich gut aus und das ist auch gut so 😉 Morgens arbeite ich immer im Hostel 2 h und danach in dem Restaurant 3 h. Nach der ganzen Arbeit ist zwar nicht immer so viel Zeit, um noch groß was zu machen, aber ich bin in Rotorua, um zu Arbeiten und nicht, um groß Abenteuer zu erleben. Ich hoffe auch, dass ich meinen Australienflug mit dem erarbeiteten Geld bezahlen kann und danach noch etwas übrig habe… Denn mehr als $30 krieg ich ja nicht von den 3 h am Tag.
Da ich mittlerweile jeden Tag arbeite und das auch noch bis ich fahre so weiter gehen wird denke ich, habe ich keine großen Sorgen, was das angeht.
Den Rest des Tages (also 15 – ca 23 Uhr) unternehm ich was mit Anne und versuche kein Geld auszugeben 😀 Habe mittlerweile wieder 5 neue Leute in meinem Zimmer, dieses Mal richtig schön durchgemischt: 1 Amerikanerin namens Desiree, ein Engländer namens Jay, eine Inderin namens Salony, eine weitere Amerikanerin deren Namen ich wieder vergessen hab und einen Deutschen, den ich noch nicht richtig kenne. Ist ne ganz lustige Truppe 🙂
Montag war ich mit Piet, einem Jungen aus meinem Hostel, und Olly (Engländer) in Ollys Hostel und haben bisschen gefeiert und neue Leute kennen gelernt, war echt cool! Gegen 11 bin ich dann mit Piet wieder zurück ins Hostel gelaufen, da ich ja am nächsten Morgen wieder früh raus musste.
Am nächsten Tag musste ich nur 2 Stunden im Restaurant arbeiten, allerdings habe ich dann abends noch mal 2 gearbeitet. Nach der Arbeit traf ich noch einmal Antonia und Nicole bei uns am Hostel, weil sie für ein paar Stunden noch einmal in Rotorua waren. Wir spielten Karten und nachdem die beiden endgültig gefahren waren, ging ich mit Anne einkaufen. Den Rest des Abends verbrachte ich mit Lesen.
Diesen Mittwoch erfuhr ich, dass ich meinen freien Tag JEDEN Mittwoch habe… Nach 3 Wochen 😀 Bis jetzt wollte ich immer zufällig Mittwoch frei haben, weswegen mir das nie aufgefallen war, aber eigentlich muss ich mittwochs nicht im Hostel arbeiten. Dabei war ich extra wieder um 8 aufgestanden 😮 Der Rest des Tages war wieder recht unspektakulär, wir liefen ein wenig durch die Stadt und schauten uns in einem Buchladen ein paar Bücher an. Donnerstag musste ich nicht arbeiten und hatte somit den ganzen Tag Zeit andere Dinge zu tun. Aber natürlich musste es schütten wie aus Eimern, also blieb mir nichts anderes übrig, als mich unter meiner Bettdecke zu verkriechen und mein 4tes Buch fertig zu lesen und meine Serie auf Netflix weiterzusehen 🙂
Außerdem waren wir abends dann noch am wöchentlichen Food-Night-Market und danach im Whirlpool mit einer Tasse Hokey-Pokey Eis und einem Bier *-*
Freitag waren wieder nur 2 h Arbeit im Restaurant, weil absolut nichts los war, stattdessen bekam ich 2x was zu Essen dort (soooo lecker alles!) und unterhielt mich noch ein wenig mit meiner Chefin über alles mögliche..
Am nächsten Morgen hab ich mich mit Anne nach 2 h Bettenmachen um 13 Uhr direkt auf den Weg zu Hamurana Springs gemacht, einem angeblich sehr schönen Weg etwa 30 Autominuten entfernt auf der anderen Seite des Lake Rotorua. Wir bastelten 2 Schilder aus Karton und schrieben auf das eine „Hamurana Springs“ und auf das andere „Rotorua“, da wir die Stelle per Anhalter anfahren wollten. Nach einer halben Ewigkeit und einer Umänderung des Schildes in das nächstnähere Dorf, die wir die Hauptstraße bis zu einem geeigneten Punkt entlangliefen, hielt ein Auto neben uns an und fragte uns, ob sie uns bis nach Ngongotaha (das stand mittlerweile auf dem Schild) mitnehmen sollten. Wir stiegen ein und unterhielten uns ein wenig mit ihnen. Sie ließen uns an einer für Tramper günstigen Stelle raus und fuhren weiter. Etwa 10 min hielt auch schon unsre nächste Mitfahrgelegenheit an, die sogar extra für uns zurückgefahren waren, da sie sich entschieden hatten uns doch mitzunehmen. Es waren eine Mutter mit ihrem Sohn, die sich uns auch gleich vorstellten und uns anschließend direkt zu unserem Ziel brachten. Wir stiegen aus, bedankten uns und begannen unseren Spaziergang.
Gott sei Dank hatte es zu regnen aufgehört, denn es hatte schon den ganzen Tag geschüttet. Auf unserem Weg kamen wir durch echt super schöne unberührte Natur und der Fluss dem wir folgten führte so klares Wasser, das man ohne Reflektionen oder kleine Verwirbelungen nicht erkannt hätte, dass dort Wasser ist.
Findet das Wasser
Außerdem gab es ein 15 m tiefes Loch im Fluss, aus dem in einer Stunde etwa 4500 l heraussprudelten. Obwohl es so tief war, hat man den Boden ohne jegliche Probleme erkennen können.
Zwischendrin fing es wieder an zu regnen, doch da wir unter einem dichten Farn-Dach waren, bekamen wir keinen Tropfen ab.
Nach unserer Tour und um die 100 Bilder, wollten wir unsere Fahrt um den See beenden und beschlossen noch einen weiteren Abstecher zu machen: die Okere Falls. Dort wird das White Water Rafting gemacht und man fährt den höchsten Wasserfall (mit einer Höhe von 7m) runter, den man in Neuseeland ohne Ausbildung und spezielle Ausrüstung befahren kann. Nach ewig langer Zeit am Straßenrand und leider sehr wenig Autos, die vorbeikamen, hielt endlich jemand für uns an, die sich als weitere Maoris rausstellten (die scheinen echt supernett zu sein alle) und brachten uns bis zu Okere Falls. Auf dem Weg dorthin erklärte uns die Frau viele interessante Dinge zu den Dörfern durch die wir fuhren und auch allgemeine Sachen zur Maori Kultur. Zum Beispiel erfuhren wir, dass die Eingeborenen eine eigene Königin haben. Neuseeland wird ja von der britischen Königin Queen Elizabeth regiert und dennoch haben die Maori ihre eigene parallel Regierung!
Nachdem das Auto weg war, liefen wir los, um nach dem Weg zu den Wasserfällen zu suchen und trafen auf den einen Bus, der zuvor an uns vorbeigefahren war und uns nicht mitgenommen hatte. Wir liefen daran vorbei und der Kerl erkannte uns und entschuldigte sich, dass er uns nicht mitgenommen hatte und bot uns an, mit ihm den Weg zu laufen, da er Bilder von den Raftlern machen musste und konnte uns dann auch ein paar Sachen erzählen. Also stiegen wir in den Bus und fuhren zum nahen Parkplatz um dann unsere Tour zu beginnen. Was wir sahen, war ein wilder Fluss und ganz viele Kayaks, da ein großes Rennen stattfand.
nach etwa 2 h laufen und Bilder schießen, kamen wir wieder am Bus an und wurden sogar noch zur Hauptstraße zurückgebracht 😀 Dort angekommen (ganze 400m Fahrt) wurde uns gleich ein Fahrdienst zurück nach Rotorua organisiert und wir bekamen noch die Handynummer von unserem Guide Mike, falls mir mal Lust hätten was zu unternehmen. Um 18.30 waren wir dann erschöpft aber fröhlich zurück in unserem Hostel, nach ganzen 5,5 h Stunden! Anne, die in ein anderes Hostel umgezogen war, wo sie auch für Unterkunft arbeiten konnte, hatte noch ihr Gepäck bei mir im Zimmer und kam noch bis ca 10 pm bei mir vorbei.
Heute, Sonntag, fing wieder mit Hostelarbeit an und danach traf ich mich mit Anne, um einkaufen zu gehen. Anschließend unterhielt ich mich mit einem deutschen Ehepaar in der Hostelküche und traf mich gegen dreiviertel (für alle „Ausländer“: viertel vor) 7 wieder mit Anne und wir gingen in den Rosengarten, wo viele verschiedene Rosenarten in den buntesten Farben blühten. Da es Sonnenuntergang war, fiel auch ein echt schönes Licht auf die Blumen.
Wir kletterten ein wenig auf dem Spielplatzgerüst daneben herum und hatten Spaß dabei, vergeblich einen Baum hochzuklettern.
Wir liefen die Straße weiter runter zum See und machten noch ein paar Fotos durch den Bilderrahmen am Ufer.
Nachdem wir fertig waren, wollte ein Mann mit seinem Sohn unbedingt auch ein Bild mit uns machen, wie wir alle vor dem Bilderrahmen stehen. Sehr interessant und seltsam aber egal 😀
Das war jetzt meine 4. Woche in Rotorua und ich bin noch ganze 16 Tage hier! Habe noch sehr viel vor, muss ja meine Liste abarbeiten 😉
So, ich wünsch euch wieder ne schöne nächste Woche und einen schönen 3. Advent!
fett geschriebenes ist schon erledigt, die Liste wird bei jedem neuen Eintrag stehen und dann könnt ihr sehen, was ich neu erledigt hab seit dem letzten Mal
Meine 3. Woche beginnt heute und Arbeit ist leider leider immer noch nicht in Sicht… Allerdings geb ich die Hoffnung noch nich auf, dass sich noch was findet. Hab jetzt meine Suche noch ein wenig erweitert.
28/11/16, Montag:
Nach der Arbeit im Hostel ging ich mit Chiara, Paula und Vici Pizza Essen, da die drei gegen 1 weiter fahren würden und das quasi unser gemeinsames Abschiedsessen war. Das Polaroit-Bild, das jetzt unter ihrem Eintrag in meinem Buch klebt, ist schon in Rotorua #2 eingefügt 🙂
Am Abend hab ich den drei Australiern (Ben, Tom und Chris) beigebracht, wie man „Busfahrer“ und „Ring of Fire“ spielt und haben dabei eine Flasche Wein getrunken. Ansonsten gings aber schon um 11 ins Bett, weil wir alle 4 morgen früh aufstehen mussten.
29/11/16, Dienstag:
Zwischen 12 und 5 lief ich mit Anne durch Rotorua in diverse Souvenir-Läden und kaufte alles zusammen, was ich an Weihnachtsgeschenken in einem Paket nach Hause schicken würde. Ich hab versucht, alles klein und leicht zu halten, da bei mehr als 2 kg mehr als 50$ fällig wären und das is dann doch schon ne kleine Summe.
Jedenfalls ging ich danach nochmal mit Chris los, um ein bisschen mehr Trinkbares für den Abend zu kaufen. Wir wollten und mal einen richtig schönen Abend machen mit Trinkspielen und Spaß. Hat auch echt gut geklappt, und trotz einem gewissen Alkoholspiegel haben wir es geschafft die ganze Zeit über leise zu bleiben. Zum Schluss redeten wir nur noch über alles Mögliche, was uns gerade beschäftigte und es war einfach ein eeecht cooler Abend. Gegen 1 gingen wir dann schlafen.
Ich, Chris, Tom, Ben
30/11/16, Mittwoch:
Da ich heute früh nicht arbeiten musste, war es nicht schlimm, dass wir am Abend etwas getrunken hatten und ich nicht früh aufstehen musste. Allerdings wurden meine schönen Langschläferpläne grausam durchkreuzt. Um 7 Uhr morgens ging nämlich der Feueralarm los. Wir blieben ein wenig liegen, da in der Woche zuvor schon einmal eine Art Übung war und wir alle noch unglaublich müde waren. Es hörte auch bald auf zu klingeln doch nach ein paar Minuten schöner Stille fing es wieder von vorne an, also beschlossen wir, doch mal rauszugehen. Auf dem Weg nach außen kam ich an der Küche vorbei aus der viel Qualm kam und ich konnte ein paar Personen auf den Tresen stehen sehen, die wie verrückt mit Geschirrtüchern den Qualm von den Rauchmeldern wegwedeln wollten. Im Endeffekt hatte ein älteres Ehepaar das Toast im Toaster vergessen und das Toast war komplett durchgebrannt, was den Feueralarm auslöste (Der Toaster war schon ein wenig kaputt). Als wir dann wieder reingingen und in unseren Zimmern waren, war an Schlaf natürlich nicht mehr zu denken, also machten wir uns fertig, räumten alles auf, die Jungs packten ihre Sachen da sie nachmittags weiter fahren würden und machten uns auf den Weg zu Starbucks, der hier soo viel billiger ist als in Deutschland o.O Danach gingen Ben und Chris in eines der Maori Dörfer und ich lief mit Tom am See einen Weg entlang, um uns die Beine ein wenig zu vertreten. Um 12 traf ich mich mit Krissie (aus meiner Klasse), die auch Work & Travel in NZ machte und verbrachte mit ihr ein paar Stunden, bevor sie wieder los musste. Bevor die 3 Jungs gingen, schrieben auch sie in mein Buch (Tom mit seiner Adresse, da er mir angeboten hatte bei ihm zu wohnen, wenn ich in Australien nach Brisbane komme) und wir schossen das obligatorische Polaroit-Bild. Nachdem die 3 gefahren waren, chillte ich mich mit Anne noch ins Hostel und wir spielten mit 2 Saarländern noch eine Runde Monopoly.
01/12/16, Donnerstag:
Ich traf mich um 12 Uhr mit Anne und zwei Saarländerinnen aus meinem Hostel und wir gingen zur Bank, um ein paar Dinge zu klären und um kurz vor 1 traf ich mich dann noch mit den 3 Mädchen, die vor ein paar Tagen in meinem Zimmer waren, zum Pizza Essen, weil sie einen 3 stündigen Zwischenstopp auf ihrem Weg nach Tauranga in Rotorua machten. Als sie um 4 weiterfuhren ging ich zurück ins Hostel und um halb 7 ging es dann weiter auf den wöchentlichen Night Food Market. Dabei werden ca 20 – 30 Stände mit verschiendenstem Essen und Schmuck angeboten. Jedes Mal sehr spektakulär, da auch immer Live-Musik gespielt wird. Wir aßen etwas (ich einen unglaublich guten „Honolulu-Burger, mit Ananas) und danach liefen wir zurück ins Hostel. Dort saßen wir dann auf der Couch im Gemeinschaftsraum, ich spielte Gitarre und Anne, Antonia und Nicole spielten ein Kartenspiel. Bis 23 Uhr saßen wir dort und anschließend ging ich ins Bett.
Honolulu BurgerIch am Lamm streichelnIch vorm Kitschi-Kitschi WeihnachtsbaumWir vorm Kitschi-Kitschi Weihnachtsbaum (Ich, Antonia, Anne, Nicole)
02/12/16, Freitag:
Heute lief ich direkt nachdem ich meine Arbeit erledigt hatte los, um zum einen das Weihnachtspaket nach Deutschland loszuschicken und zum andren, um endlich einen Job zu finden. Gegen 2 hatte ich dann auch endlich endlich endlich mal Glück und konnte einen Probearbeitstermin für 17 Uhr erhaschen in einem koreanischen Restaurant. Während ich wartete, dass ich dorthin konnte, machte ich mich auch noch daran, endlich eine Host Familie für Gisborne oder Hawke’s Bay zu bekommen, was ich bis jetzt auch noch keine habe. Gegen dreiviertel 5 ging ich ins Restaurant und meine „Kollegen“ wießen mich in die Arbeit ein. Sehr ähnlich zum Atzelsberger Biergarten, abgesehen davon dass ich jetzt auch Essen zu den Tischen bringen musste ( mit Tabletts, das vereinfachte die ganze Sache ). Meine Chefin ist unglaublich nett und freundlich und meine andere Kollegen ebenso. Gegen 22 Uhr war Schluss und als die Gäste gegangen waren, kochte unsere Köchin noch eine Suppe und wir saßen zusammen am Tisch und aßen zu Abend. Sehr lecker übrigens! Mir wurden 50$ in die Hand gedrückt und dann konnte ich gehen. Ich habe jetzt zwar mehr oder weniger einen Job, aber ich muss nur arbeiten, wenn ich angerufen oder angeschrieben werde, also nicht jeden Tag. Das heißt ich hab nur ein minimales Einkommen, aber fürs erste besser als nichts 🙂 ich werde weiter suchen!
03/12/16, Samstag:
Bei meiner heutigen Hostelarbeit musste ich die 5 Betten in meinem Zimmer neu beziehen, da alle 5 auf einmal ausgezogen waren. Das war meine Chance das Bett zu wechseln: von meinem vorherigen Bett in der Mitte zog ich jetzt an das Bett in der linken oberen Ecke an der Fensterreihe, sehr viel besser!
Danach setzte ich mich raus in die Sonne und suchte nach weiteren WWOOFing Hosts, hörte dabei Musik und trank Kaffee. Perfekt *-*
Um halb 4 traf ich mich mit Antonia, Nicole (die beiden Saarländer) und Anne in der Küche meines Hostels und wir gingen auf die Santa-Claus-Parade, die durch die Hauptstraße Rotoruas bis zum War Memorial Park lief. Unsere Intention dahinter war die Weihnachtsstimmung ein wenig nach oben zu bringen, da das bei 24 Grad und Palmen und Strand relativ schwer ist, was allerdings kläglich scheiterte, weil diese Parade mehr einem deutschen Faschingsumzug glich. Zwar Weihnachtsmusik an einigen der Wagen und auch Weihnachtschmuck, aber hätten sie „Helau“ gerufen und Süßes geworfen, wäre der Anblick perfekt wie bei uns gewesen. Sogar eine Art Garde gab es! Also doch wieder nix mit Weihnachten 😀
Danach liefen wir mit zum Park, wo der Umzug endete und wir liefen ein wenig zwischen den dort aufgebauten Ständen umher. Teilweise hatte das was von Kerwa… Ich kaufte mir noch eine Zuckerwatte, was das Bild vervollständigte und bevor wir gingen machten wir ein Foto mit Santa Claus auf seinem Schlitten. Wir liefen zurück ins Hostel und saßen dann noch kurz im Aufenthaltsraum, spielten Gitarre und redeten. Danach ging ich hoch in mein Zimmer, wo mittlerweile eine komplette 5-köpfige deutsche Familie eingezogen war und unterhielt mich mit ihnen. Der Vater, Gregor, hatte einen Job in Auckland angenommen und die Familie war nach NZ gezogen. Die zwei Jungs (Linus, 13 und Lauriel, 11) gingen dort zur Schule und die Tochter (Louisa, 19) hatte ihr Abi dieses Jahr zu Ende gemacht. Jetzt sind sie auf Reisen und schauen sich ein wenig die Inseln an.
Ab 10 Uhr bin ich schließlich mit Antonia, Nicole und Yushi (ein Japaner) ins Whirlpool, um den Abend bei Musik und einem Bier ausklingen zu lassen.
Wir im Park nach dem Umzug (Nicole, Antonia, Ich, Yushi, Anne)Anne, Weihnachtsmann, Ich (Mein erstes Foto auf dem Schoß vom Weihnachtsmann!*-*)Nicole, Ich und Antonia im Whirlpool
04/12/16, Sonntag:
Nach den täglichen 2 Stunden Hostelarbeit ging ich direkt rüber ins Restaurant, weil Rebekah, meine Chefin, mich angeschrieben hatte. ob ich Zeit habe. Also habe ich von 12 bis 3 Uhr gearbeitet und wieder ein bisschen dazu verdient. Jetzt bin ich wieder im Hostel und verbringe noch ein wenig Zeit mit den Saarländerinnen 🙂 Am Ende sind wir dann wieder alle in den Whirlpool und haben so unser Wochenende gut zu Ende gebracht 🙂
fett geschriebenes ist schon erledigt, die Liste wird bei jedem neuen Eintrag stehen und dann könnt ihr sehen, was ich neu erledigt hab seit dem letzten Mal
Somit startet also meine 2. Woche in Rotorua.
21/11/16, Montag:
Von 10 bis 12 war wieder Hostelarbeit dran, um mir meine Unterkunft zu verdienen. Ich arbeitete zusammen mit einem deutschen Mädchen die Schlafzimmer ab und machte Betten und wischte ein bisschen Staub.
Danach ging ich wieder los und beendete meine Tour im Umkreis von 10 Laufminuten auf der Suche nach Arbeit. Ich gab ihn weiteren 4 Bars/Cafes meinen Lebenslauf ab und die Chancen auf einen Job steigen, auch wenn die Zeit hier natürlich auch langsam weniger wird. Heute waren es nur noch 4 Wochen, bis ich weiterfahre.
Anschließend lag ich noch ungefähr 2 h in der Sonne (um meinen Teint zu verbessern 😉 ) und ging dann hoch ins Zimmer, wo ich noch bis um ca 11 mit der einen Slowening namens Sara und drei Australiern quatschte (Brady, Josh und Paul). Brady hat eine deutsche Freundin und ratet mal wo sie herkommt: aus Hof, also Oberfranken! Sie hatte in Nürnberg studiert und auch dort gearbeitet – ich mein halloo gibts größere Zufälle? 😀
22/11/16, Dienstag:
Heute arbeitete ich wieder von 10 bis 12, putzte die Küche und staubsaugte die Flure und ein paar Zimmer. Danach traf ich mich um halb 1 mit der Slowenin aus meinem Zimmer (sie hatte um 10 ausgecheckt und das Hostel gewechselt, da Central Backpackers voll war) und lief zu dem 40 Gehminuten entfernten Maori-Dorf „Whakarewarewa“ (Das „Wh“ spricht man wie „f“) um dort eine Tour zu machen. Wie in ganz Rotorua gibt es auch da Thermal-Quellen und heiße Pools, die teilweise von den Maori auch zum Baden verwendet werden, manche bis zu 110 Grad Celsius heiß (in diesen wird natürlich nicht gebadet). Außerdem konnte man 2 Geysire sehen, die allerdings zu dem Zeitpunkt nicht „an“ waren. Es gab auch einen kleinen Stand, an dem Maiskolben verkauft wurden, die frisch aus einem der ultra-heißen Mineralquellen geholt wurden.
Kurz zu dem Dorf: Es ist ein ganz normales Dorf der Maori-Leute, die auch immer noch dort leben und ungeachtet des Tourismus ihr Leben dort wie immer verbringen. Die Pforten schließen ab 17 Uhr, da die Dorfbewohner trotzdem noch ihre Ruhe vor den ganzen nervigen Touris haben wollen.
Wir sahen eine Vorführung wie damals in Paihia, Bay of Islands in den Waitangi Treaty Grounds, sehr ähnlich dazu und bekamen danach eine Führung von einer Maori Frau namens Manawa. Sie lebte nicht direkt in dem Dorf, aber hatte ihre halbe Verwandtschaft dort. Sie gab uns eine umfassende Führung und erklärte uns einiges zum Dorfleben und zu den Vorgängen in den Thermal-Pools. Danach machte ich mit Sara noch eine kleine Tour durch die Umgebung, vorbei an vielen anderen Quellen und Seen, die insgesamt etwa 30 min dauerte. Als wir uns dann auf den Heimweg machen wollten, hielt Manawa mit dem Auto neben uns an und schlug vor, uns ein Stück mit zu nehmen, was wir auch annahmen, da es gefühlte 28 Grad bei strahlend blauem Himmel hatte und wir am Ende wahrscheinlich doch einen Sonnenbrand gehabt hätten.
Zum Abschluss des Abends war ich noch mit 3 neuen Mädels (Deutschland) aus meinem Zimmer im Whirlpool des Hostels. Die 3 heißen Chiara, Paula und Vicky und kommen aus der baden-württembergischen Seite von Ulm.
23/11/16, Mittwoch:
Da ich heute meinen freien Tag hatte und nicht von 10 bis 12 im Hostel arbeiten musste, wollte ich ausschlafen und dann in den Thermal-Park gehen, der etwa 15 Gehminuten von meinem Hostel entfernt ist. Gegen 12 Uhr ging ich los und lief einmal durch den ganzen Park (Eintritt frei, ähnlich wie der Schlosspark, nur mit Hotpools und Blubber-Bädern). Zwischendrin machte ich dann noch eine kleine Pause an einem der öffentlichen Fußbäder und erholte meine Füße in dem heißen Wasser. Danach ging ich weiter, machte ein paar Bilder und lief anschließend wieder zurück zum Hostel. Dort legte ich mich nach etwa 2h nach außen auf die Wiese in die Sonne und schlief etwa eine Stunde. Als ich wieder hoch ins Zimmer ging war ich doch schon wieder ein ganzes Stück bräuner geworden – glaub ich zumindest 😉
Abends kam dann Anne in Rotorua an (das deutsche Mädchen, das uns seit Auckland mehr oder weniger überall hin begleitet hat ohne dass wir uns abgesprochen hatten) und ich traf mich mit ihr, Matze und Hannes zum Pizza essen.
24/11/16, Donnerstag:
Gestern gab es nicht großartig viel zu tun. Von 10 – 12 schnitt ich die Hecke im Hof des Hostels und danach spielte ich mit den 3 deutschen Mädels aus meinem Zimmer ein bisschen Gitarre, wir liefen durch die Stadt in ein paar Souvenirläden, da die drei kurz vor Weihnachten wieder daheim sein würden und besuchten am Abend dann den „food market“ in der Einkaufsstraße, wo ein Essensstand mit den verschiedensten Gerichten und Leckerbissen nach dem anderen aufgebaut war. Ein Paradies! Wir bummelten durch die Stände und kauften uns dann eine Schale Nachos mit Hackfleisch, Bohnen und anderem Zeug dass gut aussah und noch besser schmeckte. Den Rest des Abends verbrachten wir im Zimmer, redeten und haben unsere Bücher gelesen bzw Musik gehört und im Großen und Ganzen nur noch faul in unseren Betten gelegen bis wir zu müde waren und einschliefen.
25/11/16, Freitag:
Zur Abwechslung mal wieder 2h Betten abziehen und neu beziehen und danach mein Buch zu Ende lesen (hatte dafür nicht mal 24h gebraucht). Ich traf mich mit Matze am Fish&Chips Shop direkt an meinem Hostel, aß eine Portion davon und redete mit ihm. Er und Hannes werden morgen früh Rotorua verlassen und weiter mit Stray an die Ostküste fahren und die Tour bis runter nach Wellington machen, um dann dort zu arbeiten anstatt hier.
Wir waren um 17 Uhr Bier einkaufen und gönnten uns mal einen richtig schönen entspannten Abend im Whirlpool.
26/11/16, Samstag:
Nach meiner Arbeit wartete Marco mit einem Kumpel im Auto auf dem Parkplatz vorm Hostel auf mich, da wir ein paar Sachen in der weiteren Umgebung ansehen wollten. Auf dem Programm stand ein „Hot’n’Cold“- Pool, bei dem 2 Flüsse in einem Becken zusammenliefen. Ein heißer und ein kalter Strom ermöglichten somit ein sehr entspannendes Naturbad. Nach etwa 2 h fuhren wir zurück nach Rotorua und liefen dann noch zur Sulfur Bay, einem Abschnitt am Lake Rotorua, etwa 15 min von meinem Hostel entfernt. Wir knipsten ein paar Bilder und liefen danach wieder zurück, wo die beiden sich verabschiedeten und ich auf mein Zimmer ging. Am Abend war nur noch Skypen und Duschen dran und dann schlief ich auch schon wie ein Stein.
Rotorua – Hot’n Cold Pool
27/11/16, Sonntag:
Heute zogen die 3 Mädels aus meinem Zimmer aus, allerdings nur um in ein anderes zu ziehen, dass für eine weitere Nacht frei war, bevor sie weiter in den Norden fuhren. Ich machte die Betten und nach 12 lief ich los, um meine wöchentlichen Besorgungen zu machen, sowie nach dem Fahrer-Job bei Pizza Hut zu fragen, für den man unnötiger Weise allerdings einen neuseeländischen Führerschein braucht… Also wieder nichts. Ich bin noch ganz genau 4 Wochen hier und werd doch wohl noch was finden 😮
Jedenfalls kam ich zurück und übergab den 3 mein Buch, damit sie auch reinschreiben konnten 🙂 Die Betten waren mittlerweile von 3 Australiern und einem Deutschen neu belegt worden, die Aussies aus Brisbane, 17 Jahre alt und der Deutsche aus dem nahen Deggendorf, 26 Jahre alt. Alle super nett und ich versteh mich mit denen mal wieder richtig gut! Abends brachte ich dann mein 3. Buch seit meiner Ankunft in Neuseeland zu Ende und schlief dann ein.
Sooo das war im Großen und Ganzen meine 2te Woche in Rotorua, als nächstes kommen noch ein paar Bilder und damit wünsch ich euch eine schöne neue Woche und bleibt gesund :))
Eure Tamara
Hot’n’Cold PoolSulfur BaySulfur BaySulfur BayMuseum RotoruaIch, Paula, Chiara, Vici (Polaroit)
Meine erste Woche in Rotorua geht zu Ende und ich hab extra wenig unternommen, da ich nicht gleich alles in der ersten Woche aufbrauchen möchte.
My first week in Rotorua is coming to an end and I have done extra little because I don’t want to use it all up in the first week.
Auf meiner To-Do-Liste steht:
On my To-Do-List:
Horse Trekking
Redwood Walk (18/11/16)
Zorb
Waikite Valley Thermal Pools
Whakarewarewa (Maori-Dorf)
Hells Gate
Kuirau Park
Skyline Rotorua
White Water Rafting
Horse Trekking
Redwood Walk (18/11/16)
Zorb
Waikite Valley Thermal Pools
Whakarewarewa (Maori-Dorf)
Hells Gate
Kuirau Park
Skyline Rotorua
White Water Rafting
fett geschriebenes ist schon erledigt, die Liste wird bei jedem neuen Eintrag stehen und dann könnt ihr sehen, was ich neu erledigt hab seit dem letzten Mal 🙂
bold is already done, the list will be at each new entry and then you can see what I have done since the last time 🙂
ein wenig zu Rotorua:
a little information about Rotorua:
53.000 Einwohner (Durchschnittsgröße in Neuseeland)
schöne kleine Stadt in Bay of Plenty
nicht an der Küste, hat allerdings einen schönen großen See (nein, nichts im Vergleich zum Attersee)
sehr viele Wälder um Rotorua herum
wer nicht weiß, wie faule Eier riechen, kommt nach Rotorua und ihr wisst es der Gestank kommt aus der Erde, da hier die Kruste sehr sehr dünn ist und dadurch auch überall heiße Quellen, Geysire und Schlamm-Pools zu finden sind
53,000 inhabitants (average size in New Zealand)
nice little town in the Bay of Plenty
not on the coast, but has a nice big lake
lots of forests around Rotorua
if you don’t know what rotten eggs smell like, come to Rotorua and you will know it the stench comes from the earth, as the crust is very thin here and therefore hot springs, geysers and mud pools can be found everywhere.
Nachdem ich am 14/11 angekommen bin, war ich mit Matze und Hannes in einem geräumigen dreier Zimmer, in das sie in Auckland locker sechs Betten reingequetscht hätten. Dazu freies WLan, drei Küchen und einen großen Aufenthaltsraum inklusive Billardtisch und zwei weitere TV-Räume. Kostete $28 die Nacht und war auch eigentlich ein ganz fairer Preis, aber leider bis auf zwei verfügbare Nächte komplett ausgebucht. Also machten wir uns am ersten und zweiten Tag auf die Suche nach einem neuen Hostel – getrennt. Ich fand ein sehr gemütlich aussehendes und schönes Hostel direkt neben der großen „Fußgängerzone“ und buchte dort erst einmal für eine Woche, da ich ja nicht sicher sein konnte, hier einen Job zu finden. Also war mein Ersatzplan nach dieser Woche als Frist weiter in den Osten zu fahren und in Gisborne nach etwas zu suchen. Am zweiten Abend kochte ich mit David Mac’n’Cheese, wovon ich einen gigantischen Teller verdrückte und gingen danach mit ein paar Freunden vom Stray Bus in einen Pub. Wir spielten ein paar Kartenspiele und leerten auch einige Pitcher Bier (welche dort erstaunlich billig waren). Gegen halb 11 war das Magendrücken noch viel schlimmer als vor dem Bier und ich wurde auch extrem müde, also beschloss ich, zurück ins Hostel zu gehen. Auf dem Weg wurde mir dann auch noch extrem schlecht und als ich dann endlich im Bett lag, rannte ich auch schon das erste Mal aufs Klo. (Ich will hier jetzt auch gar nicht weiter drauf eingehen, alles was ihr wissen müsst, ist, es war nicht das Bier, sondern etwas an den Makkaroni hat nicht gepasst (vielleicht die Menge :D) und ich hätte meine Nacht auch im Klo verbringen können, dann hätte ich mehr schlafen können und weniger rennen müssen.) Der nächste Morgen war sehr ungemütlich, konnte kaum etwas essen oder trinken und ich fühlte mich schrecklich. Ausgerechnet an dem Tag musste ich mein komplettes Gepäck zum anderen Hostel durch halb Rotorua schleppen. Gott sei Dank half mir David dabei und danach war ein kleiner ruhiger Filme-Tag geplant, da es den ganzen Tag regnen sollte. Eliza, David und Lynn kümmerten sich ganz lieb um mich, Eliza brachte mir sogar Ginger Ale mit, um meine Übelkeit ein wenig zu lindern. Im anderen Hostel teilte ich ein geräumiges Zimmer mit fünf anderen und jeder hatte ein sogenanntes Single-Bett (d.h. kein Stockbett) was das ganze noch sehr viel sympathischer machte. Sogar ein Kamin ist hier drin! Freies WLan gibt es auch, also gibt es hier gar nichts zu meckern 😉 Das Hostel wird geleitet von einem Ehepaar, also ist das hier eher familiär und hat ein angenehmes Klima. Am Tag drauf war alles schon etwas besser und ich wollte mich dann auch endlich auf die Suche nach etwas Arbeit machen, was ich dann allerdings doch nicht tat, da es ums Verrecken nicht aufhören wollte zu regnen. Aus diesem Grund war ich auch noch nicht im Park oder sonst großartig in Rotorua unterwegs. An diesem Tag kamen zwei neue Jungs in mein Zimmer, die, wie sich bald rausstellte, aus England kamen. Vorgestern (18/11) fragten sie mich, ob ich mitkommen wolle, ein Bier trinken und dann wieder zurück gehen und ich willigte ein. Wir redeten ein bisschen und beide sind ziemlich cool, sind witzig und alles. Der eine heißt Peter ist 21 und der andere Danny und ist 22 – Beide ziemlich verpeilt aber echt nett. Vorgestern früh sah ich im Hostel das Schild hängen „We are searching for someone, who works in the hostel for accommodation“ (deutsch: wir suchen jemanden, der im Hostel für Unterkunft arbeitet), was genau das war, was ich suchte. Das ganze läuft folgendermaßen ab: 1) man arbeitet eine bestimmte Zeit am Tag im Hostel (meist 2-4 h) 2) man muss nichts für die Unterkunft zahlen, was ein sehr guter Weg ist, um Geld zu sparen, da Unterkunft in Neuseeland das Teuerste von allem ist. Ich ging also runter zur Rezeption und meldete mich – ich konnte gleich am nächsten Tag anfangen. Etwas später, nachdem ich einige Bars abgeklappert hatte und auch meinen Lebenslauf ein paar Mal abgegeben habe und am See in der Sonne saß, rief mich Matze an und fragte, ob ich mit den Redwood Walk machen möchte, welche in seinem Hostel würden bald losgehen. Ich lief also zu ihm und zusammen mit 5 anderen liefen wir 45 min zum Redwood Retreat und begannen unseren eigentlichen Weg. Wir sahen ein paar Mal die Stadt und das Umland von oben, was bei dem guten Wetter auch sehr schön war. Das Ganze dauerte etwa 2 h und als ich zurück im Hostel war, viel ich ins Bett. (Das Bier-Angebot von den 2 Engländern habe ich trotzdem nicht ausgeschlagen 😉 ) Gestern fing meine erste Arbeitsschicht im Hostel an, von 10 bis 12 (absolut machbar, da ich eh immer schon zwischen 7 und 8 wach war) und danach ging ich mit den Jungs noch ein Eis essen in der besten Eisdiele der Stadt, kann ich bezeugen. Anschließend lief ich noch ein bisschen durch die Straßen auf der Suche nach einem Laden/einer Bar, in denen ich es mir vorstellen könnte zu arbeiten. Die Engländer gingen derweil den Walk vom Tag vorher machen und kamen nach 2,5 h nass und erschöpft zurück und erzählten mir unter Lachen, dass sie es nicht mal bis zum Wald geschafft hatten, da sie sich verlaufen hatten. Um ehrlich zu sein, der Weg dorthin ist entlang der größten Straße Rotoruas und danach ist er mit einem gelben Pfeil gekennzeichnet, also ihr könnt mir ruhig glauben, wenn ich sage, dass die beiden verpeilt sind, ich weiß wovon ich rede 😀 Jedenfalls waren wir gestern Abend dann noch bei dem Weihnachtsbaum, der aus Fahrrädern gebaut wurde und ganz normal mit einer Lichterkette geschmückt war, was echt cool aussah (siehe Bild untern). Zusätzlich wurde er noch mit grünem Licht bestrahlt, was einem auf den ersten Blick das Bild eines normalen Weihnachtsbaumes gab.
After I arrived on 11/14, I was with Matze and Hannes in a spacious three-bed room that they would easily squeeze six beds into in Auckland. Plus free WiFi, three kitchens and a large common room including a pool table and two more TV rooms. It cost $28 a night, which was actually quite a fair price, but unfortunately all but two available nights were fully booked. So on the first and second day we went in search of a new hostel – separately. I found a very cosy-looking and nice hostel right next to the big „pedestrian zone“ and booked there for a week first, as I couldn’t be sure of finding a job here. So my backup plan after this week as a deadline was to go further east and look for a job in Gisborne.
On the second evening, I cooked mac’n’cheese with David, of which I ate a gigantic plate, and then went to a pub with some friends from the Stray Bus. We played a few card games and also emptied a few pitchers of beer (which were surprisingly cheap there). At about half past ten, my stomach was even worse than before the beer and I was also getting extremely tired, so I decided to go back to the hostel. On the way, I felt extremely sick and when I was finally in bed, I ran to the toilet for the first time. (I won’t go into detail here, all you need to know is that it wasn’t the beer, but something about the macaroni wasn’t right (maybe the quantity :D) and I should have spent my night in the toilet, then I could have slept more and had to run less).
The next morning was very uncomfortable, I could hardly eat or drink anything and I felt terrible. That day, of all days, I had to lug all my luggage to the other hostel through half of Rotorua. Thank God David helped me with that and afterwards a small quiet movie day was planned as it was supposed to rain all day. Eliza, David and Lynn took very good care of me, Eliza even brought me ginger ale to ease my nausea a bit.
In the other hostel, I shared a spacious room with five others and each had a single bed (i.e. no bunk bed), which made the whole thing even more likeable. There’s even a fireplace in here! Free WiFi is also available, so there’s nothing to complain about here! The hostel is run by a married couple, so it’s rather familiar and has a pleasant atmosphere.
The next day everything was a bit better and I wanted to finally go to search for some work, which I didn’t do because it wouldn’t stop raining for the life of me. For this reason, I didn’t go to the park or do much else in Rotorua. That day, two new boys came to my room, who, as it soon turned out, were from England. The day before yesterday (11/18) they asked me if I wanted to come along, have a beer and then go back and I agreed. We talked a bit and they were both pretty cool, funny and everything. One of them is called Peter and he’s 21 and the other one is Danny and he’s 22 – they’re both pretty out of their mind, but really nice. The day before yesterday morning I saw a sign in the hostel saying „We are searching for someone who works in the hostel for accommodation“, which was exactly what I was looking for. The whole thing works like this:
You work a certain amount of time a day in the hostel (usually 2-4 h).
You don’t have to pay anything for accommodation, which is a very good way to save money, as accommodation in New Zealand is the most expensive thing of all. So I went down to the reception and signed up – I could start the very next day.
A little later, after I had checked out a few bars and also handed in my CV a few times and sat by the lake in the sun, Matze called me and asked if I would like to do the Redwood Walk, which would be starting soon at his hostel. So I ran to him and together with five others we walked 45 min to the Redwood Retreat and started our actual walk. We saw the city and the surrounding countryside from above a few times, which was also very nice with the good weather. The whole thing took about 2 h and when I got back to the hostel, I fell into the bed. (I still didn’t refuse the beer offer from the 2 Englishmen 😉 )
Yesterday I started my first shift at the hostel, from 10 to 12 (absolutely doable, as I am always awake between 7 and 8 anyway) and afterwards I went for an ice cream with the guys at the best ice cream parlour in town, I can testify. Afterwards I walked around the streets looking for a shop/bar where I could imagine working. Meanwhile, the English went to do the walk from the day before and came back after 2.5 hours wet and exhausted and told me, laughing, that they hadn’t even made it to the forest because they had got lost. To be honest, the way there is along the biggest road in Rotorua and after that it is marked with a yellow arrow, so you can believe me when I say that they are lost, I know what I am talking about!
Anyway, last night we went to the Christmas tree, which was made of bicycles and decorated with a normal string of lights, which looked really cool (see picture below). In addition, it was illuminated with green light, which at first glance gave the impression of a normal Christmas tree.
Gestern Abend packten die zwei Engländer ihre Sachen dann zusammen, da sie heute früh loswollten. Hat Spaß gemacht, mit den beiden was zu unternehmen! 🙂 Heute früh war dann mein 2ter Arbeitstag im Hostel und ich habe eben meine Wäsche mal wieder gewaschen. Ansonsten wars das von meiner Seite über die letzte Woche, ich werde auch heute nicht mehr viel unternehmen, ich wünsch euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche :)) ❤
Yesterday evening, the two Englishmen packed up their things because they wanted to leave early today. It was fun to do something with them! 🙂 This morning was my second working day in the hostel and I just did my laundry again. Apart from that, that’s it from my side for the last week, I won’t do much more today, have a nice Sunday and a good start into the new week :))
Eure Tamara
PS. Alles alles Gute an Heike und Kirsten, hatten beide gestern Geburtstag! :)) ❤
PPS. Ich war gestern genau 1 MONAT in Neuseeland! Ging schneller rum, als ich dachte, und ich hab schon sooo viel erlebt *-*
bisher zurückgelegte Strecke (19/10/16 – 19/11/16)
Mit Zwischenstopp in Hamilton brauchten wir 5,5 h nach Raglan. Wir waren in einem Hostel 15 min außerhalb der Stadt mitten im Regenwald, wo man absolut keinen Empfang hat aber Gott sei Dank freies WLan 😀 Am nächsten Morgen stand für mich eine Surf-Stunde auf dem Plan, da Raglan DIE Surf-Hauptstadt von NZ ist. Ich hätte es auch gleich nach unserer Ankunft machen können, allerdings hat es die ganze Zeit geregnet und bei dem Wetter hatte ich wirklich keine Lust, surfen zu gehen (ja ich weiß, ich wäre eh nass gewesen, aber trotzdem 😀 ) Also stand ich gegen 11 Uhr auf, frühstückte in Ruhe und war dann um kurz vor 2 an der Rezeption – bereit für meine erste Surf-Stunde. 2 Iren waren unsere Surflehrer und wir gingen als erstes in eine kleine Halle, wo sie uns die theoretischen Dinge übers Surfen erklärten. Klang ja schonmal sehr schön und einfach. Wie sich herausstellte, war es allerdings schwerer als gedacht. Wir fuhren mit 2 Vans zum Strand runter, zogen dort unsere Neoprenanzüge an und bekamen alle ein Board. Danach übten wir noch ein paar Mal „trocken“ das Aufstehen und liefen dann los Richtung Wasser. Dank der Neoprenanzüge spürte ich nichts von der eigentlichen Kälte und außerdem schien die Sonne heute von einem schönen blauen Himmel, das komplette Gegenteil von dem Tag zuvor (das ist ja wie in Deutschland hier…). Jetzt mussten wir nur noch in die Wellen laufen, den richtigen Zeitpunkt abschätzen, uns aufs Board legen mit dem Rücken zu den Wellen und dann aufstehen, wenn wir merken, dass die Welle uns mitnimmt. Tja, klingt sehr einfach, nicht wahr? Das eigentliche Problem erkannte ich gleich. Ich kam selten dazu, mich aufs Board zu legen, da ich nicht viel weiter als 10-20 m kam bis mich die nächste große Welle wieder zurück an den Strand spülte. Allein schon das ständige gegen-die-Strömung-laufen machte mich fertig und da war ich auch nicht die einzige 😉 Zusammen mit etwa 20 anderen Backpackern gab ich mein Bestes. Letztendlich hab ich es geschafft ein paar Mal im richtigen Moment aufzustehen und sogar für etwa 5 Sekunden oben stehen zu bleiben, bevor ich wieder im Wasser landete. Nach 2,5 h größter Anstrengung war unser Kurs vorbei und wir begannen unseren Weg zurück zum Hostel. Bevor ich allerdings essen und dann schlafen konnte, wollte ich noch etwas Yoga machen. Dazu gab es einen Kurs für $8, auf einer Plattform, auf der man über sehr viel Neuseeland sehen konnte. Hügel, Küste, Meer, Wald – wunderschön. Seit diesem Tag (Surfen und Yoga) habe ich unglaublichen Muskelkater, und zwar ÜBERALL. Ich wusste teilweise nichtmal, dass ich da Muskeln habe 😀 Als ich diesen Abend ins Bett ging, müde, erschöpft, frisch geduscht und satt, fing mein Bett an zu wackeln. Da es üblicherweise schon wackelt, wenn jmd im Bett darüber sich bewegt, verdächtigte ich Matze, der über mir schlief. Allerdings dauerte das Ganze etwa 2 min und ich wunderte mich, was er denn da oben tat. Als ich am nächsten Morgen dann mein WLan anschaltete, von Nachrichten überflutet wurde, allerdings noch nichts lesen konnte, weil mein Bus bald losfuhr und ich noch frühstücken wollte, ging ich in die Küche und erfuhr von einem nächtlichen Erdbeben und Tsunamiwarnung. Da wurde mir klar wieso ich so viele Nachrichten von so vielen Menschen bekommen hatte und wieso in aller Welt mein Bett so lange gewackelt hatte 😛 Allerdings war bis auf das Beben bei uns nichts zu befürchten gewesen, da das eigentlich v.a für die südliche Ostküste galt (Wellington ist extrem stark betroffen und in Christchurch sitzen die Menschen fest, der einzige Weg rein oder raus ist durch die Luft). Allgemein zum Hostel lässt sich sagen: Sehr schönes angenehmes Klima, trotz einer nicht vorhandenen Moderne und der Lage mitten im Nirgendwo, fand ich es dort bis jetzt am schönsten. Außerdem gab es echt schnelles freies WLan, worüber ich sehr froh war, weil man dort keinerlei Empfang hatte. Da wir wieder eine Nacht länger blieben, als der Bus eigentlich hier hält, wechselten wir auf unserer Weiterfahrt am 14/11 wieder die Gruppe und den Fahrer. Diese kamen bereits am Sonntag an und wir konnten sie schon teilweise kennen lernen. Der Fahrer ist jung, neu bei Stray und sehr cool. Wir fuhren gegen 7.30 Uhr los und ich fing an die ganzen besorgten Nachrichten von euch zu lesen und zu beantworten. Fand ich sehr süß übrigens 🙂 Der nächste Stopp war Waitomo, wo ein kleines Höhlenabenteuer auf uns wartete. Da es in meinem Buspass mit eingeschlossen war, musste ich die 160$ nicht zahlen – Gott sei Dank 😉 Wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt und dann mit Vans zu den Höhlen gefahren. Dort bekam jeder einen dicken Neoprenanzug, den wir über unsere Badekleidung ziehen sollten mit Gummistiefeln und Helm+Lampe. Fertig gerüstet für die Tiefen der Waitomo Höhlen ging es los. Unser Guide machte einige Bilder, die kostenlos für uns waren, da wir ja keine Handys, Kameras mitnehmen konnten aufgrund ein oder zwei oder fünf Schwimmmanövern im eiskalten Höhlenwasser. Wir kletterten umher, wateten durch hüfthohes Wasser, schwammen kurze Strecken, sahen Glühwürmchen an der Decke leuchten, während wir auf Reifen den kleinen Fluss entlangtrieben und sangen in der Aria-Höhle (Opern-Höhle genannt aufgrund der unglaublichen Akkustik). Nach 2,5h unter der Erde kamen wir mit Stiefeln voller Wasser und nicht mehr fühlbaren Füßen aus der Höhle zurück ins Lager. Wir fuhren von dort mit unserem Bus weiter zum nächsten Zwischenstopp: Hobbiton Movie Set! Wir bekamen eine Führung durch das berühmte Auenland (Der Hobbit/Herr der Ringe von Peter Jackson) und konnte gaaanz viele Bilder machen neben Türen, halb so groß wie ich. Unser Guide fragte am Anfang, wer hier ist um v.a die von Zuhause neidisch zu machen – ihr dürft jetzt neidisch sein 😀 Am Ende der Führung gingen wir im Green Dragon vorbei, dem richtigen echten Pub der Hobbits und bekamen jeder ein Frei-Getränk (wir wählten einen Cidre, da der natürlich nicht das höchste Alkohol-Volumen hatte). Jeder weitere kostete 6$. Aus irgendeinem Grund kamen wir auf das Thema Tanzen und Discofox wodurch letzten Endes ich zu Lex, einem Holländer sagte, ich würde ihm zsm mit Matze Discofox zeigen, wenn er mir noch einen Cidre ausgibt. Da wir eh noch einen holen wollten gingen wir vor an die Theke und zu meiner Überraschung waren ihm das die 6$ wert, damit hatte ich jedenfalls nicht gerechnet 😮 Also musste ich wohl oder übel meinen Teil der Abmachung einhalten und tanzte mittem im Pub mit Matze einen Discofox… Den Punkt auf meiner To-Do-Liste „International lächerlich machen“ kann ich also abhaken ^^ Danach fuhren wir weiter (nachdem wir innerhalb von 20 min 1 Liter Cidre getrunken hatten) zu unserem endgültigen Stopp: Das YHA Hostel in Rotorua. Dort sind wir jetzt erst einmal bis Mittwoch früh, da vorerst nicht mehr frei war.
It took us 5,5 h by bus to arrive at our destination Raglan. We were booked in a hostel in the rainforest 15 min outside of the small town with not any reception! At least they offered free WiFi – so I could still text my friends and write this blog post.
On the next morning I had a surfing lesson planned. Raglan is known to be THE surfing capital in New Zealand and its beautiful beaches were very appealing! I had the chance to go surfing right after our arrival, but I was tired and the weather wasn’t great as well. I got up at 11 a.m., had breakfast and waited for my shuttle at 2 p.m. Our teachers were two Irish, who gave us some „dry lessons“ in a hall, teaching us the theoretical stuff about surfing. It sounded easy at first but at the same time I knew it wouldn’t be that easy. After those theory lessons we got in two vans to drive down to the beach. Again we practised getting up on the board a few times before walking into the water. Thanks to the wetsuits, I didn’t feel any of the actual cold and besides, the sun was shining from a beautiful blue sky today, the complete opposite of the day before. Now all we had to do was walk into the waves, gauge the right time, lay down on the board with our back to the waves and finally stand up when we felt the wave taking us. Sounds easy, right? The actual problem was the distance. The beach was very shallow and we had to walk a few ten metres into the water until it was deep enough to climb on the board and let the surfing begin. Every time I walked deeper into the sea, a huge wave washed me back to the beach again. So I had to start a few times before I got to lay down on my board and get up at the right time.
After 2.5 hours of great effort, our course was over and we started our way back to the hostel. However, before I could eat and then sleep, I wanted to do some yoga. There was a course for $8, on a platform where you could see over a lot of New Zealand. Hills, coast, sea, forest – beautiful. Since that day (surfing and yoga) I’ve had incredible muscle soreness, EVERYWHERE. I didn’t even know I had muscles there.
When I went to bed this evening, tired, exhausted, freshly showered and full, my bed started to shake. Since it usually shakes when someone in the bed above moves, I suspected Matze, who was sleeping above me. However, the whole thing lasted about 2 minutes and I wondered what he was doing up there. When I switched on my WiFi the next morning I was flooded with news, but I couldn’t read anything yet because my bus was leaving soon and I wanted to have breakfast first. I went into the kitchen and heard about a night earthquake and tsunami warning. Then I realised why I had received so many messages from so many people and why on earth my bed had been shaking for so long! 😛 However, apart from the earthquake, there was nothing to worry about here, as this mainly applied to the southern east coast (Wellington is extremely badly affected and in Christchurch people are stuck, the only way in or out is through the air).
In general, I can say about the hostel: Very nice and pleasant climate, despite the lack of modernity and the location in the middle of nowhere, I found it the nicest there so far. There was also really fast free WiFi, which I was very happy about because there was no reception at all. As we stayed one night longer than the bus actually stops here, we changed the group and the driver again on our onward journey on 14/11. The new group arrived on Sunday and we were able to get to know some of them. The driver is young, new to Stray and very cool. We left around 7.30am and I started to read and answer all the worried messages from you. Found it very sweet by the way 🙂 The next stop was Waitomo, where a little cave adventure was waiting for us. Since it was included in my bus pass, I didn’t have to pay the $160 – thank goodness!
We were divided into two groups and then driven to the caves in vans. There we were each given a thick wetsuit to put on over our swimming suits, with rubber boots, helmet and lamp. Ready for the depths of the Waitomo Caves, we set off. Our guide took some pictures, which were free for us as we couldn’t take any mobile phones or cameras due to one or two or five swimming manoeuvres in the freezing cold cave water. We climbed around, waded through waist-deep water, swam short distances, saw glow worms glowing on the ceiling as we floated along the small river on tyres and sang in the Aria Cave (called Opera Cave because of the incredible acoustics). After 2.5 h underground we came out of the cave back to camp with boots full of water and feet that could no longer feel. We continued from there with our bus to the next stop: Hobbiton Movie Set!
We got a guided tour through the famous Shire (The Hobbit/Lord of the Rings by Peter Jackson) and were able to take lots of pictures next to doors half my size. Our guide asked at the beginning who is here to make especially those from home jealous – you may be jealous now 😀 At the end of the tour we went to the Green Dragon, the real genuine pub of the Hobbits and got each a free drink (we chose a cider, because it had of course not the highest alcohol volume). Each additional one cost $6. For some reason we got on the subject of dancing and Discofox, which eventually led me to tell Lex, a Dutchman, that I would show him Discofox together with Matze if he would buy me another cider. Since we wanted to get another one anyway, we went to the bar and to my surprise it was worth the $6 to him, I didn’t expect that! So I had to keep my part of the deal and danced a Discofox with Matze in the middle of the pub… So I can tick off the item on my to-do list „make an international fool of myself“!
Then we drove on (after drinking 1 litre of cider within 20 minutes) to our final stop: the YHA hostel in Rotorua. We are there now until Wednesday morning, as there were no more vacancies for the time after.
Bis zum nächsten Mal und viele Grüße aus Neuseeland
Am Dienstag (08/11/16) früh um 07.30 ging der Bus weg aus Auckland. Endlich! Montag hatten wir noch den Termin bei der Bank, das heißt ich habe jetzt auch mal mein neuseeländisches Konto. Wir verließen Auckland mit dem Stray-Bus, in dem ein echt cooler Fahrer mit Spitznamen Happy und eine coole Gruppe von 40 Leuten saß (35% Deutsche, 35% Holländer und 30% andere). Wir fuhren ca 5h nach Hahei, einem kleinen Ort auf der Coromandel Peninsula.
Auckland – Hahei
Wir kamen bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein an und bezogen unsere Plätze. Das „Hostel“ war eigentlich ein riesiges Resort, ein Teil davon nur für Stray-Leute, mit großen Holzhütten zum Schlafen. Da wir drei etwas Geld sparen wollten, buchten wir einen Zeltplatz und bekamen ein Stück Wiese direkt hinter einer der Hütten zugeteilt. Der Stray-Teil war erst drei Monate alt, alles war neu gebaut und großteils aus Holz, unglaublich sauber und einfach nur geil! Große Wintergärten als Gemeinschaftsräume und Sofas sowie Sitzkissen für den Komfort. Dazu noch zwei schöne Bäder mit großen sauberen Duschen und WCs. Am ersten Nachmittag gingen alle zum Strand runter und legten sich in die Sonne. Ich allerdings war zu faul und saß bis um 6 Uhr abends mit einem Holländer und einer Deutschen auf den Sitzkissen und habe geredet. War sehr witzig 😀 Abends wurde dann BBQ zubereitet, mit viel Fleisch, Salat und allen möglichen anderen guten Beilagen. Dazu saßen wir dann an dem großen Holztisch in der Mitte des Wintergartens und aßen alle gemeinsam. Danach wurde der Alkohol von jedem geholt, der einen dabei hatte und wir saßen bis 12 Uhr nachts am Tisch, spielten Ring of Fire und lernten uns gegenseitig kennen. Als wir ins Bett gingen, boten mir ein paar Leute an, einfach in einem der freien Betten zu schlafen, da dass ja keiner kontrollierte, also schlief ich die erste Nacht in einem normalen Bett.
We arrived under blue skies and bright sunshine and took our places. The „hostel“ was actually a huge resort, part of it only for Stray people, with big wooden huts to sleep in. Since the three of us wanted to save some money, we booked a tent site and were allocated a piece of meadow directly behind one of the huts. The Stray part was only three months old, everything was newly built and mostly made out of wood, incredibly clean and just awesome! Large conservatories as common areas and sofas and seat cushions for comfort. Plus two nice bathrooms with big clean showers and toilets. On the first afternoon, everyone went down to the beach and lay in the sun. I, however, was too lazy and sat on the cushions talking with a Dutch and a German until 6 p.m. It was very funny 😀 In the evening, we had a BBQ with lots of meat, salad and all kinds of other good side dishes. We sat at the big wooden table in the middle of the conservatory and all ate together. Afterwards, the alcohol was fetched by everyone who had one with them and we sat around the table until 12 o’clock at night, playing Ring of Fire and getting to know each other. When we went to bed, some people offered me to sleep in one of the free beds, since no one was checking, so I slept the night away.
Am nächsten Morgen fuhr der Bus nach Hot Water Beach, etwa 10 min mit dem Auto entfernt. Dieser Strand hat, wie der Name schon sagt, die Besonderheit, dass, wenn man an der richtigen Stelle ein Loch in den Sand gräbt, heißes Wasser aus dem Boden kommt und das Loch füllt. Da der Strand allerdings ziemlich bekannt ist, war er, als wir ankamen schon ziemlich voll. Die meisten guten Spots waren schon besetzt und manche von uns setzten sich dann einfach mit in die schon gegrabenen Pools. Wieder andere gruben nur ihre Füße in den Sand und verbrannten sich die dann weil das Wasser doch sehr heiß war – ich zum Beispiel 😛 Nach etwa einer Stunde fuhren wir wieder zurück und ich wanderte mit einigen aus der Gruppe zur Cathedral Cove, ein riesiger schöner Strand mit einer Grotte etwa 1,5 h entfernt. Zwischendrin gingen noch kleine Wege vom Hauptweg weg und führten einmal zur Stingray Bay (dort kann man Stachelrochen im Wasser sehen, war aber leider zu trüb, um gute Bilder machen zu können). Das Wasser hier war wunderschön türkisblau und mit den weißen Felsen daneben einfach genial (kannst du auf den Bildern weiter unten sehen). Danach gings weiter zur Cathedral Cove, wo wir ein paar typische Bilder aus der Grotte nach außen machten und uns dann auf der rechten Seite unter einen Baum an den Strand legten. Dort lagen wir dann ein paar Stunden und aßen eine Kokosnuss, bis wir uns gegen 16 Uhr langsam auf den Rückweg machten. Zurück im Resort aßen wir zu Abend und saßen dann wieder längere Zeit am Tisch. Allerdings ging ich an dem Abend früher ins Bett (diesmal wirklich in mein Zelt), da ich am nächsten Morgen mit zwei anderen um halb 6 aufstehen wollte, um den Sonnenaufgang anzuschauen. Wir standen dann kurz vor 6 am Strand, mit dem Blick nach Westen. Der Sonnenaufgang war atemberaubend.
The next morning the bus drove to Hot Water Beach, about 10 min away by car. This beach, as the name suggests, has the peculiarity that if you dig a hole in the sand at the right spot, hot water comes out of the ground and fills the hole. However, as the beach is quite famous, it was already quite crowded when we arrived. Most of the good spots were already taken and some of us just sat down in the already dug pools. Others just dug their feet into the sand and burnt them because the water was very hot – me for example 😛 After about an hour we drove back and I hiked with some of the group to Cathedral Cove, a huge beautiful beach with a grotto about 1.5 hours away. In between, there were small paths leading away from the main path and once to Stingray Bay (there you can see stingrays in the water, but unfortunately it was too murky to take good pictures). The water here was a beautiful turquoise blue and the white rocks next to it were just brilliant (you can see this in the pictures below). Then we went on to Cathedral Cove, where we took a few typical pictures from the cave outside and then lay down on the right side under a tree on the beach. There we lay for a couple of hours and ate a coconut until we slowly made our way back around 4pm. Back at the resort, we had dinner and then sat at the table again for a long time. However, I went to bed earlier that night (really in my tent this time) because I wanted to get up at half past five the next morning with two others to watch the sunrise. We then stood on the beach shortly before 6, facing west. The sunrise was breathtaking.
Aussichtspunkt auf dem Weg zu Cathedral Cove
Stingray Bay
Stingray Bay
Bay
Cathedral Cove
Gruppenfotoo
Danach blieb ich noch wach, bis der Bus mit unserer Gruppe um halb 8 wegfuhr, da ich mit Matze und Hannes noch zwei Nächte länger blieb, als im Plan stand. Dadurch wechselten wir quasi unsere Gruppe und den Busfahrer. Als sie weg waren, schlief ich noch weitere 3 h bis es in meinem Zelt zu heiß wurde und danach gingen wir bis 14 Uhr zum Strand, 5 min vom Resort. Als wir zurück kamen sollte eigentlich der neue Stray-Bus schon da sein (darunter auch Anne, die wir aus Auckland kannten und auch in Paihia mit dabei war), doch es war niemand zu sehen außer uns drei und den zwei Mitarbeitern. Glen sagte uns dann, dass der Bus eine Panne hätte und es noch ein wenig dauert, bis sie ankommen. Nach ein paar Stunden waren dann auch alle da und wenig später auch das Gepäck. Während die neue Gruppe wieder ihr BBQ machte, aßen wir unsere Nudeln mit Pesto und saßen in der Nähe. Irgendwann abends saßen wir dann wieder alle am großen Tisch und lernten unsere neue Gruppe kennen, mit der wir bis Raglan unterwegs sein würden. Auch eine ziemlich coole Truppe 🙂 Am letzten Tag stand nichts mehr Großes auf dem Plan, auch weil das Wetter nicht mehr so gut war, wie die letzten Tage. Allerdings lief ich mit ein paar Mädels wieder mit zur Cathedral Cove, die sie noch nicht gesehen hatten, was auch ziemlich witzig war, wenn auch kalt. Da wir am nächsten Morgen um 6.30 Uhr aufstehen mussten, da der Bus um 7.30 Uhr fuhr, bauten wir unsere Zelte schon am Nachmittag ab, da wir sie nicht nass einpacken wollten. Wir beschlossen dann im Wintergarten mit den Schlafsäcken zu schlafen. Allerdings überredeten mich dann wieder ein paar, dass ich auch einfach in eines der freien Betten gehen konnte. Gesagt getan, wieder eine schöne Nacht in einem weichen Bett verbracht *-* Morgens machten wir dann den Bus fertig, wir hatten einen neuen bekommen, da der alte ja einen Schaden hatte, und fuhren gegen 7.30 Uhr los nach Raglan. Dazu folgt am Wochenende ein weiterer Eintrag, solang ich Zugang zu WLan habe 🙂 Bis dahin ein paar schöne Tage und habt Spaß,
Afterwards I stayed awake until the bus left with our group at half past seven, because I stayed with Matze and Hannes two nights longer than planned. So we changed our group and the bus driver. After they left, I slept another three hours until it got too hot in my tent and then we went to the beach until 2 pm, five minutes from the resort. When we came back, the new Stray bus was supposed to be there already (including Anne, who we knew from Auckland and also from Paihia), but there was nobody except the three of us and the two staff members. Glen then told us that the bus had broken down and it would take a while before they arrived. After a couple of hours everyone was there and a little later the luggage too. While the new group made their BBQ again, we ate our pasta with pesto and sat nearby. At some point in the evening we all sat around the big table again and got to know our new group, with whom we would be travelling until Raglan. A pretty cool group too 🙂 On the last day, nothing big was on the agenda, also because the weather was not as good as the last days. However, I walked with a couple of girls to Cathedral Cove again, which they hadn’t seen yet. It was also pretty fun even it was cold. We had to get up at 6.30 the next morning as the bus leaves at 7.30, so we took down our tents in the afternoon as we didn’t want to pack them up wet. We then decided to sleep in the conservatory with our sleeping bags. However, a couple of people persuaded me that I could just go into one of the free beds. No sooner said than done, we spent another nice night in a soft bed. In the morning we got the bus ready, we had got a new one, as the old one had a damage, and left for Raglan at 7.30 am. I’ll write another entry about this at the weekend, as long as I have access to WiFi 🙂 Until then, have a nice few days and have fun,
Am 26/10/16 sind wir mit dem Stray Bus, einem sogenannten „Hop on – Hop off“ Bus, nach Whangarei gefahren, der einzigen Stadt in Northland (Gebiet oberhalb Aucklands). Dort haben wir 3 Nächte auf einem Campingplatz gezeltet. Das Personal dort war super nett und die Dame an der Rezeption hat uns gleich angeboten uns zu fahren, wenn wir irgendwo hin müssten. Nach unserer Ankunft sind wir gleich erstmal zu den etwa eine Stunde entfernten Whangarei Wasserfällen. Dort bin ich dann auch mit Matze hinter die Wasserfälle geklettert, was ziemlich nass und rutschig war, aber auch witzig. Nach ein paar Stunden wanderten wir wieder zurück zu unseren Zelten und schauten dann noch einen Film im Gemeinschaftsraum an. Am nächsten Tag stand das Erklingen eines nahe gelegen Berges namens Mount Parihaka auf dem Plan. Oben angekommen erstreckte sich unter uns die Stadt und eine große Bucht – ein wunderschöner Ausblick! Bei unserer Schlafpause auf der Aussichtsplattform lernten wir 3 Deutsche aus Baden-Württemberg kennen, mit denen wir beim Abstieg beschlossen zu den Abbey Caves zu laufen, 3 große Höhlen, die teilweise mit Wasser gefüllt sind und in denen man Glühwürmer sehen kann. Am 3. Tag wollten wir zum Kiwi Haus laufen, wo ein Paar Kiwis unter umgekehrten Umständen leben. Da die Vögel nachtaktiv sind und man sie nur schwer zu Gesicht bekommt, wird ihnen dort vorgespielt, es wäre Nacht und sie in einem dunklen großen Terrarium mit echter Vegetation, nachgespieltem Mondschein, ab und zu Regen und aufgenommen Geräuschen wohnen, sodass wir sie sehen können. 3 Mal am Tag gibt es eine Fütterung, nach der die 2 Kiwis aus ihrem Bau kommen, und man sie fotografieren kann. Am nächsten Morgen standen wir früh auf und packten unsere Sachen zusammen, weil unser Bus um 11.30 nach Paihia fuhr und wir bis dahin fertig am Abfahrtsort stehen mussten. Petrina, unsere nette Campingplatz-Dame, bot sich an, uns dort hinzufahren und da der Weg sehr weit war, nahmen wir das auch gern an. Als wir dann am Bus standen, kam Anne, ein Mädchen, das wir im Hostel in Auckland kennen gelernt hatten, aus dem Bus und meinte, sie möchte auch nach Paihia. Wie klein die Welt doch ist 😀
On 10/26/16 we took the Stray Bus, a so-called „Hop on – Hop off“ bus, to Whangarei, the only town in the Northland (area above Auckland). There we camped for 3 nights at a campsite. The staff there was super nice and the lady at the reception offered us a ride whenever we needed one. After our arrival, we went to the Whangarei Waterfalls, about an hour away. There I climbed behind the falls with Matze, which was quite wet and slippery, but also fun. After a few hours, we hiked back to our tents and then watched a film in the common room. The next day, climbing a nearby mountain called Mount Parihaka was planned. Once at the top, the city and a large bay stretched out below us – a beautiful view! During our sleep break on the viewing platform we met three Germans from Baden-Württemberg, with whom we decided to walk to the Abbey Caves on the way down, three large caves that are partly filled with water and where you can see glow worms. On the third day we wanted to walk to the Kiwi House, where a pair of kiwis live in inverted circumstances. As the birds are nocturnal and it is difficult for humans to observe them, in the sanctuary they are made to believe that it is night and live in a large dark terrarium with real vegetation, mock moonlight, occasional rain and recorded sounds so that we can see them. Three times a day there is a feeding, where the two kiwis come out of their burrow and you can photograph them. The next morning we got up early and packed our things because our bus left for Paihia at 11.30 and we had to be at the departure point by then. Petrina, our nice campsite lady, offered to drive us there and since it was a long way to walk, we gladly accepted. When we were waiting for the bus, Anne, a girl we had met in the hostel in Auckland, came out of the bus and told us she was heading to Paihia too.
Whangarei Waterfalls
Whangarei Mount Parihaka
Kiwi
Nach 1,5h Busfahrt kamen wir in Paihia, einem kleinen malerischen Örtchen an der nördlichen Ostküste Neuseelands, an und bezogen unser Hostelzimmer. Dort gab es freies WLan, freie internationale Anrufe, einen Whirlpool, einen Swimmingpool und einen Tennisplatz. Habe mir gleich das Doppelbett geschnappt und man schläft hier soooo gut!! *-* Dort sind wir jetzt jedenfalls bis zu 06/11/16. Noch an dem Tag liefen wir ein Stück am Strand entlang um alles zu erkunden.
2. Tag: Wir beschlossen im Hostel bzw am Strand zu bleiben und erst einmal anzukommen. Also lagen wir bis Nachmittags am Strand herum und waren sogar kurz im Wasser (Nebenbei bemerkt – es ist nichtmal halb so warm wie der Attersee!!)
3. Tag: Cape Reinga stand auf dem Plan. Um 7.15 holte uns der Bus vor dem Hostel ab und wir kamen erst um 19 Uhr wieder dort an. Der erste Stopp war nach etwa 2 h Alleinunterhaltung durch einen durchgeknallten Busfahrer bei riesigen Sanddünen, um dort zu Sandboarden. Erstmal eine waghalsige Busfahrt durch den Sand, der mit Wasser überflutet war und dann auf dem Bauch auf einem Brett die Dünen runter. Das hat unglaublich Spaß gemacht! Allerdings war nur für ca 3x pro Person Zeit, weil wir noch ziemlich viel Programm vor uns hatten. Weiter ging es also ans Cape Reinga, dem zweitnördlichsten Punkt Neuseelands. Der nördlichste heißt „Surville Cliffs“, ist etwas östlicher gelegen als Cape Reinga und mit dem Auto nicht zu erreichen. Dort hatten wir etwa 45 min Zeit alles anzuschauen und ganz viele tolle Bilder von der umwerfenden Umgebung zu machen, als es auch schon weiter ging und der Busfahrer, ein Maori, uns einen Maori-Song beibrachte. Auf dem Rückweg fuhren wir an 2 Herden von Wildpferden und einer wilden Kuhherde vorbei und fuhren schließlich auf den Ninety Mile Beach, der eigentlich nur 88 Meilen lang ist. Dieser wird als Highway verwendet und dort gelten dieselben Verkehrsregeln wir überall auch, da der normale Straßen-Highway am Strand aufhört und nach einigen Kilometern wieder anfängt. Mittendrin fing dann unser Fahrer an mit dem Bus Donuts im Sand zu driften und stoppte dann kurz vor dem Wasser, um uns raus zu lassen. Dort gingen wir dann auf Muscheljagd, die knapp unterhalb der Sandoberfläche eingegraben waren. Mit einer eigenen Tüte voll essbarer Muscheln fuhren wir dann weiter – natürlich nicht, ohne einen weiteren Sanddonut 😉 Als allerletztes stand ein Fish&Chips Shop auf dem Programm, der absolut lecker war! :3 Fettig, aber echt lecker.
After a 1.5h bus ride, we arrived in Paihia, a small picturesque town on the northern east coast of New Zealand, and checked into our hostel room. There was free WiFi, free international calls, a whirlpool, a swimming pool and a tennis court. I immediately grabbed the double bed and you sleep soooo well here!!! – Anyway, we are staying there until 11/06/16. That day we walked along the beach to explore everything.
Day 2: We decided to stay in the hostel or on the beach and arrive first. So we lay around on the beach until the afternoon and even went into the water for a short while (by the way – it’s not even half as warm as the Attersee!!).
Day 3: Cape Reinga was on the agenda. At 7.15 a.m the bus picked us up in front of the hostel and we arrived there at 7 p.m. The first stop was after about two hours of solitary entertainment by a crazy bus driver at huge sand dunes to go sandboarding there. First a daredevil bus ride through the sand, which was flooded with water, and then down the dunes on our bellies on a board. That was incredible fun! However, there was only time for about 3x per person, because we still had quite a lot of programme ahead of us. So we continued to Cape Reinga, the second northernmost point of New Zealand. The northernmost is called „Surville Cliffs“, is a bit further east than Cape Reinga and not accessible by car. At Cape Reinga we had about 45 minutes to look at everything and take lots of great pictures of the stunning surroundings. Then we got on the bus again and the bus driver, a Maori, taught us a Maori song. On the way back, we passed two herds of wild horses and a wild herd of cows and finally drove onto Ninety Mile Beach, which is actually only 88 miles long. This is used as a highway and the same traffic rules apply there as everywhere else, as the normal road highway stops at the beach and starts again after a few miles. In the middle of it, our driver started drifting donuts in the sand with the bus and then stopped just before the water to let us out. There we went hunting for shells buried just below the surface of the sand. With our own bag full of edible shells, we then continued on – not, of course, without another sand donut 😉 The very last stop on the tour was a fish&chips shop, which was absolutely delicious! :3 Greasy, but really tasty.
Paihia – Russell
4. Tag: Um 9 Uhr standen wir auf, um um 10.30 die Fähre nach Russell zu nehmen, ein weiterer kleiner Ort auf einer Halbinsel gegenüber von Paihia.
Dort liefen wir mal wieder einen Berg hoch, um die Aussicht über Bay of Islands zu genießen. Danach gönnten wir uns jeder 2 Kugeln von dem besten Eis Neuseelands (war echt ziemlich gut) und begannen dann den Coastal Walkway, einem Rundweg der in Paihia mit der Fähre anfing (diese Etappe hatten wir ja schon hinter und) und dann in Pahia wieder aufhörte, allerdings mussten wir dazu zur Autofähre laufen. Das ganze dauerte ziemlich genau 5 h und führte großteils durch den neuseeländischen Busch und Mangrovengebiete.
Day 4: We got up at 9am to catch the 10.30am ferry to Russell, another small town on a peninsula opposite Paihia.
There we walked up a mountain to enjoy the view over Bay of Islands. Afterwards we each had two scoops of the best ice cream in New Zealand (it was really good) and then started the Coastal Walkway, a circular route that starting in Paihia with the ferry (we had already done this stage) and then ending again in Pahia, but we had to walk to the car ferry. The whole thing took about five hours and led mostly through the New Zealand bush and mangrove areas.
Fast an der Autofähre angelangt, ging uns das Wasser aus und wir klopften am ersten Haus, das wir seit langem sahen. Ein netter älterer Mann machte uns die Tür auf und ließ uns unsere Flaschen auffüllen. Nebenbei zeigte er uns dann auch noch den heftigen Ausblick von seinem Balkon aus, da sein Haus auf dem höchsten Punkt Russells stand und man von dort eine riesige Bucht sehen konnte. Seiner Aussage nach konnte man dort sogar ab und zu Delfine beobachten! Als wir dann auf der Fähre standen und einen unglaublichen Preis von EINEM DOLLAR für die Überfahrt gezahlt hatten, beschlossen wir 3 Mädels (Anne aus dem Hostel in Auckland, Julia die wir in Russell getroffen und mitgenommen hatten und ich) einen der Autofahrer zu fragen, ob sie uns bis Paihia mitnehmen würden. Die Jungs liefen unter der Bedingung, dass wir Essen kaufen und dann schon einmal kochen würden. Gesagt, getan. Nach 10 Minuten Autofahrt waren wir wieder im Hostel und kümmerten uns um die Frauenarbeit. Die Jungs kamen dann 2 h später auch an. Zum Ende des Abends saßen wir dann alle in Badeklamotten mit Wein und einer Packung Eis im Whirlpool – gelungener Tag würde ich sagen 😉
5.Tag: Um 10 Uhr hatten wir eine Führung in einem für die Geschichte sehr wichtigen Gebäude, den Waitangi Treaty Grounds. Heute ein Museum, früher der Ort an dem die Unabhängigkeitserklärung Neuseelands von Großbritannien und allen Maori-Stämmen unterzeichnet wurde. Durch einen Tipp der Hostel-Angestellten, mussten wir nur grad mal die Hälfte des eigentlichen Preises zahlen, da online die Tickets günstiger waren als direkt vor Ort. Um 9 Uhr liefen wir also los und waren nach 40 min am Museum angelangt. Dort bekamen wir eine Art Headset, durch das wir unseren Guide hören konnten und er nicht so laut reden musste und es auch egal war, in welche Richtung er redete. Er zeigte uns das uralte Kriegs-Kanu, in dem 80 Männer Platz hatten und in dem auch schon Lady Diana bei ihrem damaligen Besuch in NZ gefahren ist. Daneben war der Baumstumpf des größten und ältesten erhaltenen Kauri-Baumes zu sehen, der wirklich unglaublich riesig war und mit seinen 700 Jahren sogar noch ein sehr junger Baum war. Diese Bäume, die nur in Neuseeland zu finden sind, werden mehrere 1000 Jahre alt und fangen erst ab ca 50-60 m an, Äste auszutreiben und eine Krone zu bilden. Aus diesen langen Stämmen wurden beispielsweise auch die Kanus gefertigt, mit denen Krieg geführt wurde.Anschließend bekamen wir eine Vorstellung von echten Maori, um einen kleinen schönen Einblick in die native Kultur Neuseelands zu bekommen. Es wurde gesungen und die Männer zeigten uns einige Kampfstellungen. Immer dazu auch die Grimassen, die gezogen wurden, um Feinden Angst einzujagen. Nach der Show durften wir uns noch so lange wir wollten auf dem Museumsgelände bewegen und uns alles noch ganz genau anschauen. Wir 5 legten uns erst einmal auf der großen Wiese in die Sonne und machten Brotzeit. Nach etwa 1,5 h standen wir auf, gingen in das Haus des ersten britischen Diplomaten in NZ und danach in das Museum, um noch einige Information mehr zu bekommen. Gegen 4 pm waren wir wieder im Hostel. Heute früh machten die Jungs die „Hole in the Rock“-Tour und ich schlief aus und checkte dann in Ruhe aus. Bei der Hole in the Rock Tour fährt man mit einem Boot durch Bay of Islands, sieht noch viel mehr der 144 Inseln als nur die 5 vor der Küste und kann auch mit Delfinen schwimmen, sowie durch ein Loch in einem Felsen fahren, wie der Name schon sagt. Da ich an Geld sparen muss und auch allgemein nicht so viel ausgeben möchte, hab ich mir das nicht angesehen, sondern bin mir 3 Freunden aus dem Hostel zum Strand gegangen. Um 2 pm kam dann der Bus und es ging zurück nach Auckland, wo ich jetzt gerade in einem Hostel sitze. Wir bleiben dort 2 Nächte, und zwar nur wegen einem Banktermin morgen früh danach bin ich erst wieder in Auckland, wenn ich nach Hause fliege. Das heißt, wenn ihr das nächste Mal hört, dass ich in Auckland bin, dann komm ich heim 🙂
Almost at the car ferry, we ran out of water and knocked on the door of the first house we saw in a long time. A nice elderly man opened the door for us and let us refill our bottles. Along the way, he showed us the fierce view from his balcony, as his house was on the highest point of Russell and you could see a huge bay from there. According to him, you could even watch dolphins there from time to time! When we were standing on the ferry and had paid an unbelievable price of ONE DOLLAR for the crossing, we three girls (Anne from the hostel in Auckland, Julia whom we had met in Russell and taken with us and me) decided to ask one of the drivers if they would take us to Paihia. The guys walked on the condition that we would buy food and then cook until they arrive. After a ten minute drive we were back at the hostel and took care of the „women’s work“. The boys arrived two hours later. At the end of the evening, we all sat in the jacuzzi in our bathing suits with wine and a pack of ice cream – a successful day, in my opinion 😉
Day 5: At 10 am we had booked a guided tour of a very important historical building, the Waitangi Treaty Grounds. Today a museum, in former times the place where New Zealand’s Declaration of Independence was signed by Great Britain and all Maori tribes. Thanks to a tip from the hostel staff, we only had to pay half the actual price, as the tickets were cheaper online than on site. So we started walking at 9 am and arrived at the museum after 40 minutes. There we got a headset through which we could hear our guide, he didn’t have to talk so loudly and it didn’t matter in which direction he was talking. He showed us the ancient war canoe, which had room for 80 men and in which Lady Diana had also travelled during her visit to NZ at that time. Next to it was the stump of the largest and oldest surviving kauri tree, which was incredibly huge and, at 700 years old, was even a very young tree. These trees, which can only be found in New Zealand, grow to be several thousand years old and only start to sprout branches and form a crown when they are about 50-60 m tall. Afterwards, we were given a performance by real Maori to get a nice insight into the native culture of New Zealand. There was singing and the men showed us some fighting positions. There were also the grimaces that were invented to scare the enemies. After the show, we were allowed to move around the museum grounds as long as we wanted and take a closer look at everything. The five of us first lay down in the sun on the large meadow and had a snack.
After about 1.5 h we got up, went to the house of the first British diplomat in NZ and then to the museum to get some more information. Around 4 pm we were back at the hostel. This morning the boys did the „Hole in the Rock“ tour and I slept in and then checked out. On the Hole in the Rock tour, you take a boat through Bay of Islands, see a lot more of the 144 islands than just the 5 off the coast and also get to swim with dolphins, as well as go through a hole in a rock, as the name suggests. As I have to save money and don’t want to spend so much in general, I didn’t go to see that, but went to the beach with three friends from the hostel. At 2 pm the bus arrived and we took it back to Auckland, where I am now sitting in a hostel. We are staying there for two nights, and only because of a bank appointment tomorrow morning after that I won’t be back in Auckland until I fly home. That means the next time you hear that I’m in Auckland, I’ll be coming home 🙂
Ich habe über eine anonyme Internet-Plattform für Studenten (Jodel) für Matze, Hannes und mich eine Mitfahrgelgenheit nach Piha (1 h westlich von Auckland) organisiert, da wir kein eigenes Auto haben, kein Mietwagen für einen Tag verfügbar war, der Zug nicht bis dahin fuhr und der Bus nur 4 h dort hielt und wir eigentlich den ganzen Tag da verbringen wollten. Auf meinen Post hat sich jemand gemeldet, der einverstanden war, uns mit dem Auto von New Lynn (0,5 h westlich von Auckland) mitzunehmen. Da der Zug dorthin nur $5 kostete, waren wir damit einverstanden.
I organised a ride for Matze, Hannes and me to Piha (1 h west of Auckland) via an anonymous internet platform for students (Yodel), as we don’t have our own car, no rental car was available for one day, the train didn’t go there and the bus only stopped for 4 h and we actually wanted to spend the whole day there. Someone responded on my post, who agreed to take us by car from New Lynn (0.5 h west of Auckland). Since the train there only costs $5, we agreed.
Auckland – Piha
Wie ich am Anfang schon sagte, Jodel ist anonym und deshalb wussten wir nicht, wer diese Person war, ob männlich weiblich oder wie alt. Er gab uns den Standort, wo er auf uns warten würde und wir gingen zu dem vereinbarten Treffpunkt. Es warteten 2 Jungs, beide 18 Jahre alt, mit einem älteren Subaru auf uns, die beide sehr cool waren und mit denen wir uns auch echt gut verstanden. Nach einer halben Stunde fahrt waren wir dann endlich am Piha Beach angekommen, einer der schwarzen Strände Neuseelands. Es war zwar verboten oder auf eigene Gefahr erlaubt im Meer zu schwimmen aufgrund der starken Unterwassströmung und dem extremen Wellengang, jedoch stand das gar nicht zur Debatte, weil es sehr frisch war durch den heftig wehenden Wind und teilweise auch leichten Regenguss. Wir machten viele Bilder, kletterten hohe Felsen hoch und schauten uns die ganze Umgebung meistens von oben an. Wunderschöner Ausblick und endlich ein bisschen mehr Neuseeland, wie man es sich vorstellte (ganz im Gegensatz zu Auckland 😉 ) Insgesamt waren wir mit den Jungs 13 h unterwegs und haben uns die ganze südwestliche Küste angeschaut *-* Am Ende waren wir noch Pizza essen und sind dann um halb 10 im Hostel angekommen.
As I said at the beginning, Yodel is anonymous and therefore we did not know who this person was, whether male, female or how old. He/she gave us the location where he/she would wait for us and we went to the agreed meeting point. There were two guys waiting for us, both 18 years old, with an older Subaru, who were both very cool and with whom we also got along really well. After half an hour drive, we finally arrived at Piha Beach, one of New Zealand’s black beaches. It was forbidden or allowed to swim in the sea at one’s own risk due to the strong underwater currents and the extreme swell, but this was not an issue because it was very fresh due to the strong wind and light rain. We took many pictures, climbed high rocks and looked at the whole area mostly from above. It was a beautiful view and finally a bit more New Zealand as you imagined it (in contrast to Auckland 😉 ). All in all, we were on the road with the boys for 13 h and looked at the whole south-western coast. In the end, we went out for pizza and arrived back at the hostel at half past nine.
Lion Rock
Piha Beach
On top of the world
von oben nach unten: Hannes, Matze, Dani, Ricardo, Ich
Urwald-Feeling
Wälder
PS. Ich hab ca 200 Bilder an dem einen Tag gemacht, will gar nicht wissen, wie viele des nach 9 Monaten sind 😀
PS. I took about 200 pictures today, I don’t want to know, how many it well be after 9 months 😀
Seit gestern haben sich meine Pläne total geändert, ich werde ab Samstag mit meinem Schulkameraden Matze und seinem Kumpel rumreisen und dazu erstmal mim Bus in den Norden fahren. Und zwar genau mit dem Bus, den ich am 22/10/16 angesprochen hab, bei dem ich ein und aussteigen kann wie, wo und wann ich will. Zwischendrin werde ich dann als sogenannter WWOOFER arbeiten, das heißt ich lebe auf einer Farm mit einer Familie, habe mein eigenes Zimmer und arbeite dort für Unterkunft und Essen. Ich bekomme zwar kein Gehalt, allerdings hoffe ich, dass ich beispielsweise am Wochenende auch eine Art Nebenjob machen darf. Ansonsten bin ich nicht dazu verpflichtet zu „WWOOFEN“ und kann auch einen normalen Job annehmen, wobei ich dann natürlich meine Unterkunft und meine Verpflegung selber zahlen muss und das nicht von denen übernommen wird. Demnach werden die nächsten Monate wahrscheinlich eine Art Misch aus den verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten die ich habe.
My plans got totally changed yesterday. I’m going to travel together with my schoolmate Matze and his friend Hannes, who arrived in Auckland a few days ago.
I’ll be travelling by bus, so I can hop-on hop-off where and when I want to and I’ll be working as a WWOOFER on farms, so I’ll get shelter and food in exchange for work. Additionally I can work „normal“ jobs to earn some money. The next months will be a mix between those options I’ve got.
Noch zu Waiheke Island: wir sind am Sonntag um 12 Uhr mit der Fähre ca 40 min zu der Insel gefahren, was uns einen super Blick auf die Skyline von Auckland gegeben hat.
Now I’m going to tell you something about our small trip to Waiheke Island.
We took the ferry at 12 o’clock on Sunday and arrived on the island 40 minutes later. During the passage we had great weather and a fantastic view on the skyline of Auckland.
Auckland – Waiheke Island
Angekommen sind wir mit dem Bus nach Oneroa gefahren, einem kleinen Touristenörtchen in der Nähe des Hafens. Da wir dort nichts zu Essen fanden, was einigermaßen günstig war, sind wir weiter nach Palm Beach und haben uns in ein kleines Fish&Chips Hüttchen gesetzt und sind danach direkt zum Strand runter. Unglaublich weicher Sand!! und eine echt schöne Bucht 🙂 Wir waren sogar kurz im Wasser und ich habe sogar Sonnenbrand bekommen, womit ich gar nicht gerechnet hatte 😀 Nach ca 3 h sind wir dann weiter nach Rocky Bay um uns das auch anzusehen, es war zar nicht ganz so umwerfend und „fotogen“ wie Palm Beach, aber trzdm ganz nett da. Wir haben auch echt viele gute Bilder gemacht!. Jedenfalls sind wir gegen 19 Uhr mit der Fähre wieder zurückgefahren, in der Hoffnung wir sehen auf dem Schiff eventuell den Sonnenuntergang, allerdings hats ziemlich zugezogen gegen Ende und es wurde auch kälter. War auf jeden Fall eine wunderschöne Insel und auch endlich mal ein echtes Stückchen Neuseeland wie man es sich vorgestellt hat 😉
When we arrived we took the bus to Oneroa, which is a small touristy village close to the harbour. We didn’t find anything cheap to eat, so we moved on to Palm Beach and got some fish & chips. After this we went to the beach, wher ewe sat in the sun. I even went for a small swim in the cold water! It was a really pretty bay 🙂
What I didn’t expect was getting a sunburn, but the sun in New Zealand is quite dangerous if you do not pay attention. After three hours we walked to Rocky Bay, which is also a small bay but not as pretty as Palm Beach. We still took some nice pictures though.
At 7 p.m. we took one of the last ferries back to Auckland, where we hoped to see the sunset. But again, as happened a few days ago on Mount Eden, the sky became cloudy and we didn’t see the sun.
The whole island was a tiny part of NZ like I expected the country to be like. Complete opposite of Auckland.
Nachdem ich mich zusammen mit zwei anderen Mädchen, die ich im Flugzeug kennengelernt hatte, erstmal verlaufen hatte und unser Hostel nicht fanden, standen wir letzten Endes doch in unserem Zimmer. Die beiden allerdings in einem anderen als ich. 2 Stunden hielt ich es aus, nicht sofort in mein Bett zu fallen und zu schlafen, v.a auch weil niemand im Zimmer war und ich dann quasi mit 3 Unbekannten in einem Zimmer wäre ohne es zu merken. Um 18 Uhr jedoch war meine Müdigkeit dann nicht mehr aufzuhalten und ich schlief auch wirklich sofort ein. Außer einer kleinen Unterbrechung habe ich eigentlich bis um 9 Uhr morgens durchgeschlafen, wodurch ich kaum was vom „Jetlag“ spüre. Eigentlich gar nicht so schlecht 😉
On the plane I met two girls from Germany, who had booked the same hostel in Auckland. We took the bus there together and were kind of lost until we randomly stood in front of the building. Because of the jet lag I tried to stay awake as long as possible so I wouldn’t have any problems with the time difference. I managed to do so for two hours before I fell asleep in my bunkbed in the empty 4-bed-dorm until next morning. And, indeed, I was spared the jetlag.
Am nächsten Morgen, nachdem ich meine eine Mitbewohnerin kennengelernt hatte (Selina aus Frankfurt), erst einmal das Frühstück im Hostel probiert, sehr gewöhnungsbedürftig und nicht sehr schmackhaft, aber für die erste Mahlzeit reichte es. Danach gab es ein Info-Meeting in der Lobby mit allen anderen, die auch das Starter Paket bei STA Travel gebucht hatten. Dort mussten wir einiges ausfüllen, sodass wir unsere Konten eröffnen können würden (der Termin dazu ist in geschlagene 3 Wochen!) und wir Zugriff bekamen auf viele Specials, die unsere Mitgliedschaft dort bereithielt. Dazu kamen noch einige kleine Vorträge über Jobsuche und Reisemöglichkeiten, die auch sehr interessant und hilfreich waren. Zum Beispiel kann ich mit einer Busgesellschaft über die komplette Nord- und Südinsel fahren und aus- und einsteigen wo ich möchte solang ich immer in die gleiche Richtung fahre und es auf der Busroute liegt, habe größtenteils freies W-Lan auf der Fahrt und die Fahrer helfen uns bei der weiteren Planung und Durchführung unserer Reise.
On the next morning I got to know one of my room mates, who was also from Germany (in this situation I realized that almost every German girl and boy in my age (18) will be in New Zealand…).
I booked a starter package including 7 nights in Auckland plus breakfast, a bank account at a common NZ bank and some more specials I can’t remember in detail. For this we had an info meeting in the hostel I stayed in to book us an appointment for opening our bank account. I had to wait for three weeks, which is a very long time thinking of the short time I wanted to stay in Auckland.
We also heard interesting lectures about job opportunities for non-NZs and travel options as there is a bus company called stray bus offering hop-on hop-off across the whole country (north and south island) for an affordable prize.
Am gleichen Tag noch traf ich mich mit einem Mädchen, Olivia, das ich ebenfalls im Flieger nach Dubai kennengelernt hatte, die jedoch statt über Melbourne einen Flug über Brisbane gebucht hatte. Da ihr Hostel nur etwa 10 Gehminuten von meinem entfernt liegt, beschlossen wir, gemeinsam Auckland anzuschauen und etwas zu essen. Wie sich herausstellte kann man innerhalb eines Tages gutes Geld in Neuseeland ausgeben. Kann… muss man aber nicht 😀 In unserem Reiseführer gab es eine kleine Tour durch Auckland, vorbei an den sehenswürdigsten Dingen und Parks, die in eine Karte eingezeichnet war. Also mussten wir eigentlich nur der Karte folgen und schon hatten wir die Tour hinter uns. Tja, das dachten wir so einfach – bis wir feststellen mussten, dass nicht unbedingt an jeder einzelnen Straßenecke ein Straßenschild angebracht war… Dennoch haben wir es ganz gut geschafft uns einen Weg durch die entgegen aller Erwartung sehr westlich geprägte und amerikanisch aussehende Stadt zu suchen, am Ende in einem Restaurant am Hafen etwas zu essen und schließlich nach guten 5 h vollkommen erschöpft in unserem Zimmer zu landen. Es ist unglaublich anstrengend durch eine Stadt zu laufen, die auf Vulkanhängen (steiler als die Wassergasse) aufgebaut ist, da es in Neuseeland von Vulkanen nur so wimmelt, v.a wenn man jetzt doch schon einige Zeit keinen Sport mehr gemacht hatte ^^ Was einem besonders auffällt, wenn man gerade an einer der seeeehr seltenen großen Straßenkreuzung an der Queen St steht und wartet, dass die Ampel grün wird:
Ein seltsamen Geräusch kurz vorm Umschalten von rot nach grün (meine Befürchtung ist, dass ich daheim nicht mehr reagier, wenn die Ampel grün wird, weil mir das Geräusch fehlt)
alle Ampeln werden rot für alle Autos, nicht nur die gegenüberliegenden Straßenabschnitte
alle rennen durcheinander, wenn für uns grün ist, auch einfach diagonal über die Straße
man erschrickt unglaublich, wenn ein Auto auf der „falschen“ Straßenseite von rechts kommt und auf der nächsten von links. Und natürlich gucken wir immer erst nach links, wie wir es von Anfang an gelernt hatten – Unfall ich komme…
On the same day I checked out Auckland and its surroundings with one of the girls I met on the flight to Dubai and. We followed a tour printed in my travel guide, which led through the biggest city of New Zealand across all of the interesting places it offers. Auckland seems really western shaped, definitely not like I would have expected a city to look like on the other side of the world. On our way through the city we tried to stay on the track shown in the tour guide, which wasn’t so easy because all the small streets don’t have signs showing their name. In the end we still made it to a nice restaurant at the harbour and later back to the hostel after our five-hour stroll. It’s very exhausting to walk through Auckland because it is a city build on the slopes of the vulcano Mount Eden. What I found pretty striking regarding the huge main street called Queen Street:
A weird noise right before the pedestrian lights switch to green, which we do not have in Germany
All the traffic lights switch to red, not only the ones for one direction, but for the whole crossing, which leads to people crossing the road just how the like to
First I got scared easily when I wanted to cross the street and suddenly a car approaches from the „wrong“ direction – which is actually the right direction – but I’m definitely not used to cars coming from the right… accident incoming 😀
Donnerstag Nacht kam ein weiteres Mädchen an, Alina aus Freiburg, die auch echt cool ist und mit der ich mich echt gut verstehe. Sie will allerdings nur Travel in NZ machen und dann in Australien als Au-Pair arbeiten. Olivia, Alina, Selina und ich trafen uns dann am Hafen, um was Kleines zu essen und planten dann unseren Trip nach Waiheke Island, eine große Insel, mit der Fähre etwa 35 min von Auckland Harbour entfernt und man kann entweder ein Auto mieten, was zu viert ziemlich günstig wäre, oder eine geführte Bustour machen, was eigentlich nicht immer so cool ist, weil man dann nicht auf eigene Faust die Plätze erkunden kann. Also wahrscheinlich werden wir uns ein Auto für den Tag mieten. Danach gingen wir in die öffentliche Bibliothek, wo es freies WLan für jeden gab und planten unsere weitere Reise, wahrscheinlich nicht zusammen, aber eventuell teilweise.
Abends trafen wir uns an einem anderen Hostel mit noch ein paar anderen (darunter auch Sina aus dem Flugzeug nach Dubai) und wollten den höchsten Vulkan Aucklands besteigen, Mount Eden. Von dort aus konnte man rundherum die komplette Stadt und beide Küstenseiten sehen und wir wollten uns das ganze bei Sonnenuntergang ansehen. Blöd war nur, dass es teilweise regnete und gegen Sonnenuntergang immer noch ziemlich bewölkt war. Dennoch war es nach einem der anstrengendsten Aufstiege die ich kenne eine atemberaubende Aussicht und die durch die Wolkendecke durchbrechende Sonne gab noch mal eine ganz anderes spezielle Atmosphäre. Wir warteten mit dem Abstieg bis es dunkel war und wir wie Eisblöcke auf der Aussichtsplattform standen und schauten uns Auckland bei Nacht an.
On Thursday I met with the girls from the plane at the harbour for lunch and talked about our small trip to Waiheke Island, which is a big island next to Auckland only 35 min by ferry. After this we went to the library to plan our own further travels across the country.
In the evening we met some other people from another hostel to climb up Mount Eden. It is the highest vulcano in New Zealand. From the top you can the whole city and the coast. We planned on watching the sunset, but the weather didn’t support this very well. It was really cloudy and it was also raining a little bit. The view was still fantastic, when a few rays of sun broke through the clouds. We waited there until it was dark to see the city lights, what made the atmosphere quite special. But because it was freezing cold with the wind and rain, we shortly headed back to our hostels.
Für heute ist ein Chiller-Tag eingeplant, wir sitzen im Moment (14:20) in der Bibliothek und planen weiter, ich schreibe diesen Blog und höre Musik. Um 15 Uhr treffe ich mich mit Matze, einem Freund aus der Schule, der heute mit seinen 2 Kumpels in Auckland angekommen ist, am Hafen zum Essen. Später am Abend ist dann ein kleiner Filmeabend mit Olivia und Alina geplant 🙂 Morgen werden wir wahrscheinlich mit der Fähre nach Waiheke Island fahren und uns diese angeblich wunderschöne Insel selbst anschauen und am Strand herumliegen 😉
Wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin – viel Spaß auf der Arbeit, der Schule oder was ihr sonst die nächste Woche so geplant habt, ich werde mich wieder Samstag oder Sonntag zurückmelden.
Liebe Grüße aus Neuseeland
Eure Tamara ❤
Today I don’t have anything planned, so I sit in the library, listen to some music and write this blog post. At 3 p.m. I’m going to meet a friend from school, who arrives in Auckland with his friend today. In the evening me and Olivia want to watch a movie together. If the weather is nice, we’ll visit Waiheke Island tomorrow 🙂
In 8 Tagen geht es endlich los *-*
Vorher muss allerdings noch mein Rucksack gepackt werden, mit dem ich die nächsten 5 – 9 Monate (höchstens 12 Monate) Neuseeland bereisen werde.
Angefangen in Auckland arbeite ich mich mehr oder weniger im Zick-Zack durch die Landschaft der Nordinsel über das Nordkap bis nach Wellington im Süden. Je nach Zeit, Geld und Laune werde ich mir vielleicht auch die Südinsel ein wenig ansehen.
Ich werde an jedem Standort etwa 1 – 1,5 Monate arbeiten und Geld verdienen, um meine Unterkunft, Versorgung, Aktivitäten und Weiterreise zu finanzieren.
Außerdem hoffe ich viele Bekanntschaften mit verschiedenen interessanten und netten Menschen zu machen, die meine Reise bereichern werden. Da ich alleine unterwegs sein werde, habe ich vor, mir Begleitungen für die einzelnen Etappen meiner Reise zu suchen und natürlich v.a. auch für die diversen Ausgehgelegenheiten 😉
Ich werde hier sehr viel(e) vermissen, wenn ich am Ende der Welt unterwegs bin und freue mich jetzt schon, wieder nach Hause zu kommen.
Ab dem 1. Tag in Neuseeland werde ich regelmäßig Bilder und Berichte posten, damit ihr so viel wie möglich mitbekommt, was ich dort drüben erlebe.
Auf ein schönes und erlebnisreiches nächstes Jahr!!
In eight days my journey to New Zealand is finally going to start!
But before I can leave Germany, I have to pack my backpack, which I am going to carry around for the next five to nine months.
I plan on working in Auckland for some time to earn some money before I make my way through the country down south. I want to see the northern landscape including the north cape and finish the Northern Island in Wellington, the capital of NZ. Depending on the time and money I have left at this point, I will continue travelling on the southern island of New Zealand. On each location of my travels I plan on spending 1 to 1.5 months working, so I have enough money for all the activities I want to do!
I will miss a lot while travelling on the other side of the world, especially having my friends and family around me whenever I want to. From the first day I’ll regularly post pictures and videos on this blog so everyone who’s interested can follow me on my journey 🙂